| Seriendaten | |
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| Deutscher Titel: | Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert |
| Originaltitel: | Star Trek: The Next Generation |
| Produktionsland: | USA |
| Produktionsjahr(e): | 1987–1994 |
| Länge pro Folge: | etwa 42 Minuten |
| Anzahl der Folgen: | 178 in 7 Staffeln |
| Originalsprache: | |
| Musik: | |
| Idee: | |
| Genre: | |
| Erstausstrahlung: | 28. September 1987 (USA)[1] |
| Erstausstrahlung (de): | 7. September 1990[2] auf ZDF |
| Besetzung | |
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Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (englisch: Star Trek: The Next Generation, Abk.: TNG) ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie, die die erste Fortsetzung der Serie Raumschiff Enterprise darstellt und im Star-Trek-Universum spielt.
Die Serie wurde in den USA in den Jahren 1987 bis 1994 erstmals ausgestrahlt; die deutsche Erstausstrahlung erfolgte von 1990 bis 1993 zunächst im ZDF, später bei Sat.1. Insgesamt besteht die Serie aus sieben Staffeln mit insgesamt 178 Folgen. Die ersten Episoden der ersten Staffel waren bereits etwa ein halbes Jahr vor der Erstausstrahlung im ZDF in Videotheken erhältlich. Angesichts ihrer Zuschauerzahlen gilt die Serie als eine der bedeutendsten Fernsehproduktionen in den USA und ist bis heute die erfolgreichste Science-Fiction-Serie aller Zeiten.
Inhaltsverzeichnis |
Die Serie spielt etwa ein Jahrhundert nach Raumschiff Enterprise in den Jahren 2364 bis 2371. Wie auch in der Vorgängerserie spielt die Handlung auf einem Raumschiff mit dem Namen Enterprise. Thematisiert werden unterschiedliche Ideen aus der Science Fiction wie zum Beispiel Zeitschleifen, Zeitreisen, Paralleluniversen und künstliches Leben. Die Serie weist die Hauptmerkmale der Space Opera auf, was sich in der Begegnung mit außerirdischen Zivilisationen, der Darstellung interstellarer Konflikte und der Betonung der zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere zueinander offenbart.
Die Szenarien der Episoden dienen oft als Hintergrund für ethische Diskurse. Beim Aufeinandertreffen mit Außerirdischen verhält sich die Crew diplomatisch. Damit trägt die Serie eine humanistische Botschaft. Auch hält sich die Besatzung an den Grundsatz der Obersten Direktive, die die Einflussnahme auf die moralische und technische Entwicklung anderer Kulturen verbietet, was in den Geschichten teilweise als Anlass für moralische Konflikte dient.
Das Raumschiff hat über 1000 Besatzungsmitglieder, wobei zusätzlich zum Personal auch Familien, also Ehepartner und Kinder an Bord sind, die in speziellen Schulen und Kindergärten an Bord betreut werden. Das Raumschiff kann den Hauptkörper („Untertassensektion“) von der Antriebssektion abtrennen. Wie aus The Original Series (kurz TOS) bekannt, sind auch an Bord der Enterprise wieder kleinere Raumschiffe (Shuttles) untergebracht, die benutzt werden, wenn „Beamen“ unmöglich ist.
Gene Roddenberry als Erfinder der Serie verlor immer mehr an Einfluss auf die Gestaltung der Serie, nachdem Rick Berman als Co-Produzent hinzukam. Dieser übernahm die Serie nach dem Tod von Roddenberry im Jahr 1991. Die Serie wurde dabei immer actionreicher und der Schwerpunkt verschob sich hin zu politischen und kriegerischen Konflikten mit außerirdischen Völkern, welche dann auch oft genug nachhaltige Auswirkungen auf spätere Folgen haben.
Durch wiederholte Auftritte von Gastcharakteren werden folgenübergreifende Handlungsstränge erzeugt. Man versuchte auch, mehrere – meistens zwei – Handlungsstränge in einer Episode zu integrieren. Die Entwicklung der Charaktere verlief nicht völlig konsistent, sie waren aber zum Ende der Serie detailliert ausgeformt. Die Charaktere zeichnen sich durch typische Eigenheiten aus. Captain Jean-Luc Picard ist die moralische Instanz, der Android Data strebt stets nach Menschlichkeit, etc.
Genau wie in der ersten Serie, Raumschiff Enterprise, wurde auch hier der Vorspann, in welchem dem Zuschauer der Rahmen der Handlung vermittelt wird, nicht korrekt übersetzt. Die Synchronisation ist zudem nicht konsequent beim Gebrauch der Duzform. Allgemein ist auch die Wahl der deutschen Episodentitel manchmal völlig falsch (Beispiel: „Zeitsprung mit Q“. In der Folge schickt Q die Enterprise aber nicht durch die Zeit, sondern in einen unerforschten Teil der Galaxie. Im Original lautet der Titel „Q Who“, in Anlehnung an die britische SciFi-Serie Doctor Who).[3]
Die Herangehensweise der deutschen Synchron-Autoren ist, wie allgemein üblich, von einer Entschärfung und Vereinfachung der Originaldialoge gekennzeichnet. Zuweilen wurden einzelne Wörter falsch übersetzt: Aus dem englischen Wort mist (Nebel) wird Mist[4], aus dem spanischen Wort vamos („auf geht’s“) wird famos.[5]
Viele der Shuttles tragen den Namen bekannter Naturwissenschaftler, Seefahrer und Philosophen.
Dass die Serie mit ihrer Themenwahl und ihren durchaus wissenschaftlichen Thesen viele prominente Freunde selbst unter Akademikern gefunden hat, zeigt unter anderem der kurze Gastauftritt von Stephen Hawking in der Episode Angriff der Borg – Teil 1. Dies stellt insofern eine Besonderheit dar, da Hawking die einzige Person ist, die sich im Star-Trek-Universum selbst gespielt hat.
Siehe Hauptartikel Personen im Star-Trek-Universum
| Schauspieler | Rolle | Deutscher Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Patrick Stewart | Captain Jean-Luc Picard | Rolf Schult (Ep. 1–83), Ernst Meincke (Ep. 84–178), Harald Dietl (Vorspann) |
| Jonathan Frakes | Commander William T. Riker | Detlef Bierstedt, Wolfgang Jürgen, Thomas Vogt |
| LeVar Burton | Lieutenant Commander Geordi LaForge | Charles Rettinghaus |
| Brent Spiner | Lieutenant Commander Data | Michael Pan |
| Michael Dorn | Lieutenant Worf | Raimund Krone |
| Gates McFadden | Commander Dr. Beverly Crusher (Staffel 1, 3–7) | Rita Engelmann (Ep. 1–26, 49–83), Ana Fonell (Ep. 84–178) |
| Marina Sirtis | Commander Deanna Troi | Eva Kryll (Ep. 1–83), Ulrike Lau (Ep. 84–178) |
| Denise Crosby | Lieutenant Tasha Yar (Staffel 1) | Katja Nottke |
| Wil Wheaton | Fähnrich Wesley Crusher (Ep. 1–83) | Sven Plate |
| Diana Muldaur | Commander Dr. Katherine Pulaski (Staffel 2) | Bettina Schön |
| Schauspieler/in | Person | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Colm Meaney | Transporter-Chief Miles O’Brien | Jörg Döring (außer Ep. 59 und 62) |
| Whoopi Goldberg | Guinan | bis Ep. 84: Regina Lemnitz, danach: Marianne Groß |
| John de Lancie | Q | Hans-Werner Bussinger |
| Majel Barrett | Lwaxana Troi | bis Ep. 72: Ursula Heyer, danach: Inken Sommer |
| Carel Struycken | Mr. Homn | – |
| Dwight Schultz | Lieutenant Reginald Barclay | Florian Krüger-Shantin |
| Rosalind Chao | Keiko O’Brien | Iris Artajo |
| Michelle Forbes | Ro Laren | Susanne Schwab |
| Patti Yasutake | Alyssa Ogawa | Manuela Brandenstein |
| Ep. 81: Jon Paul Steuer danach: Brian Bonsall |
Alexander Rozhenko | Tobias Müller |
| Eric Menyuk | Der Reisende | Martin Kessler (Ep. 6) Thomas Vogt (Ep. 79) Michael Christian (Ep. 172) |
| Andreas Katsulas | Commander Tomalak | Friedrich Georg Beckhaus Ernst Meincke (Ep. 58) |
| Jennifer Hetrick | Vash | Monica Bielenstein |
| Ashley Judd | Robin Lefler | Sarah Riedel |
| Shannon Fill | Sito Jaxa | ? |
sowie:
Star Trek: Das nächste Jahrhundert wurde insgesamt 45-mal für den Emmy nominiert und konnte ihn davon 18-mal gewinnen:[6]
in alphabetischer Reihenfolge
Der Film · II: Der Zorn des Khan · III: Auf der Suche nach Mr. Spock · IV: Zurück in die Gegenwart · V: Am Rande des Universums · VI: Das unentdeckte Land · Treffen der Generationen · Der erste Kontakt · Der Aufstand · Nemesis · Star Trek XI (2009)
Raumschiff Enterprise (TOS) · Die Enterprise (TAS) · Das nächste Jahrhundert (TNG) · Deep Space Nine (DS9) · Voyager (VOY) · Enterprise (ENT)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."