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Ra's al-Chaima :

femme russe

Ra's al-Chaima

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رأس الخيمة (arab.)

Ra's al-Chaima
Landesflagge
Flagge von Ra's al-Chaima
Basisdaten
Emirat: Ra's al-Chaima
Geografische Lage: 25° 48' N, 55° 58' O Koordinaten: 25° 48' N, 55° 58' O
Einwohner: 214.000 (2006)
Fläche: 1.684 km²
Bevölkerungsdichte: 127,1 Einwohner je km²
Höhe: 0-10 m
Zeitzone: UTC +4 Std.
Postleitzahl: im Aufbau, beginnend mit 7xxxxxx
Vorwahl: +971 7
Website: rak.ae

Ra's al-Chaima (arabisch رأس الخيمة‎, DMG Raʾs al-Ḫaima, „Spitze des Zeltes“, oft nach der englischen Transkription Ras Al Khaimah abgekürzt zu R.A.K oder RAK) ist eines von sieben Emiraten, aus denen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen.

Das Emirat, das aus zwei Teilterritorien besteht, hat eine Größe von 1.684 km² und macht damit 2,17 % des Gebietes der VAE aus. Es leben dort nach einer Schätzung von 2006 214.000 Einwohner. Die beiden Teilterritorien liegen im Norden bzw. der Mitte der sechs östlichen Emirate. Das Emirat trat 1972 als siebentes und letztes den VAE bei. Ra's al-Chaima lebt heute hauptsächlich von Tourismus, Handel und Landwirtschaft. In der Küstenebene liegen ausgedehnte und fruchtbare Orangen- und Dattel-Plantagen, die durch Quellwasser aus dem nahegelegenen Gebirge bewässert werden. Der internationale Flughafen Ras Al-Khaimah bietet keine Linienflüge nach Westeuropa. Air Berlin fliegt mit Boeing 737 Charter nach München, Condor einmal pro Woche nach Frankfurt. Seit 2007 fliegt die dort beheimatete RAK Airways in verschiedene Länder des Vorderen Orients und des indischen Subkontinents.

Es gibt in Ra's al-Chaima archäologische Ausgrabungen, einige davon gehen auf die antike Stadt Julfar zurück.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Herrscher

[Bearbeiten] Geschichte

Das Emirat ist nach dem gleichnamigen Hafenort benannt, der heute auch Hauptstadt ist. Das Emirat wurde vom Stamm der Qawasim begründet. Seit Ende des 18. Jahrhunderts war der Hafen ein wichtiger Stützpunkt für die Piraterie. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht beherrschten die Qawasim große Teile der persischen Südküste. Unter Sultan ibn Saqr (1803–1866) erreichte Ra's al-Chaima den Höhepunkt seiner Macht. Die Piraterie gefährdete jedoch zunehmend den Handel von Oman und Großbritannien in der Golfregion. 1809 und 1819 wurde deshalb Ra's al-Chaima von Großbritannien und dem Oman zerstört.

Das ehemalige Fort von Ras al-Chaimah beherbergt heute das Nationalmuseum

Nach dieser Niederlage mussten die Qawasim 1820 einem Seefrieden mit Großbritannien zustimmen. Nach der Verlängerung des Vertrags (1853) geriet das Emirat Ra's al-Chaima zunehmend unter britische Herrschaft. Nach dem Tod von Sultan ibn Saqr im Jahr 1869 zerfiel sein Reich, in die zwei eigenständigen Emirate Schardscha und Ra's al-Chaima. Von September 1900 bis zum 7. Juli 1921 wurde das Emirat Ra's al-Chaima zeitweise wieder in das Nachbaremirat Schardscha eingegliedert; der letzte Gouverneur wurde danach zum neuen Emir von Ra's al-Chaima ernannt.

Am 10. Februar 1972 entließ Großbritannien als letztes der ehemaligen Trucial States Ra's al-Chaima unter dem seit 1948 regierenden Scheich Saqr ibn Muhammad al-Qasimi in die Unabhängigkeit. Er ist der am längsten regierende Staatschef in der ganzen Region. Das Emirat trat am selben Tag den bereits am 2. Dezember 1971 unter Führung von Abu Dhabi gegründeten Vereinigten Arabischen Emirate bei.

Die Verwaltung von Ra's al-Chaima verkündete im Februar 2006 eine Investition von 30 Millionen US-Dollar für den Bau des Weltraumbahnhofs Ras Al-Khaimah Spaceport in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Space Adventures Ltd..

[Bearbeiten] Ra's al-Chaima-Stadt

Analog zu Dubai und Schardscha entwickeln sich die jeweils zum Emirat gleichnamigen Hauptstädte so rasant und dem übrigen dazugehörenden Wüstenland oft vorauseilend, daß man ihnen eine eigene Darstellung widmen muß. In Ra's al-Chaima-Stadt wohnen rund 80% der Emiratsbevölkerung, d.h. im Jahre 2008 etwa 170.000 Menschen. Die Stadt hat sich aus dem kleinen Fischer- und Piratennest in den Jahren seit 1972 von der Halbinsel aus um die Meeresbucht (Creek) und den Hafen herum zunächst ungeplant entwickelt. Seit ca. 1990 wird die Stadterweiterung planvoll angegangen, Infrastruktur und Straßen werden oft vorbereitet, um der traditionellen freien Ansiedlung mitten in der Wüste vorzubeugen. So erstreckt sich das Stadtgebiet heute bereits über ca. 20 km von West nach Ost (mit Ar Rams) und bis zu 10 km in die südlichen Sandhügelzonen hinein. Eine gewisse natürliche Grenze bildet das rund 10 km von der Küste entfernt beginnende schroffe Gebirge. Die Siedlungsweise ist, anders als in Dubai, Schardscha und Abu Dhabi, eher niedrig aufgelockert und mit vielen Bäumen durchsetzt. Nur an den gerade entstehenden "Corniches" an den Creekufern werden einige Hochhäuser platziert, aber sie bestimmen noch keineswegs den eher ländlichen Charakter von Ra's al-Chaima-Stadt.

[Bearbeiten] Literatur

Traumland Alptraum - Im Namen Allahs, Hans Peter Schneider Döll, 172 Seiten, BoD Norderstedt

[Bearbeiten] Weblinks

Ra's al-Chaima - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Ra's al-Chaima - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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