Der Polygonaldolmen ist eine optisch besonders ansprechende Architektur und dient daher, oftmals abgebildet, als der Urtyp des Dolmens. Er kommt im Norden der dänischen Insel Seeland, in der schwedischen Provinz Bohuslän und auf der Kimbrischen Halbinsel (Jütland) besonders oft vor. In Schleswig-Holstein ist er nur noch mit 11, in Mecklenburg-Vorpommern mit nur einem Exemplar vertreten.
Mindestens fünf bis neun Tragsteine bilden den polygonalen Kammergrundriss. Ein einzelner mitunter besonders großer Deckstein liegt auf. Ein vorgebauter Gang ist zwar obligatorisch, aber oft nicht erhalten. Im Dithmarschen bilden die Rechteck- und Polygonaldolmen von Albersdorf einen Schwerpunkt. Der Brutkamp gehört zu den eindrucksvollsten Anlagen des Typs (andere liegen in Dannewerk, Eckernförde, Haßmoor, Schülldorfund Süderende). Typologisch betrachtet ragt die Kammer von Hemmelmark, Kr. Eckernförde, mit der ungewöhnlichen Größe von 2,8 x 2,25 m und der Abtrennung eines Quartieres durch aufrecht stehende Platten heraus.
Ursprünglich ging man (Aner, Brondstedt) aufgrund des näherungsweise runden Baus von einem westlichen Ursprung des Typs aus. Diese Ansichten sind seit der umfassenden Untersuchung von Schuldt in Mecklenburg, der die autochthone Erstellung der unterschiedlichen Typen herausstellt, widerlegt.
Nordische Megalitharchitektur, Dolmenzugang, Ganggrab, Urdolmen, Großdolmen und Rechteckdolmen
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."