| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Karlsruhe | |
| Höhe: | 100 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,56 km² | |
| Einwohner: | 12.571 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 249 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76661 | |
| Vorwahl: | 07256 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KA | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 15 066 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rote-Tor-Straße 10 76661 Philippsburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Martus | |
Die Stadt Philippsburg liegt im Norden des Landkreises Karlsruhe in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Philippsburg liegt in der Oberrheinischen Tiefebene. Die Stadt liegt zwischen Mannheim; Heidelberg; Speyer; Germersheim; Bruchsal und Karlsruhe.
Die Stadt Philippsburg besteht aus den drei Stadtteilen Huttenheim (2.474 Einwohner am 31. März 2008[2]), Philippsburg (7.403 Einwohner) und Rheinsheim (2.760 Einwohner). Die räumlichen Grenzen der Stadtteile sind identisch mit den früheren Gemeinden gleichen Namens, ihre offizielle Benennung erfolgt in der Form „Philippsburg Stadtteil …“. Die Stadtteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung. In den Stadtteilen Huttenheim und Rheinsheim sind jeweils Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.[3]
Zum Stadtteil Huttenheim gehören das Dorf Huttenheim und das Haus Insel Elisabethenwört. Zum Stadtteil Philippsburg gehören die Stadt Philippsburg, die Höfe Mittelhof, Schönborner (Neudorfer) Mühle und Unterhof und die Häuser Am Waldweg, Engelsmühle, Fischkutter, Garnisonsmühle, Rheinwärterhaus und Torflager. Zum Stadtteil Rheinsheim gehört das Dorf Rheinsheim.
Im Stadtteil Philippsburg liegen die Wüstungen Gevenhart und Winden.[4]
Der Name der Stadt geht auf die Festung Philippsburg zurück, die 1615 von dem Speyerer Bischof Philipp Christoph von Sötern gegründet worden war. Davor hieß die Stadt Udenheim.
Udenheim wurde 764 zum ersten Mal in einer Urkunde des Kloster Lorsch erwähnt. Das Hochstift Speyer erwarb den Ort 1316. Ludwig der Bayer erhob Udenheim 1338 zur Stadt. Seit 1371 war es Residenz der Speyerer Fürstbischöfe. Die Gründung der Festung erfolgte, weil sich Speyer durch die umliegenden protestantischen Gebiete in seiner Macht bedroht fühlte. Im Dreißigjährigen Krieg wechselte die Herrschaft über den Ort, der große Zerstörungen hinnehmen musste, mehrfach. Aber auch nach Ende dieses Krieges gingen die Kämpfe weiter: 1644 nahmen französische Truppen die Stadt ein und erst 1676 gelang Reichstruppen nach blutigen Schlachten die Rückeroberung. Aber bereits 1688 obsiegten die Franzosen unter General Ezéchiel de Mélac erneut. Im Frieden von Rijswijk wurde die Stadt dann wieder dem Heiligen Römischen Reich zugesprochen.
Im Polnischen Erbfolgekrieg 1734 wurde die Stadt von den Franzosen belagert. Die blutigen Kämpfe sollen 30 000 Todesopfer gefordert haben.
Durch die Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Philippsburg dann 1803 an das Großherzogtum Baden und wurde zunächst Sitz des Amtes Philippsburg, das 1864 im Bezirksamt Bruchsal (ab 1939: Landkreis Bruchsal) aufging.
In Philippsburg überschritt die französische Armee am 1. April 1945 den Rhein um Stuttgart und Friedrichshafen zu besetzen. Seit der Kreisreform 1973 gehört die Stadt zum Landkreis Karlsruhe.
Philippsburg war aufgrund der Zugehörigkeit zum Hochstift Speyer überwiegend römisch-katholisch geprägt. Auch heute noch ist der überwiegende Teil der Bevölkerung römisch-katholischen Glaubens. Außerdem ist Philippsburg Sitz eines römisch-katholischen Dekanats im Erzbistum Freiburg. Die erste evangelische Kirche wurde 1936 erbaut.
Die Gemeinderatswahl vom 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In durch silbernen Faden gespaltenem blauen Schild vorne ein durchgehendes geschliffenes silbernes Kreuz, hinten eine silberne Lilie.“
Durch die Bruhrainbahn (Bruchsal - Germersheim) ist Philippsburg an das überregionale Schienennetz angebunden. Geplant ist, die aus Karlsruhe kommende Hardtbahn über Hochstetten hinaus bis Philippsburg zu verlängern.
Außerdem durchquert die Bundesstraße 35 (Germersheim - Illingen) die Stadt
Philippsburg ist bekannt durch das 1979 in Betrieb genommene Kernkraftwerk Philippsburg der EnBW und ein Reifenwerk der Goodyear Tire & Rubber Company. Die Deutsche Signal-Instrumenten-Fabrik Max B. Martin hat ebenfalls ihren Sitz in Philippsburg, weltbekannt durch die produzierten Signalhörner (Martinshorn).
Philippsburg verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichts- und Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe gehört.
Die Gemeinde Philippsburg hat drei Grund- und Hauptschulen: Die Hieronymus-Nopp-Schule in Philippsburg, die Franz-Christoph-von-Hutten-Schule in Huttenheim und die Grund- und Hauptschule in Rheinsheim. Als weiterführende Schule bestehen die Konrad-Adenauer-Realschule und das Copernicus-Gymnasium.
Daneben besteht die Förderschule Nicolaus-von-Myra-Schule. Die in der Kernstadt bestehenden Schulen sind alle Teil eines großen Schulzentrums. Die Musik- und Kunstschule rundet das Angebot ab.
In Philippsburg gibt es neben dem Heimatmuseum, welches momentan seinen Standort wechselt, auch ein Festungs- und Waffengeschichtliches Museum.
Der durch Tullas Rheinbegradigung entstandene Altrhein ist heute ein Naherholungsgebiet.
Der Bildhauer Christian Elsässer schuf für Philippsburg ein Kriegerdenkmal, welches am 11. Juni 1899 in Anwesenheit des Großherzogs Friedrich I. von Baden und des Fürsten zu Salm-Grumbach feierlich enthüllt wurde.
Die Inschrift an der Vorderseite des Denkmals lautet:
Philippsburg bietet eine große Anzahl von Sportangeboten und Vereinen (z. B. einen Sportförderclub, Handball, Fußball, Motoball, Angeln, Tauchen, Judo/Ju-Jutsu, Karate, Kickboxen, Boxen,Tennis und einen Schützenverein).
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."