Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Reesen

- Reesen -

Reesen :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Reesen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Markierung
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Reesen hervorgehoben
52.283055555611.933055555656Koordinaten: 52° 17′ N, 11° 56′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Jerichower Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Möckern-Loburg-Fläming
Höhe: 56 m ü. NN
Fläche: 13,3 km²
Einwohner: 560 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39291
Vorwahl: 03921
Kfz-Kennzeichen: JL
Gemeindeschlüssel: 15 0 86 180
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 10
39291 Möckern
Bürgermeister: Otto Voigt
Lage der Gemeinde Reesen im Landkreis Jerichower Land
Karte

Reesen ist eine ländliche Gemeinde im Westen des Landkreises Jerichower Land.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Durch Reesen führt die Bundesstraße 1, auf der man zur 5,5 Kilometer in westlicher Richtung gelegenen Kreisstadt Burg gelangt. Der Ort ist umgeben von ausgedehnten Waldgebieten, zu denen im Norden das Naturschutzgebiet „Bürgerholz“ gehört. Nach Süden hin erstrecken sich landwirtschaftliche Flächen, die mit einer durchschnittlichen Bodenwertzahl von 34 wenig ertragreich sind. Das Gemeindegebiet fällt von Süden nach Norden von 60 bis 38 Meter über dem Meeresspiegel deutlich ab. In zwei Kilometern Luftlinie entfernt liegt die Funksendestelle Burg mit Anlagen zum Mittel- und Langwellenempfang.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erstmals im Zusammenhang mit Reesen nachgewiesenen Personen sind die Grafen von Schwerin und Johann von Plotho, letzterer erhielt von den Grafen den Ort als Lehen. Für diesen Vorgang ist das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts anzunehmen. Die erste urkundliche Erwähnung unter der Ortsbezeichnung „Resene“ stammt aus dem Jahr 1289. Die Familie von Plotho, deren Hauptsitz Altenplathow bei Genthin war, bestimmte die Geschicke des Ortes über viele Jahrhunderte. An der Grenze zwischen dem Erzbistum Magdeburg und der Mark Brandenburg gelegen, wurde Reesen mehrfach in Grenzstreitigkeiten verwickelt, die oft mit Plünderungen und Brandschatzungen einhergingen. Erst als 1680 das Erzbistum in ein brandenburgisches Fürstentum umgewandelt wurde, waren die territorialen Verhältnisse endgültig geklärt. Reesen lag nun im Zuständigkeitsbereich des Distriktes II im Jerichower Gesamtkreis der Mark Brandenburg. Nach der preußischen Verwaltungsreform von 1815 wurde aus dem Distrikt der Kreis Jerichow II mit der Kreisstadt Genthin. Mit der Fertigstellung der Chaussee Magdeburg - Berlin im Jahr 1824 stellte sich allmählich ein Wandel der Infrastruktur ein. War der Ort bisher rein landwirtschaftlich geprägt, siedelten sich nun auch zahlreiche Handwerker an. Neben zwei Windmühlen entstanden eine Stellmacherei, eine Tischlerei und eine Schmiede. Die Zahl der Einwohner stieg von 209 im Jahr 1820 auf 426 im Jahr 1854. Während der DDR-Zeit kehrte Reesen wieder zu seiner vorwiegend landwirtschaftlich Prägung zurück. Viele Einwohner fanden als Auspendler Arbeit in den Industriebetrieben der nahegelegenen Stadt Burg. Mit der DDR-Gebietsreform war Burg 1952 auch die zuständige Kreisstadt geworden. Am 21. Dezember 1953 nahm in der in unmittelbarer Nähe errichteten Funksendestelle der erste Mittelwellensender seinen Betrieb auf. Später stand hier mit 1000 kW der leistungsstärkste Sender der DDR. 1964 hatte Reesen 444 Einwohner. Nach der politischen Wende von 1989 entwickelte sich Reesen zu einem bevorzugten Standort für Eigenheimbauten. Die Kommune stellte dazu zwei große Baugebiete zur Verfügung. Durch den verstärkten Zuzug erhöhte sich die Zahl der Einwohner. Neben einigen kleinen Gewerbebetrieben führte eine Agrargenossenschaft die landwirtschaftliche Tradition des Ortes fort. Am 1. Januar 2005 schloss sich Reesen der Verwaltungsgemeinschaft Möckern-Loburg-Fläming an.

[Bearbeiten] Politik

Reesen wird durch einen elfköpfigen Gemeinderat geleitet und hat einen ehrenamtlichen Bürgermeister. Otto Voigt wurde am 24. Februar 2008 gewählt und ist seit dem 1. Juli 2008 Bürgermeister der Gemeinde

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 31. Januar 2008 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Silber eine rote Lilie mit goldenem Querband, eingeschlossen von einem roten Hirschgeweih, die Rosen der Hirschstangen golden.“

[Bearbeiten] Flagge

Die Flagge ist Rot - Silber (Weiß) (1:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

[Bearbeiten] Bauwerke

Dorfkirche Reesen

Die Dorfkirche Reesen steht auf dem Kirchplatz im Zentrum des Ortes und stammt in ihren Ursprüngen aus der Zeit der Spätromanik.

Der Deutsche Freiheitssender 904, der von 1956 bis 1971 im Namen der illegalen KPD Sendungen für die Bundesrepublik Deutschland ausstrahlte, unterhielt beim Dorf seine Sendemasten.

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Reesen - En savoir plus

Rencontre Reesen - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.