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Regionalmanagement stellt eine übergreifende Form der Kooperation dar. Es ging ursprünglich aus der Regionalplanung hervor.
Regionalmanagement übernimmt eine Dienstleistungsfunktion als Ideengeber, Berater, Moderator und Promotor. Es ist querschnitts- und in Verbindung mit dem Projektmanagement auch umsetzungsorientiert.
Unterschiedliche Interessen, vertreten durch z. B. Umwelt- und Wirtschaftsverbände, sowie auch die Bürger selbst werden in den Planungs- und Entscheidungsprozess einbezogen. Ein regionales Entwicklungskonzept, das meist der wichtigste Bestandteil eines Regionalmanagements als Maßnahmenpaket ist, wird anhand konkreter Projekte umgesetzt und ist Grundlage der weiteren Entwicklungen in der Region. Hierbei wird vorwiegend mit Fördermitteln von Bund, Ländern und der EU gearbeitet. Innerhalb eines regionalen Entwicklungsprozesses sollen die Rahmenbedingungen der Region als Wirtschafts-, Lebens und Urlaubsregion gestaltet werden.
Gerade angesichts der zunehmenden Globalisierung, des größer werdenden Europas kommt dem Begriff des Regionalmanagements eine aktuelle und zukunftsorientierte Bedeutung zu.
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Wie eingehends erwähnt, sind die Einsatzgebiete vielfältig. Dazu zählen:
Um ein Regionalmanagement erfolgreich umsetzen und etablieren zu können, ist eine grundlegende Veränderung des Selbstverständnisses der beteiligten Akteure, vor allem in Politik, Planung und Verwaltung, notwendig. Es ist der Einsatz von mehr Personal als bisher erforderlich, zudem muss der Aufbau enthierachisiert werden. Es ist außerdem eine Umstrukturierung vonnöten, einhergehend mit einer finanziellen Erweiterung und einer rechtlichen Normierung. Der Aufbau von Netzwerken und das Entwickeln von Aktionsprogrammen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil.
Vom Prinzip her gibt es zwei Möglichkeiten der Organisation eines Regionalmanagements, die dann jeweils verschiedene Ausformungen besitzen:
Seit einigen Jahren können Studiengänge zum Thema belegt werden. So zum Beispiel an der Fachhochschule Weihenstephan in Triesdorf der MBA-Studiengang "Regionalmanagement" sowie an der Fachhochschule Göttingen (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) der Masterstudiengang "Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung" oder an der Fachhochschule Eberswalde der Bachelorstudiengang „Regionalmanagement“.