| In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Wikipedianer mit Fachkenntnissen mögen nun bitte den Artikel qualitativ und inhaltlich vervollständigen. Übrigens: Dieser Artikel sollte zur Übersichtlichkeit und Vollständigkeit auf jeden Fall bestehen bleiben, vergleiche auch Polizei (Deutschland), wo das Potential dieses Artikels erkennbar wird!
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst. |
Die Polizei in Österreich besteht aus verschiedenen Wachkörpern, von denen der größte, der in ganz Österreich gewöhnliche Polizeiaufgaben erledigt, die Bundespolizei ist. Diese verfügt über rund 1000 Polizeiinspektionen und etwa 20.000 Mitarbeiter. Sie ist dem Bundesministerium für Inneres unterstellt. Bis zum 1. Juli 2005 war das österreichische Staatsgebiet noch auf zwei Wachkörper aufgeteilt. Neben dem Bundessicherheitswachekorps war im größten Teil Österreichs, nämlich in sämtlichen Gemeinden ohne Stadtrecht, die Bundesgendarmerie zuständig, die nach Zusammenlegung mit der Polizei zu dieser auch 15.000 Beamte miteinbrachte.
Inhaltsverzeichnis |
In den österreichischen Erbländern wurden bereits 1499 durch Kaiser Maximilian I. mit den „Strafgesetzbüchern für das Land Tirol“ und 1514 mit der „Gerichtsordnung für das Herzogtum Österreich unter der Enns“ Versuche unternommen, eine Vereinheitlichung des damals uneinen Rechtswesens herbeizuführen. Dieses hatte jedoch den Nachteil, dass mangels im Sicherheitswesen geschulter Organe die damals übliche Folter als Mittel der „Wahrheitsfindung“ eingesetzt wurde. Zur Unterstützung der damals geschaffenen Patrimonialgerichte wurden in österreichischen Ländern „Landprofosen“ bestellt, welche aus Hellebardenführern, Schützen und Stockknechten bestanden. Diese bildeten die Gerichtspolizei, mit dem Auftrag, Verbrecher auszuforschen und im Namen der Gerichte den Strafvollzug durchzuführen.
Erst im Jahre 1531 wurde in Wien eine „Tag- und Nachtwacht“ bestellt, welcher der Auftrag zuteil wurde, für die „Ordnung auf den Stadtmauern“ zu sorgen. 1543 wurde diese Wache in eine Tag- und eine Nachtwache geteilt. Im Jahre 1569 erfolgte eine Zusammenziehung der beiden Wachen unter dem Namen „Stadtguardia“. Diese Wache war teils mit Musketen, teils mit Hellebarden bewaffnet. Da diese Einheit dem Hofkriegsrat unterstand, wurde sie als militärische Einheit angesehen. Dies führte zu Unstimmigkeiten zwischen dem Wiener Magistrat und der niederösterreichischen Regierung. Im Jahre 1646 veranlasste die niederösterreichische Regierung die Aufstellung einer „Rumorwache“, deren Hauptmann der niederösterreichischen Regierung unterstand. Diese Wache, zwar uniformiert und bewaffnet, jedoch eine nichtmilitärische Einheit, bezeichnete sich selbst als „Soldaten“. Dies zog der Rumorwache den Unmut der Stadtguardia zu, die ja tatsächlich als militärische Einheit galt und sich deshalb der Rumorwache überlegen fühlte.
Dieses Nebeneinander der Polizeiwachen führte zu Konflikten, da die Kompetenzen der beiden Wachkörper nicht eindeutig geregelt waren und noch dazu unterschiedlichen Behörden unterstanden. Diese Konflikte gipfelten oft in gegenseitige Festnahmen und Wiederbefreiungen. Im Jahre 1722 erging vom Hofkriegsrat die Verfügung zur Auflösung der Stadtguardia, welche jedoch erst im Jahre 1741 tatsächlich erfolgte. Die meisten dieser „Stadtguardisten“ wurden in Freikompanien der Armee eingegliedert.
1749 erfolgte im Rahmen der Theresianischen Reformen die Errichtung der ersten staatlichen Polizeibehörde ("Polizeikommission"), 1751 die Einstellung landesfürstlicher Sicherheitsorgane ("Viertelkommissäre"), 1773 die Errichtung eines Polizeiamtes für Wien und 1775 der Neuaufbau der Wiener Wachekörper. 1776 wurde auch der rechtliche Rahmen durch die sogenannte "Theresianischen Polizeiverfassung" abgesteckt.
Das Revolutionsjahr 1848 bedeutete einen Tiefpunkt des österreichischen Polizeiwesens. Eine Demonstration in Wien im März 1848, welche ohne Sicherung von Polizei oder Militäreinheiten erfolgte, entwickelte eine Eigendynamik mit Sturm auf das Landhaus, Straßenkämpfen mit Toten und Verwundeten und Beraubung von Bürgern. Selbst das inzwischen aufgebotene Wiener Bürgermilitär noch die zu spät eingesetzten Polizeieinheiten waren im Stande die Ausschreitungen zu beenden.
Da die zum Feindbild der Bürger gewordene Militär-Polizeiwache längst nicht mehr für die Sicherheit garantieren konnte, wurden neue, militärische Polizeieinheiten geschaffen. Man war wieder da angelangt, was man im Jahre 1741 verhindern wollte – „Vielwachterei“. Die exekutive Tätigkeit dieser Einheiten erbrachte im Hinblick auf die „militärische Vollziehung“ keinen Nutzen für die öffentliche Sicherheit. Die Einheiten wurden nach und nach dezimiert und die berittene Abteilung sogar ganz aufgelöst. Folge war ein erschreckendes Ansteigen der Kriminalität. Erst am 31. Oktober 1848, als Feldmarschall Fürst Windischgrätz mit seinen Truppen die Stadt Wien erstürmte, konnte wieder Ordnung und Ruhe wiederhergestellt werden.
Als Folge der Unruhen und Wirren der Zeit wurde im Jahre 1849 von Johann Freiherr Kempen von Richtenstamm die Gendarmerie gegründet. Im Jahre 1869 wurde das Bundessicherheitswachekorps geschaffen.
Durch die Zusammenlegung der beiden Wachkörper am 1. Juli 2005 entstand ein neuer Wachkörper: Die österreichische Bundespolizei.
Befugnisse, Rechte und Pflichten der Sicherheitsbehörden sind im Sicherheitspolizeigesetz geregelt.
Die Bundespolizei ist nach der Polizeireform in ganz Österreich zuständig. Der Personalstand der Bundespolizei beträgt ca. 23.000 Beamte, welche auf ca. 1.000 Dienststellen ihren Dienst versehen.
Neben der Bundespolizei existieren noch 48 Gemeindesicherheitswachen, die den Städten und Gemeinden unterstellt.
Ebenfalls nicht Teil der Bundespolizei ist die Flugpolizei, die österreichweit acht Stützpunkte betreibt.
Dem Bundesministerium für Justiz ist die Justizwache unterstellt, welche in Strafanstalten und bei Gefangenentransporten tätig sind.
Mehrere österreichische Sondereinsatzeinheiten können für Spezialaufgaben herangezogen werden:
Behörden
Bundesministerium für Inneres | Bundesministerium für Justiz | Bundeskriminalamt | Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung | Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung | Büro für Interne Angelegenheiten | Sicherheitsdirektion | Bundespolizeidirektion
Wachkörper und deren Organisationen
Bundespolizei | Justizwache | Gemeindesicherheitswachen | Landespolizeikommando | Bezirkspolizeikommando | Stadtpolizeikommando | Polizeiinspektion
Ehemalige Wachkörper & Dienststellen
Bundesgendarmerie | Bundessicherheitswachekorps | Kriminalbeamtenkorps | Zollwache
Weitere Einrichtungen
Flugpolizei | Einsatzkommando Cobra | Einsatzeinheit | Einsatzabteilung Kranich | WEGA | Sicherheitsakademie
Wissenswertes
Exekutivbediensteter | Wachkörper | Dienstgrade in der österreichischen Exekutive | Polizeijargon
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."