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| Staatliche Ebene | Land |
|---|---|
| Stellung der Behörde | Landespolizei |
| Aufsichtsbehörde(n) | Ministerium des Innern |
| Gegründet | |
| Hauptsitz in | Magdeburg |
| Behördenleitung | {{{behördenleiter}}} |
| Anzahl der Bediensteten | ca. 8.000 |
| Website | www.polizei.sachsen-anhalt.de |
Die Polizei Sachsen-Anhalt ist die Landespolizei des deutschen Landes Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Das Ministerium des Innern, Abteilung 2 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung ist die Oberbehörde (Oberste Landesbehörde) der Polizei Sachsen-Anhalt. Der Abteilung 2 sind als Polizeibehörden die Polizeidirektionen Sachsen-Anhalt Nord mit Sitz in Magdeburg, Sachsen-Anhalt Ost mit Sitz in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt Süd mit Sitz in Halle (Saale) und das Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt mit Sitz in Magdeburg unterstellt.
Als Einrichtungen der Landespolizei sind die Fachhochschule der Polizei in Aschersleben (FH LSA), das Technische Polizeiamt (TPA LSA) mit Sitz in Magdeburg sowie Außenstelle in Schönebeck (Elbe) und die Landesbereitschaftspolizei (LBP LSA) mit Sitz in Magdeburg unterstellt.
Im Juli 2007 wurde in Sachsen-Anhalt begonnen, eine grundlegende Strukturreform der Polizei des Landes zu etablieren. Dabei waren mehrere Ziele zu erreichen. Einerseits musste die Struktur der Polizei den neuen Strukturen des Landes, nach der Kreisgebietsreform 2007, angepasst werden, andererseits musste der sinkenden Einwohnerzahl Sorge getragen werden. Nur so kann eine effiziente Polizeiarbeit in der Zukunft möglich sein und gleichzeitig eine Präsenz in der Fläche des Landes gewährleistet werden. Auf Grund der Größe der Struktur kam es vereinzelt zu lösbaren Unstimmigkeiten, die aber bis dato behoben sind. Erreicht wurde durch die umfangreichen Veränderungen, dass 300 Bedienstete die Reviere des Landes verstärken.
Als größte sichtbare Veränderung wurde die Zahl der Polizeidirektionen von ehemals sechs auf drei reduziert.
Erarbeitet wurde die Reform durch Führungskräfte des Landes Sachsen-Anhalt und wurde bis zum 1. Januar 2008 abgeschlossen.
Sitz der Polizeireviere ist die jeweilige Kreiststadt des Landkreises bis auf die Ausnahmen in den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Burgenlandkreis. In diesen Kreisen fiel die Wahl aus polizeitaktischen Gründen auf Lutherstadt Eisleben (statt Sangerhausen) bzw. Weißenfels (statt Naumburg (Saale)).
Die Polizei Sachsen Anhalt wird 2009 eine neue blaue Uniform einführen. Zu Beginn der Umstellung wird die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord die "alte" grüne Uniform gegen die neue "blaue" tauschen. Im weiteren Verlauf wird 2010 die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd folgen und später 2011 die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost.
Ziel der Umstellung ist einerseits die bundes- und europaweit einheitliche Erkennbarkeit der Polizei, andererseits die moderne Anpassung der Dienstkleidung an geänderte Anforderungen. So mussten Tragekomfort und Details verbessert werden wobei neue Stoffe zum Einsatz kommen und Teile der Uniform verändert werden. Beispielsweise kommen neue Dienstschuhe zum Einsatz bzw. neue Polo-Shirts halten Einzug in die Polizei Sachsen-Anhalt. Die Umstellung erfolgt kostenneutral, da die veranschlagten 4,3 Millionen Euro durch Verschleiß der alten Uniform ebenfalls angefallen wären.
Die Polizei Sachsen Anhalt nutzt als Dienstfahrzeuge überwiegend Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz, Opel und Volkswagen. Vereinzelt kommen auch Fahrzeuge der Hersteller Audi, Nissan und Toyota zum Einsatz.
Streifenwagen sind derzeit Mercedes-Benz B-Klasse, Mercedes-Benz C-Klasse, Mercedes-Benz E-Klasse, Mercedes-Benz Vito, Opel Vectra, VW Passat, VW T4 und VW T5.
Im Zuge der Farbumstellung auf blau werden neue Streifenwagen und Einsatzfahrzeuge in der Farbe blau-silber bzw. blau-weiß beschafft.
Die ersten blau-silbernen Streifenwagen wurden Ende 2005/Anfang 2006 der Polizei übergeben.
Neue Fahrzeuge werden mit dem Kennzeichen LSA XXXXX zugelassen, wobei LSA für Sachsen-Anhalt, Landesregierung und Landtag (bzw. nur für Land Sachsen-Anhalt) steht. Hintergrund für diese Änderung war die Abschaffung der Behördenkennzeichen zum 1. März 2007 und damit verbunden die Einführung der sogenannten Bundesland- und Landtagskennzeichen.
Die Aufklärungsquote betrug für das Jahr 2007 57,6%.[1]
Aufklärungsquote und Fallzahlen aus Sachsen-Anhalt seit dem Jahr 1999:
| Jahr | Fallzahlen | Änderung zum Vorjahr | in Prozent | aufgeklärt | AQ in Prozent |
| 1999 | 264.619 | 140.138 | 53,0 | ||
| 2000 | 247.044 | -17.575 | -6,6 | 135.700 | 54,9 |
| 2001 | 236.029 | -11.015 | -4,5 | 130.259 | 55,2 |
| 2002 | 236.356 | 327 | 0,1 | 129.891 | 55,0 |
| 2003 | 229.209 | -7.147 | -3,0 | 126.539 | 55,2 |
| 2004 | 228.674 | -535 | -0,2 | 131.237 | 57,4 |
| 2005 | 216.186 | -12.488 | -5,5 | 126.538 | 58,5 |
| 2006 | 215.730 | -456 | -0,2 | 125.913 | 58,4 |
| 2007 | 216.704 | 974 | 0,5 | 124.773 | 57,6 |
Polizeibehörden
Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt | Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord | Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost | Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd
Polizeieinrichtungen
Fachhochschule der Polizei Technisches Polizeiamt Landesbereitschaftspolizei
Polizeien des Bundes
Bundeskriminalamt | Bundespolizei | Polizei beim Deutschen Bundestag
Polizeien der Länder
Baden-Württemberg | Bayern | Berlin | Brandenburg | Bremen | Hamburg | Hessen | Mecklenburg-Vorpommern | Niedersachsen | Nordrhein-Westfalen | Rheinland-Pfalz | Saarland | Sachsen | Sachsen-Anhalt | Schleswig-Holstein | Thüringen
Landeskriminalämter
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