Markgraf Philipp I. (* 6. November 1479, † 17. September 1533) hatte von seinem Vater Christoph I. 1515 die markgräflichen Besitzungen Baden (Baden-Baden), Durlach, Pforzheim und Altensteig sowie Teile von Eberstein, Lahr und Mahlberg geerbt.
Sein Bruder Bernhard III. erhielt die linksrheinischen Besitzungen, der Bruder Ernst I. (Baden) die südbadischen Ländereien Hachberg, Usenberg, Sausenberg/Rötteln und Badenweiler.
Philipp war während seiner Regentschaft insbesondere mit zeitüblichen Aufständen konfrontiert. In Fortsetzung der Bundschuh-Bewegung und immer wieder unter Führung von Joß Fritz erhoben sich insbesondere die Bauern und kämpften um ihre Rechte. Es kam vermehrt zu Übergriffen und Gewalt. Durch Durlach ziehend marschierten die Aufständischen zum Kloster Gottesau, das geplündert und völlig zerstört wurde - vor der Nase des Markgrafen. Dieser ging gegen die Heimatorte von Beteiligten vor und ließ z.B. in Berghausen drei Häuser in Brand stecken. Eigentliches Ziel war aber das Gebiet des Bischofs Georg von der Pfalz von Speyer, der sich schließlich zum Pfalzgrafen von Heidelberg flüchtete. Erst Kurfürst Ludwig V. gelang es 1525, die Aufständischen mit seinem Heer zu unterwerfen.
Philipp I. schloss mit seinen Bauern am 25. Mai 1525 den Vertrag von Renchen.
Er starb 1533 ohne männlichen Erben. Von seinen sechs Kindern überlebte ihn nur seine Tochter Maria Jakobäa (1507–1580), die seit 1522 mit dem Herzog Wilhelm IV. von Bayern verheiratet war. Seine beiden Brüder Ernst I. und Bernhard III. teilten seine Besitzungen unter sich auf. Damit entstand in Baden bis 1771 die Zweiteilung in die Markgrafschaften Baden-Durlach und Baden-Baden.
Das Grab des Markgrafen Philipp I. von Baden befindet sich in der Stiftskirche Baden-Baden.
Sein Grabmal ziert seine Skultptur in voller Lebensgröße und Rüstung, jedoch ohne Helm. Auf dem Grabmal ist folgende lateinische Inschrift zu lesen:
Der Grabstein stammt aus dem Jahre 1537 von Christoph Urach der noch weitere Werke in der Region erstellte.
Markgraf Philipp I. heiratete am 3. Januar 1503 Elisabeth von der Pfalz (* 16. November 1483; † 24. Juni 1522), die Tochter des Kurfürsten Philipp von der Pfalz. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:
Siehe auch:
| Vorgänger |
Markgraf von Baden 1515–1533 |
Nachfolger Bernhard III. (Baden-Baden) und Ernst I. (Baden-Durlach) |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Philipp I. von Baden |
| KURZBESCHREIBUNG | Markgraf von Baden |
| GEBURTSDATUM | 6. November 1479 |
| STERBEDATUM | 17. September 1533 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."