| RWE AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0007037129 |
| Gründung | 1898 |
| Unternehmenssitz | Essen |
| Unternehmensleitung | |
| Mitarbeiter | 63.500 (2007) |
| Umsatz | € 42,6 Mrd. (2007) |
| Branche | Energieversorgung |
| Website | www.rwe.com |
Die RWE AG (bis 1990 Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG) mit Hauptsitz in Essen ist nach E.ON der zweitgrößte Energieversorgungskonzern Deutschlands. 1898 wurde die Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG (RWE) durch die Elektrizitäts-AG vormals W. Lahmeyer & Co und die Deutsche Gesellschaft für elektrische Unternehmungen gegründet, um die Stadt Essen mit Elektrizität zu versorgen.
Inhaltsverzeichnis |
Vorstandsvorsitzender ist Dr. Jürgen Großmann.[1] Weitere Vorstände sind Dr. Leonhard Birnbaum , Alwin Fitting, Dr. Ulrich Jobs und Dr. Rolf Pohlig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Thomas R. Fischer, ehemals Vorstandsvorsitzender der WestLB.
Die Konzernstruktur umfasst die Bereiche
Am 25. April 1898 wurde die Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG (RWE) durch die Elektrizitäts-AG vormals W. Lahmeyer & Co und die Deutsche Gesellschaft für elektrische Unternehmungen gegründet, um die Stadt Essen mit Elektrizität zu versorgen.
1902 erwarben August Thyssen und Hugo Stinnes mittels eines von ihnen geführten Konsortiums unter Beteiligung der Deutschen Bank, der Dresdner Bank und der Disconto-Gesellschaft die Mehrheit an der RWE. Das erste Elektrizitätswerk wurde auf dem Gelände der Stinnes-Zeche Victoria Mathias errichtet. Im Anschluss expandierte die Gesellschaft rasch durch Abschluss weiterer Versorgungsverträge mit Gemeinden im Ruhrgebiet und im Rheinland.
Zur Finanzierung des Wachstums sowie zur Erlangung von Konzessionen und Genehmigungen organisierte Stinnes die RWE als gemischtwirtschaftliches Unternehmen mit privaten und kommunalen bzw. staatlichen Anteilseignern. Er versuchte Stromlieferungsrechte vor allem durch den Erwerb von elektrischen Straßen- und Kleinbahnbetrieben zu erlangen. Die so erworbenen Verkehrsbetriebe fasste man in der RWE-Bahnabteilung zusammen. Die weitere Entwicklung führte 1936 zur Gründung der Tochtergesellschaft Rheinisch-Westfälische Straßen- und Kleinbahnen GmbH in Essen, die bis 1966 auf diesem Gebiet tätig war. Durch eine aggressive Akquisitionspolitik und zahlreiche Gründungen von Elektrizitätswerken und Versorgungsunternehmen expandierte RWE unter ihren Vorständen Alfred Thiel (Vorstand 1902–1930) und Bernhard Goldenberg (Vorstand 1904–1917) schnell zu einem der größten deutschen Energieunternehmen. Nach dem Tod Goldenbergs wurde Arthur Koepchen Vorstand des Unternehmens. 1922 erwarb das Unternehmen die Mehrheitsbeteiligung an der BIAG Zukunft.
1962 beschäftigte das Unternehmen 15.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 2,1 Mrd. DM. 1972 waren 56.600 Mitarbeiter bei RWE beschäftigt und erzielten einen Jahresumsatz von 6,8 Mrd. DM.
2000 fusionierte RWE mit seinem Konkurrenten Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW). Gleichzeitig wurden die Vorzugsrechte kommunaler Anteilseigner erworben. In den letzten Jahren hat sich RWE von einem weltweit tätigen Energie- und Wasserversorgungsunternehmen zu einem Energieversorgungsunternehmen mit europäischem Fokus entwickelt. Im Zuge dessen, trennte sich RWE von zum Teil langjährigen Finanzbeteiligungen an Unternehmen wie Hochtief und Heidelberger Druckmaschinen. Ende 2004 wurde RWE wegen seiner Lobbyismus-Praktiken öffentlich stark kritisiert (sogenannte RWE-Affäre). Harry Roels, RWE-Vorstandsvorsitzender von 2003 - 2007, reagierte mit der Entwicklung eines Verhaltens-Kodex und der Entwicklung von Unternehmens-Werten wie z. B. „Kundenorientierung“ und „Vertrauen“.
Im Dezember 2005 geriet RWE als verantwortlicher Netzbetreiber im Zusammenhang mit tagelangen Stromausfällen in die Schlagzeilen, nachdem in Teilen des Münsterlandes als Folge eines heftigen Wintereinbruchs Ende November mehrere Hochspannungsmasten umknickten und die Stromversorgung vollständig zusammengebrochen war. In einigen Orten (Ochtrup) dauerte es über vier Tage, bis die Versorgung wieder sichergestellt war. (s.a.: Münsterländer Schneechaos)
Im Rahmen der Konzentration auf Kernkompetenzen kündigte die RWE AG im November 2005 an, das Wassergeschäft von RWE Thames Water in Großbritannien und von American Water in Nordamerika zu veräußern. Das Unternehmen fokussiert sich zukünftig ausschließlich auf das Energiegeschäft (Strom und Gas) in Deutschland, Großbritannien, Benelux sowie Mittel- und Osteuropa. Mit dem Verkauf der RWE Umwelt im Jahr 2005 ist der Ausstieg aus dem Entsorgungs-Geschäft abgeschlossen worden und mit dem Verkauf von Thames Water im Dezember 2006 der Ausstieg aus dem Wasser-Geschäft eingeleitet. Der Börsengang von American Water war ursprünglich für das Jahr 2007 angekündigt, ist aber aufgrund der gespannten Börsensituation noch nicht erfolgt (Stand september 2008). Die Fokussierung auf die beiden Energieträger Strom und Gas wurde auch durch die Gründung des Bereichs Midstream verdeutlicht, der die Gas-Aktivitäten des Konzerns koordiniert (z.B. Gaseinkauf, Gastransport, Gasspeicherung).
Zum 1. Oktober 2007 trennten sich die RWE und Harry Roels. Neuer Vorstandsvorsitzender wurde Dr. Jürgen Großmann.[2]
Im April 2007 leitet die EU-Kommission ein Missbrauchsverfahren gegen RWE ein unter dem Verdacht, sie habe über die RWE Transpornetz Gas GmbH Konkurrenten den Zugang zum Erdgasmarkt erschwert.[3] Nach Androhung eines Bußgeldes in dreistelliger Millionenhöhe gegen RWE endete das Verfahren mit einer Einigung zwischen der EU und dem Energiekonzern im Mai 2008. RWE verpflichtet sich im Zuge dessen, sein Gas-Übertragungsnetz in Deutschland innerhalb von zwei Jahren an einen unabhängigen Dritten zu verkaufen.[4]
Am 1. September 2008 gab das Unternehmen bekannt, dass sich die Unternehmenstochter RWE Innogy an Quiet Revolution Ltd, einem britischen Hersteller für Windturbinen, mit einer Minderheitsbeteiligung beteiligt. [5]
Die gesamte Marktkapitalisierung von RWE beträgt ca. 40 Mrd. Euro.
| Anteil | Stimmrecht | Anteilseigner [7] |
|---|---|---|
| 53 % | k.A. | Sonstige institutionelle Aktionäre |
| 5 % | 5,1 % | Capital Research and Management Company |
| 10% | 11,1% | RW Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH (kommunale Anteilseigner) |
| 16 % | k.A. | Sonstige kommunale Aktionäre (u.a. Dortmund und Essen) |
| 14 % | k.A. | Privataktionäre |
| 2% | k.A. | Belegschaft |
Strom-Leitungen
Zur Zeit werden einige alte 220kV-Drehstromleitungen in HGÜ-Leitungen umgebaut.
Strom-Umspannanlagen
Tagebaue
Eisenbahnnetz Zum Transport der Braunkohle von den Tagebauen zu den Kraftwerken betreibt die RWE im Rheinischen Braunkohlerevier zwei nur dem Güterverkehr dienende Eisenbahnstrecken, die Nord-Süd-Bahn und die Hambachbahn, auf denen speziell für diese Bahnen entwickelte Fahrzeuge zum Einsatz kommen.
Kohleveredlungsbetriebe (Brikettfabriken)
Nach § 42 EnWG zur Stromkennzeichnung sind seit dem 15. Dezember 2005 alle Energieversorgungsunternehmen in Deutschland verpflichtet, die Herkunft ihres Stroms zu veröffentlichen. Für die RWE AG ergeben sich folgende Werte für das Jahr 2006[8]:
| bundesweiter Durchschnitt |
RWE AG | |
|---|---|---|
| Erneuerbare Energieträger | 12 % | 10 % |
| Kernenergie | 29 % | 25 % |
| Fossile Energieträger + sonstige | 59 % | 65 % |
| Radioaktiver Abfall (mg/kWh) | 0,8 | 0,7 |
| CO2-Emissionen (g/kWh) | 520 | 752 |
Die RWE AG war Hauptsponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung in Deutschland.
Die RWE Power steht in der Kritik, im Rhein-Erft-Kreis verantwortlich für die Absenkung des Grundwassers in der Region und damit für Folgeschäden an verschiedenen Kulturdenkmälern wie z.B. Schloss Türnich zu sein.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."