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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Sigmaringen | |
| Höhe: | 654 m ü. NN | |
| Fläche: | 90,56 km² | |
| Einwohner: | 13.123 (2007/12/31)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 145 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88630 | |
| Vorwahl: | 07552 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SIG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 37 088 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Kirchplatz 1 88630 Pfullendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Kugler | |
| Lage der Stadt Pfullendorf im Landkreis Sigmaringen | ||
Pfullendorf ist eine Gemeinde im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg und eine ehemalige freie Reichsstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Pfullendorf liegt circa 20 Kilometer nördlich des Bodensees im Linzgau.
Das Pfullendorfer Gemeindegebiet liegt auf der Europäischen Hauptwasserscheide zwischen Rhein und Donau. Die Wasserscheide verläuft durch Straß, südlich des Pfullendorfer Teilortes Denkingen nach Aftholderberg auf einem Moränenwall der äußeren Würmendmoräne.[2] Die Wasserscheide kreuzt anschließend die Straße Pfullendorf - Aach-Linz und verlässt nördlich von Aach-Linz das Gemeindegebiet.
Der Andelsbach fließt vom Höchsten (833 Meter ü.NN) in die Ablach und von dort in die Donau. Die Linzer Aach fließt in den Bodensee (Rhein).
Pfullendorf befindet sich auf einem Molassehang. Die Moränelandschaft ist durch verschiedene Eiszeiten entstanden.
Seit den 1970er Jahren gehören die Ortschaften Denkingen (mit Andelsbach, Langgassen, Straß und Hilpensberg), Aach-Linz (mit Reute und Sahlenbach), Gaisweiler (mit Tautenbronn und Bethlehem), Großstadelhofen (mit Kleinstadelhofen, Krähenried, Sylvenstal, Furtmühle und Wattenreute), Mottschieß, Otterswang (mit Litzelbach und Weihwang) und Zell-Schwäblishausen zur Stadt Pfullendorf.
| Wappen | Stadtteil | Einwohner (2006) | Fläche |
|---|---|---|---|
| Pfullendorf (Kernstadt) | 10.500 | ? | |
| Denkingen | 900 | ? | |
| Aach-Linz | ? | ? | |
| Gaisweiler- Tautenbronn |
? | 355 ha | |
| Großstadel- hofen |
? | ? | |
| Mottschieß | ? | ? | |
| Otterswang | 267 | 529 ha | |
| Zell- Schwäblishausen |
? | ? |
Bereits in der vor- und frühgeschichtlicher Zeit fanden sich in der Gegend um Pfullendorf Siedlungsspuren. Etwa einen Kilometer nördlich von Ruhestetten, einem Teilort der Nachbargemeinde Wald und rund fünf Kilometer westlich von Pfullendorf, findet sich im Wald ein Grabhügel, dieser könnte mit den spätlatènezeitlichen Streufunden (mögliche Siedlung) in Aach-Linz im Gewann Thiergarten zusammen hängen. Südlich davon im Gewann Gertholz befinden sich die Reste einer spätkeltischen Viereckschanze an der Straße von Aach-Linz nach Herdwangen. Ebenfalls bei Aach-Linz, im Wald Remser Holz befinden sich die Reste einer vorgeschichtlichen Wallanlage.[3] Auch in Denkingen lassen sich im Waldteil Schlossberg die Reste einer Wallanlage finden, deren tiefe Gräben noch heute sichtbar sind.
Römische Mauerreste einer Villa Rustica im Gewann Maueräcker (Aach-Linz) weisen auf eine spätere römische Besiedlung hin. Die Villa Rustica wurde vermutlich bei der Alamanischen Landnahme durch die Lentienser zerstört. Pfullendorf wurde von den Alemannen während ihrer dritten Besiedlungswelle in zwei Besiedlungen gegründet und ist vermutlich nach einem Sippenoberhaupt namens Pfullo benannt.
Auf dem Schloßbühl rund 300 Meter südlich von Großstadelhofen befindet sich in Spornlage eine vermutlich frühmittelalterliche Ringwallanlage. Bei der doppelten Ringwallanlage erhaltenen Wällen und Gräben soll es sich der Sage nach um die Burg der Hildegard vom Linzgau, der Frau Kaiser Karls des Großen, handeln.[4]
Ein Dorf Pfullendorf entstand im 12. Jahrhundert im Bereich der heutigen Oberstadt, ein zweites in der Senke am Pfuol (=Weiher), dem heutigen Stadtweiher. Vermutlich entstanden Teile der Stadt aus der Stadtburg der Grafen von Pfullendorf. Diese stand dort wo heute die Kirche St. Jakob steht. Eine weitere Burgstelle der Grafen von Pfullendorf wird auf dem Galgenbühl (Pfullendorf) vermutet.[5]
Über die Entstehung des Klosters der Dominikanerinnen zu Pfullendorf sind sich die Historiker nicht ganz einig. Nach F. Andreas Rogg, dem Chronisten von Pfullendorf, hatte das uralte Rittergeschlecht der Edlen von Ramsberg in der Stadt einen Herrensitz, die „Herrenburg“. Im Jahr 1255 übereigneten die Edlen von Ramsberg diesen Sitz den Dominikanern auf der Insel zu Konstanz als Herberge. Die Predigerbrüder ließen einige fromme Jungfrauen in dieser Herberge wohnen zu Pflege und Betreuung des Hauses. Aus diesem Anfang entstand mit der Zeit die „Sammlung“ der Dominikanerinnen, die nach ihrem Kleid die „Weißen Nonnen“ hießen. Später nannte man das Kloster auch „Gotteshaus Maria der Engelen“ nach dem Titel der Klosterkirche „Maria von den Engeln“.[6]
Die Grafen von Pfullendorf werden erstmals gegen Ende des 11. Jahrhunderts erwähnt. Rudolf II. war wohl der mächtigste von ihnen; er besaß Ländereien von der Donau bis zum Bündner Land. Weil er keine männlichen Erben hatte, setzte er Kaiser Friedrich Barbarossa als Erben ein. Rudolfs Tochter Ita von Pfullendorf-Bregenz (* 1150/52, † vor 1191) heiratete den Grafen Albrecht III. von Habsburg, genannt „der Reiche“. Heinrich der Löwe und Friedrich Barbarossa waren ihre Vettern.
Am 2. Juni 1220 wurde Pfullendorf von Kaiser Friedrich II. zur Stadt erhoben, weil dieser einen militärischen Stützpunkt in der Gegend benötigte. Dadurch wurde die Ansammlung weniger Häuser sofort zur Reichsstadt und entwickelte sich schnell.
Auf dem Konstanzer Konzil (1415) verlieh König Sigismund der Reichsstadt die „Hohe Gerichtsbarkeit“, den Blutbann. Nunmehr war Pfullendorf niemandem mehr hörig und nur noch Gott und dem Kaiser untertan. Durch florierendes Handwerk und zahlreiche Märkte kamen die Bürger zu Wohlstand.
Schon 1383 lebten in Pfullendorf so viele Handwerker, dass eine Zunftverfassung beschlossen wurde. Diese galt von 1383 bis 1803 und übertrug die meiste Macht den Zünften. Pfullendorf regierte sich mit dieser „demokratischen“ Zunftverfassung mit jährlicher Bürgermeisterwahl selbst. Es gab einen 50-köpfigen „Großen Rat“, der jedes Jahr neu gewählt wurde und die ausübende Gewalt besaß; dazu gab es einen „Kleinen Rat“ mit 17 Mitgliedern. Vorsitzender war der Bürgermeister. Diese Verfassung wurde zum Vorbild für andere Städte.
1628 fielen der Pest in Pfullendorf fast 600 Menschen zum Opfer.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 wurden Pfullendorf wie fast alle anderen Reichsstädte mediatisiert und Teil des Großherzogtums Baden. Es blieb bis 1936 Amtssitz eines badischen Bezirksamtes.
1873 bis 1875 erhielt Pfullendorf den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Hier trafen sich die Linie der Badischen Staatsbahn Schwackenreute-Pfullendorf und die der Württembergischen Staatsbahn Altshausen-Pfullendorf.
Pfullendorf war im Zweiten Weltkrieg kein Primärziel. Das Ziel der alliierten Bombenangriffe war damals Friedrichshafen mit seinen Rüstungswerken. Auf dem Rückflug entluden jedoch die Bomber immer wieder ihre explosive Fracht auch über Pfullendorf.[7] Die ersten Bomben fielen am 18. März 1944, an einem Nachmittag, als ein Flieger Brandkanister und Stabbrandbomben abwarf. Menschen wurden bei dem Angriff nicht verletzt, aber vier Wochen später, am Karfreitag, explodierte in der Fuchshalde ein Blindgänger und tötet den 13-jährigen Alois Abberger.[8]
1936 wurde Pfullendorf Teil des Landkreises Überlingen und kam 1973 im Rahmen der Kreisreform zum Landkreis Sigmaringen. Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Gaisweiler (am 1. Januar 1969), Otterswang (am 1. Juli 1972), Denkingen, Großstadelhofen und Zell am Andelsbach (am 1. Januar 1973) sowie Ach-Linz (am 1. Januar 1975) nach Pfullendorf eingemeindet.
Seit 1983 ist die Altdeponie Pfullendorf komplett verfüllt, geschlossen und renaturiert. Die umzäunte Deponie befindet sich in der sogenannten „Nachsorgephase“, das heißt die Deponie wird begangen und in regelmäßigen Abständen werden Bodenproben entnommen. Sie kann zwischen 30 und 100 Jahre dauern.[9]
Bei der Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Am 22. Oktober 2006 wurde Thomas Kugler mit 55,5 % der Stimmen im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt. Er ist Nachfolger von Heiko Schmid, der als Landrat nach Biberach wechselte.
Blasonierung: „In Gold ein rot bewehrter schwarzer Adler“ - als Zeichen der freien Reichsstadt.
In dem vielleicht noch der Zeit vor 1250 entstammenden, 1271 im Abdruck bekannten Stadtsiegel erscheint im Dreieckschild der einköpfige Reichsadler, der auch in allen späteren Siegeln und Wappenabbildungen keine Änderung erfuhr. In dem seit dem 17. Jahrhundert benutzten größeren Siegel steht der schon vor 1618 vor allem in päpstlichen Urkunden verwendete lateinische Stadtname Juliomagus außerhalb des Schildes mit dem Adler.[10]
Die Stadtflagge ist Rot - Weiß wegen der alten Reichsfarben.
Pfullendorf liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße, der Deutschen Fachwerkstraße und der Hohenzollernstraße. Seit 2008 gibt es einen etwa neun Kilometer langen Wanderweg, der entlang der landschaftlichen exponierten Wasserscheide Rhein-Donau von Straß nach Aftholderberg führt.[2]
Neben dem bekannten „Felsenkeller“ unter dem heutigen Hotel Adler gibt es in Pfullendorf noch weitere. So zum Beispiel auch unter dem „Buchenwasen“ an der heutigen Aftholderberger Straße. Die vier miteinander verbundenen Keller wurde im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker genutzt. Sie hatten Notausstiege, die man über Leitern erreichte. Wann die Keller in den Hang gegraben wurden, ist nicht bekannt. Doch wurden sie schon 1910 nicht mehr benutzt.[7]
Im Sommer 2001 wurde auf dem Gelände, das zum alten Baggersee gehörte, der Seepark Linzgau eröffnet und lockte mit der kleinen Landesgartenschau Baden-Württemberg („Grünprojekt“) zahlreiche Besucher nach Pfullendorf. Peter Lenk steuerte einen Brunnen mit Graf Bernadotte als Motiv bei. In der Anlage befindet sich ein Kinderspielplatz, ein Strandbad und Ballsportanlagen. Auf dem Planetenweg wird das Sonnensystem im Maßstab 1:1,4 Milliarden dargestellt[12], hier kann man den See entlang zum Bienenschauhaus wandern. Dort steht auch eine Weidenkapelle.
Seit 2005 gibt es im Seepark eine Wasserski- und Wakeboardanlage. Sie war im Jahr 2006 Austragungsort der Deutschen Wakeboard-Meisterschaften.
Im Mai 2007 wurde „Deutschlands verrückteste Abenteuer-Golfanlage“ eröffnet, die aus 18 aufwändigen Adventure-Golfbahnen auf Kunstrasen mit viel Wasser und technischen Überraschungen auf über 6400 m² besteht.
In der Stadtmitte hat Pfullendorf einen kleinen, „Stadtgarten“ genannten Stadtpark. Dort befindet sich auch ein Gedenkstein an die vergangenen Weltkriege.
Es gibt Kirchenchöre in Pfullendorf, Aach-Linz, Denkingen, Otterswang und Zell, Musikvereine in Pfullendorf („Stadtmusik“), Aach-Linz, Denkingen und Otterswang, in Pfullendorf einen Posaunenchor und den Männergesangsverein und in Aach-Linz ein Akkordeonorchester.
Der auch weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Sportclub Pfullendorf spielt in der Fußball-Regionalliga Süd. Seinen größten Erfolg feierte der Verein im Jahr 2000 unter dem damaligen Trainer Frank Wormuth, als er sich als Zweitplatzierter der Regionalliga Süd für die Relegationsrunde zur 2. Bundesliga qualifizierte. Der Aufstieg wurde aber nach einem 1:1 zuhause gegen den späteren Aufsteiger LR Ahlen sowie einer 1:3-Niederlage beim 1. FC Union Berlin verpasst. Außerdem schlug der Verein den Bundesligisten Arminia Bielefeld in der 1. Runde des DFB-Pokals 2006/2007 mit 2:1 und zog dadurch in die zweite Runde ein.
In der Teilgemeinde Denkingen gibt es den „SV Denkingen 1969 e.V.“, der seit Jahren in der Landesliga spielt und in Aach-Linz den „TSV Aach-Linz“ mit breitgefächertem Sport- und Freizeitangebot.
Der zweitgrößte Verein in Pfullendorf ist nach dem Turnverein der Deutsche Alpenverein e.V., Sektion Pfullendorf mit fast 1100 Mitgliedern (Stand: 2007). Neben dem umfangreichen Jahresprogramm mit Wandern, Bergsteigen, Skibergsteigen, Langlauf und Klettern wird auch ein Kletterturm im Tiefenthal betrieben.
In Pfullendorf gibt es einen aktiven Schwimmverein, der zum einen im Pfullendorfer Hallenbad, aber vor allem im Pfullendorfer Waldbad sehr gute Trainingsmöglichkeiten hat.
Neu gegründet hat sich in Pfullendorf ein Ruderclub, der im Seepark seine Trainingsmöglichkeit hat.
Jenische aus Pfullendorf gewannen in einer gemischten Mannschaft das weltweit erste Bootsch-Turnier 2005 in Singen.
Des Weiteren gibt es in Pfullendorf noch den Tennisclub TC Pfullendorf, sowie den im Jahr 1860 gegründeten Turnverein TV Pfullendorf, der mit knapp 1600 Mitgliedern der größte Verein der Stadt ist.
In Pfullendorf wird die schwäbisch-alemannische Fasnet durch die Narrenzunft Stegstrecker e. V. gepflegt.
Pfullendorf befindet sich im Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO). Der Bahnhof der Stadt war am 11. August 1873 eröffnet worden und lag an der Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute. Die Strecke nach Schwackenreute wurde 1983, diejenige nach Altshausen 2004 stillgelegt. Seit 1971 wird er nicht mehr für den Personenverkehr benutzt, bis ins Jahr 2002 wurden die Schienen nach Altshausen noch für Transporte der großen Firmen genutzt, am 31. Dezember 2009 wird das gesamte Areal geräumt in Besitz der Kommune übergehen.
In Pfullendorf hat die ALNO AG ihren Ursprung und Hauptsitz. Ursprünglich die Werkstatt des Möbelschreiners Albert Nothdurft, beschäftigt die ALNO AG heute rund 700 Beschäftigte und fertigt Küchen, die in die ganze Welt exportiert werden.
Geberit entwickelt Systeme und Produkte für Bad und Sanitär. Am Standort Pfullendorf werden vorwiegend Aufputz- und Unterputz-Spülkästen aus Kunststoff hergestellt. Rund 1.400 Mitarbeiter arbeiten in Vertrieb, Produktion und Logistik.
2005 siedelte sich die Firma ESCAD in Pfullendorf an. Die Firma ist Ingenieurdienstleister für die Automotive, Luft- und Raumfahrtbranche, außerdem ist sie in der Automatisierungstechnik, der Medizintechnik und als IT-Systemhaus vertreten. ESCAD beschäftigt international etwa 380 Mitarbeiter.
Seit 2008 ist der Baumaschinenhersteller Kramer Allrad in Pfullendorf ansässig.
In der Generaloberst-von-Fritsch-Kaserne in Pfullendorf sind folgende Einheiten untergebracht:
Insgesamt sind dort rund 1000 Soldaten und Zivilisten stationiert oder angestellt. Am Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (bis 2003: Internationale Fernspähschule) werden Soldaten aus Deutschland – vor allem für die Division Spezielle Operationen (DSO) und das Kommando Spezialkräfte (KSK) - sowie aus acht weiteren Nationen ausgebildet.
Das Bildungsangebot in Pfullendorf besteht aus folgenden Einrichtungen
Bad Saulgau | Beuron | Bingen | Gammertingen | Herbertingen | Herdwangen-Schönach | Hettingen | Hohentengen | Illmensee | Inzigkofen | Krauchenwies | Leibertingen | Mengen | Meßkirch | Neufra | Ostrach | Pfullendorf | Sauldorf | Scheer | Schwenningen | Sigmaringen | Sigmaringendorf | Stetten am kalten Markt | Veringenstadt | Wald