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| Philippinischer Peso | |
|---|---|
| Land: | Philippinen |
| Unterteilung: | 100 Centavos/Sentimos |
| ISO-4217-Code: | PHP |
| Abkürzung: | |
| Wechselkurs: (3. Juli 2009) |
1 EUR = 67,282 PHP 100 PHP = 1,4863 EUR |
Der Philippinische Peso (philippinisch: piso) ist die Währung der Philippinen. Das spanische Wort peso bedeutet „Gewicht“. Der Peso ist unterteilt in 100 Centavos oder Sentimos. Der ISO-Währungscode ist PHP. Das offizielle Währungssymbol ist ₱, ein P mit zwei Strichen.
Inhaltsverzeichnis |
In den 1950er-Jahren war der Peso zu einem Wechselkurs von ca. 2 Peso je US-Dollar über zehn Jahre fest an die amerikanische Währung gekoppelt. Aufgrund unterschiedlicher Inflations- und Wachstumsraten wurde der Peso jedoch noch zu Zeiten des Bretton-Woods-Systems mehrfach abgewertet, so dass der Kurs 1970 bei 3,9 Peso je US-Dollar lag.
Mit dem Ende des Festkurssystems von Bretton Woods wurde 1970 auch die Wechselkursanbindung des Peso an den US-Dollar neu konzipiert: Statt einem einzigen wurden multiple Wechselkurse für Exporte, Importe und Auslandsschulden eingeführt; so mussten zunächst 80 Prozent der Exporterlöse philippinischer Unternehmen zum offiziellen Wechselkurs von 3,9 PHP je USD an die Zentralbank abgeführt werden, die verbleibenden 20 Prozent konnten zum Marktpreis getauscht werden. Das System der multiplen Wechselkurse bestand in vielfältigen Variationen bis einschließlich 1984 fort, musste aber dann in Folge der schweren Finanzkrise von 1983 aufgegeben werden. Bis dahin erfuhr der Peso am Markt immer weitere Abwertungen und unterschritt 1983 erstmals den Wert von 10 PHP je USD.
Als Mitte der 1980er Jahre die asiatisch-pazifischen Nachbarstaaten in eine Phase starken Wachstums eintraten, erkannte auch der philippinische Staat die Probleme sich nicht am Markt bildender Wechselkurse und ging zu einem System flexibler Wechselkurse über. Die Zentralbank interveniert seitdem nach eigenen Angaben nur noch, um ordentliche Marktbedingungen zu gewährleisten und politische Ziele zu erreichen. 1998 wurden die staatlichen Eingriffe in die freie Wechselkursbildung weiter zurückgefahren - Eingriffe zur reinen Volatilitätsglättung wurden eingeschränkt.
Bis Mitte der 1990er Jahre wertete der Peso weiter kontinuierlich ab und lag 1997 durchschnittlich bei knapp 30 Peso je US-Dollar. Im Zuge der Asienkrise und des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds hat die philippinische Währung seitdem jedoch fast die Hälfte ihres Wertes verloren und lag 2004 bei ca. 56 Peso je US-Dollar. Von den Märkten wird aufgrund des hohen Leistungsbilanzdefizits eine weitere Abwertung erwartet.
¹ Druck eingestellt, aber weiterhin Zahlungsmittel.
² Prägung eingestellt, kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr.
Nordasien: Mongolischer Tögrög | Russischer Rubel
Ostasien: Chinesischer Yuán | Hongkong-Dollar | Japanischer Yen | Macao-Pataca | Neuer Taiwan-Dollar | Nordkoreanischer Won | Südkoreanischer Won
Südasien: Bangladeschischer Taka | Bhutanischer Ngultrum | Indische Rupie | Malediven-Rupie | Nepalesische Rupie | Pakistanische Rupie | Sri-Lanka-Rupie
Südostasien: Brunei-Dollar | Indonesische Rupiah | Kambodschanischer Riel | Laotischer Kip | Malaysischer Ringgit | Myanmarischer Kyat | Philippinischer Peso | Singapur-Dollar | Thailändischer Baht | US-Dollar (Osttimor) | Vietnamesischer Đồng
Vorderasien: Ägyptisches Pfund | Armenischer Dram | Aserbaidschan-Manat | Bahrain-Dinar | Euro (Zypern) | Georgischer Lari | Irakischer Dinar | Iranischer Rial | Israelischer Schekel | Jemen-Rial | Jordanischer Dinar | Katar-Riyal | Kuwait-Dinar | Libanesisches Pfund | Omanischer Rial | Saudi-Rial | Syrische Lira | Türkische Lira | VAE-Dirham
Zentralasien: Afghani | Kasachischer Tenge | Kirgisischer Som | Tadschikischer Somoni | Turkmenistan-Manat | Usbekischer Soʻm