Der TP Rauenberg (TP = Trigonometrischer Punkt) ist der Fundamentalpunkt des Deutschen Hauptdreiecksnetzes (DHDN). Er befand sich auf der Marienhöhe im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg, einem der „Rauen Berge“. Heute steht dort ein Denkmal in Form des stark vergrößerten Kopfteils einer Granitsäule, mit der trigonometrische Bodenpunkte signalisiert werden.
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Er wurde bei der 1832 von Ostpreußen aus beginnenden Triangulation zur preußischen Landesaufnahme als Lagerungspunkt des als Rechenfläche dienenden Bessel-Ellipsoids festgelegt. Zur Bestimmung des astronomischen Azimuts diente die Berliner Marienkirche. Dieses 2-D-Lagesystem bezeichnet man daher als Rauenberg-Datum. Es diente 1940 als Grundlage für das Reichsdreiecksnetz (RDN), das seit 1945 als Deutsches Hauptdreiecksnetz bezeichnet wird.
Als nach 1910 der TP Rauenberg durch den Abbau von Kies zerstört wurde,[1] machte man den Helmertturm auf dem Potsdamer Telegrafenberg zum Zentralpunkt. Obwohl der TP nicht neu bestimmt wurde, sondern seine alten – im Rauenberg-Datum ausgeglichenen – Koordinaten behielt, wird häufig vom Potsdam-Datum gesprochen.
Da sich die meisten amtlichen Vermessungspunkte in Deutschland auf das DHDN beziehen, spiegeln viele Kartenwerke – und damit beispielsweise Grundstücksgrenzen – die Bedeutung dieses Punktes wider.
Beschriftung der Bronzeplatten:
„TP RAUENBERG
GEOGRAPHISCHE LÄNGE 31° 02' 04'' 928 ÖSTLICH VON FERRO
GEOGRAPHISCHE BREITE 52° 27' 12'' 021
AZIMUT RAUENBERG – BERLIN MARIENKIRCHE 19° 46' 04'' 87
DER TRIGONOMETRISCHE PUNKT 1. ORDNUNG RAUENBERG IST DER AUSGANGSPUNKT FÜR DIE BERECHNUNG DER GEOGRAPHISCHEN KOORDINATEN DES PREUSSISCHEN HAUPTDREIECKSNETZES. ALS ZENTRALPUNKT BESTIMMT ER AUCH DIE LAGE UND DIE ORIENTIERUNG DES HEUTIGEN DEUTSCHEN HAUPTDREIECKSNETZES AUF DEM ALS BEZUGSFLÄCHE GEWÄHLTEN BESSEL-ELLIPSOID.
LÄNGE UND BREITE (LAGE) SOWIE AZIMUT (ORIENTIERUNG) WURDEN AUS ASTRONOMISCHEN MESSUNGEN DER JAHRE 1853 UND 1859 ABGELEITET.“
Auf der Westseite ist eine Abbildung des preußischen Hauptdreiecksnetzes (2005) so zerkratzt, dass eine Wiedergabe nicht möglich ist.
Koordinaten: 52° 27' 6,9" N, 13° 21' 58,6" O (WGS84)
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."