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Dieser Artikel erläutert den Begriff Redundanz in der Sprachtheorie, für andere Bedeutungen siehe Redundanz. |
Unter Redundanz (v. lat. redundare – im Überfluss vorhanden sein; Plural: Redundanzen) versteht man in der Sprachtheorie die mehrfache Nennung von Informationen, die für das Verständnis des Gesamtkontexts nicht notwendig sind. Sie stellt ein wichtiges Mittel der Rhetorik dar und wiederholt Inhalte, die von den einzelnen Zuhörern nicht sofort aufgenommen werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der förderlichen Redundanz, deren Ziel es ist, das Bestehen des Informationsgehalts zu gewährleisten und der leeren Redundanz, bei der diese Absicht fehlt. Unter syntaktischer Redundanz versteht man dagegen beispielsweise ein transitives Verb, das ein kategorisches Objekt gedanklich impliziert.
Durch Redundanz wird erreicht, dass eine Information
- sich bei den Rezipienten besser einprägt
- von den Rezipienten auch im Falle einer Störung oder kurzen Ablenkung aufgenommen werden kann
Es gibt einige rhetorische Figuren, die auf dem Prinzip der Redundanz basieren:
Beispiele:
- förderliche Redundanz: "Für Sie ist der rote Knopf am wichtigsten. Wie Sie sehen, gibt es hier auch einen grünen und einen blauen. Aber der rote Knopf ist für Sie am wichtigsten."
- leere Redundanz: "Es gibt keine Steuersenkungen, keine Strukturreformen, keinen Neuanfang."
- syntaktische Redundanz: "Ich schreibe" (impliziert gedanklich einen Text/Buchstaben...)
- sprachliche Redundanz: "D Rdndnz ntrlchr Sprchn st zmlch grss." Auch ohne Vokale noch verständlich.
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"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."