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Pfullingen :

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Pfullingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Pfullingen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Pfullingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 28′ N, 9° 14′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Reutlingen
Höhe: 426 m ü. NN
Fläche: 30,12 km²
Einwohner: 18.364 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 610 Einwohner je km²
Postleitzahl: 72793 (alt: 7417)
Vorwahl: 07121
Kfz-Kennzeichen: RT
Gemeindeschlüssel: 08 4 15 059
Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 5
72793 Pfullingen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Rudolf Heß

Pfullingen ist eine deutsche Kleinstadt in Baden-Württemberg am Fuß der Schwäbischen Alb. Sie grenzt unmittelbar an den Südosten der Kreisstadt Reutlingen, das sogenannte Tor zur Schwäbischen Alb, an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Blick auf Pfullingen vom Schönbergturm

Pfullingen liegt am Fuß der Schwäbischen Alb im Tal der Echaz. Es ist umgeben von den beiden kegelförmigen Erhebungen Achalm und dem Georgenberg, sowie einigen Bergen des Albtraufs wie dem Schönberg und dem Ursulaberg.

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Pfullingen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und gehören zum Landkreis Reutlingen: Eningen unter Achalm, St. Johann, Lichtenstein, Sonnenbühl und Reutlingen.

[Bearbeiten] Geschichte

In einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto I. dem Großen aus dem Jahre 937 wird Pfullingen erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war der Hauptort des Pfullichgaus, der sich durch das gesamte Tal der Echaz erstreckte.

Gegen Ende des 14. Jahrhundert verlor Pfullingen in Folge der Städtekriege sein einstmals verliehenes Stadtrecht, nachdem der Ort von Reutlingen eingenommen und zerstört worden war. Um 1500 kam der Ort an Württemberg. Das Stadtrecht erhielt Pfullingen 1699 zurück.

Die Wasserkraft der Echaz bedingte schon sehr früh das Einsetzen der Industrialisierung. Bereits 1830 wurden 22 Wassertriebwerke gezählt. Die vormals vorherrschende Landwirtschaft ging stark zurück, den ebenfalls betriebenen Weinbau gibt es heute gar nicht mehr.

1999 fanden in Pfullingen die Heimattage Baden-Württemberg statt.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

[Bearbeiten] Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Rudolf Heß endet am 13. Januar 2015.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „In Blau unter einer liegenden schwarzen Hirschstange ein silbernes Kissen mit goldenen Quasten an den vier Zipfeln und rotem Vorstoß.“

Pfullingen führte seit Beginn des 15. Jh. ein im Abdruck erstmals 1501 überliefertes Siegel, das unter der Württemberger Hirschstange den für den Ortsnamen redenden "Pfulben" (=Pfühl, Kissen) zeigt; heute erklärt man ihn mit dem Sonderrecht eines Federmarkts. Um 1600 ist mehrfach als Feldfarbe Rot bezeugt, wenig später die Setzung der Hirschstange in ein Schildhaupt. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte erst 1699. Nach der später belegten Feldfarbe Blau und mit Weglassung des goldenen Schildhaupts legte man die heutige Gestaltung des Wappens 1934 fest.[2]

Der Hintergrund ist blau, das ist die Farbe der Herren von Lichtenstein und der Rempen.

[Bearbeiten] Flagge

Die Stadtflagge ist Blau - Weiß - Rot.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Parks und Grünanlagen

[Bearbeiten] Landschaft und Natur

Pfullingen verfügt auf seiner Gemarkung über mehrere Ausflugsziele und Naherholungsgebiete am Albrand sowie auf der Albhochhochfläche, worunter sich auch einige Naturschutzgebiete mit unterschiedlichen Biotopen befinden. Die populärsten darunter sind:

Aufgrund der Lage am Albtrauf sind einige dieser Örtlichkeiten Aussichtspunkte die einen Aus- und Überblick auf die Landschaftsstruktur der weiteren Umgebung bieten.

[Bearbeiten] Naturdenkmäler

[Bearbeiten] Naturschutzgebiete

[Bearbeiten] Landschaftsschutzgebiete

[Bearbeiten] Museen

[Bearbeiten] Musik

[Bearbeiten] Sport

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Pfullingen ist Sitz der Prettl-Gruppe.

[Bearbeiten] Verkehr

Die Bundesstraße 312, von der Bundesautobahn 8 beim Flughafen Stuttgart kommend, führt an Pfullingen vorbei über Riedlingen und Biberach an der Riß nach Memmingen. Im Dezember 2003 wurde die Umgehung der Ortsdurchfahrt in Form des 1180 m langen Ursulaberg-Tunnels für den Verkehr freigegeben.

Der Öffentliche Personennahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 220.

Bis zum Beginn der 1980er Jahre fuhr durch Pfullingen eine Eisenbahn. Heute ist auf der Trasse ein Radweg angelegt.

[Bearbeiten] Medien

[Bearbeiten] Einrichtungen

[Bearbeiten] Bildung

Weiterführende Schulen:

Grundschulen:

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Sonstiges

Bekannt wurde Pfullingen in den letzten Jahren durch die Installation eines Prototypen des neuartigen Fußgängerüberweg-Systems Peoplemover und im Handball durch den VfL Pfullingen, der vier Spielzeiten bis 2006 in der Ersten Handball-Bundesliga bestritt, nach dem sportlichen Abstieg 2006 aber Insolvenz anmelden musste.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Pfullingen – Bilder, Videos und Audiodateien
Wikisource Wikisource: Zedler:Pfullingen – Quellentexte

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Einwohnerzahlen
  2. Klemens Stadler: Deutsche Wappen. Band VIII: Baden-Württemberg Seite 85. Mit Zeichnungen von Max Reinhart. Angelsachsen-Verlag Bremen, 1971.

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