Ein Rapakiwi ist ein Granit mit bis zu mehreren Zentimetern großen, runden Einsprenglingen (Ovoide) aus Alkalifeldspat und einer relativ feinkörnigen Grundmasse aus Quarz, verschiedenen Feldspäten und Mafischen Mineralen. Die Kristalle der Grundmasse sind aber nach wie vor mit bloßem Auge zu erkennen. Sie besitzt eine besondere Struktur, die dem Schriftgranit ähnlich ist und Myrmekit genannt wird. Kleine Quarzkristalle sind durch die größeren Feldspatkristalle hindurchgewachsen. Im Querschnitt ähnelt dieses Muster alten Schriftzeichen. Weiterhin besitzen die Ovoide oft, aber nicht immer, einen Saum aus Plagioklas (z.B. grüner Oligoklas).
Rapakiwigranite sind weltweit verbreitet, treten aber hauptsächlich auf geologisch alten kontinentalen Krusten aus dem Präkambrium auf. Das europäische Hauptverbreitungsgebiet liegt in Skandinavien, vor allem in Finnland. Aber auch in Schweden und Karelien gibt es Rapakiwi-Massive. In Norddeutschland sind Rapakiwigranite als eiszeitliche Geschiebe sehr häufig zu finden und stammen meist von den Åland-Inseln.
Die Bezeichnung (finn. rapakivi „Bröckelstein“ oder „schlechter Stein“) leitet sich von der auffälligen Verwitterungsform ab: lokal begrenzt zerfällt das Gestein in scharfkantigen Schutt, solider Stein und Gesteinsgrus liegen kleinräumig nebeneinander.
Unter den Bezeichnungen "Baltic Braun (oder auch brown)", Baltic Rot (oder auch red), Carelian red sind diese Gesteine seit Jahrzehnten in Deutschland im Handel. Es sind weitverbreitete Gesteine für Fassaden, Fußböden und Dekorgegenstände.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."