Ein Pilzkiosk ist ein für die 1950er Jahre typisches Kioskgebäude in Form eines Fliegenpilzes, das ursprünglich für die Verkaufsförderung von Milch und Milchprodukten als „Milchpilz“ entwickelt wurde.
Der Hersteller dieser Kioskhäuschen ist die Firma Waldner aus Wangen im Allgäu. Von den ehemals über 50 verkauften Kiosken sind heute nur noch fünf in Betrieb: in Borgholzhausen, Bregenz, Lindau im Bodensee, Regensburg und Wangen im Allgäu.
Der Kiosk in Borgholzhausen wird als Schnellimbiss genutzt. Der Innenraum des Pilzes dient zur Speisenzubereitung, diese können in einem Holzanbau verzehrt werden. Der Bestand dieses Kiosks ist durch den Weiterbau der Bundesautobahn 33 zwischen Borgholzhausen und Bielefeld gefährdet. Während derzeit der Verkehr vom Ausbauende der Autobahn noch vollständig am Kiosk vorbeigeführt wird, ist durch die Vollendung des Lückenschlusses mit einer starken Reduktion des Verkehrsaufkommens zu rechnen. Daher hat der Betreiber etwa drei Kilometer weiter südlich an einem Autohof einen größeren Nachbau des Pilzes erstellen lassen, der schon jetzt ebenfalls als Imbiss betrieben wird.
Bekannt geworden sind diese „Pilze“ auch durch eine Miniaturausgabe für Modelleisenbahnen der Firma Faller.
|
„Milchschwammerl“ in Regensburg |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."