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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Ostallgäu | |
| Höhe: | 853 m ü. NN | |
| Fläche: | 62,22 km² | |
| Einwohner: | 7919 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 127 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87459 | |
| Vorwahl: | 08363 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 77 159 | |
| Gemeindegliederung: | 13 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Allgäuer Straße 6 87459 Pfronten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Josef Zeislmeier (SPD/Pfrontener Liste) | |
Pfronten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und liegt im Südwesten von Bayern, direkt an der Grenze zu Tirol (Österreich).
Inhaltsverzeichnis |
Pfronten ist eine von insgesamt 46 Städten und Gemeinden im Landkreis Ostallgäu.
Das Gemeindegebiet wird von der Vils durchflossen. Pfronten liegt am Fuße des Breitenbergs, des Kienbergs sowie des Falkensteins auf einer Höhe von 853 m ü. NN.
Nachbargemeinden Pfrontens sind auf deutscher Seite die Stadt Füssen, die Gemeinde Eisenberg und der Markt Nesselwang. In Österreich liegen benachbart die Kleinstadt Vils sowie das Tannheimer Tal mit den Gemeinden Grän, Tannheim, Schattwald, Zöblen und Nesselwängle.
Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Bergpfronten und Steinachpfronten.
Zur Gemeinde Pfronten gehören die Orte Berg, Dorf, Halden, Heitlern, Kappel, Kreuzegg, Meilingen, Ösch, Rehbichel, Ried, Röfleuten, Steinach und Weißbach.
Dank einer römischen Nachschubstraße nach Cambodunum (das heutige Kempten), die durch das heutige Pfronten führte und ihr als Lebensader diente, blickt Pfronten auf eine über 2.000-jährige Besiedlungsgeschichte zurück. Nach Abzug der römischen Truppen mischten sich nach und nach immer mehr heidnische Alemannen von Norden kommend unter die noch siedelnden christlichen Römer. Es bildete sich so im Laufe der Zeit eine Bevölkerung, die unter fränkisch-karolingischen Einfluss eine Einheit mit der deutschen Sprache und dem christlichen Glauben bildete. Später gehörte Pfronten dann ab 1803 zu Bayern.
Der Name Pfronten rührt vom althochdeutschen Phruonta bzw. dem mittelhochdeutschen Phruende her. Dies bedeutet Rodung. Durch die Rodung im Pfrontener Tal wurden immer größere Flächen für die Besiedelung frei. Es entstanden nach und nach die heutigen 13 Ortsteile, die unter dem gemeinsamen Namen für die Rodung begrifflich waren.
Seit 2002 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Thoiry.
Der Bürgermeister des Ortes ist Josef (Beppo) Zeislmeier in seiner 3. Periode
In Pfronten findet sich ein Heimathaus, das eine heimatkundliche Ausstellung beherbergt. Ein Besuch des Kristallmuseums empfiehlt sich ebenso.
Die auf dem Berg Falkenstein in 1268 Metern Höhe gelegene Burgruine Falkenstein ist die höchstgelegene Burgruine Deutschlands. Ein Bauvorhaben von König Ludwig II. scheiterte an dessen frühen Tod. In der nahen Umgebung finden sich zahlreiche monumentale Bauten wie etwa das Schloss Neuschwanstein bei Füssen oder das Schloss Hohenschwangau.
Sehr sehenswert ist die im Ortsteil Berg stehende Pfarrkirche St. Nikolaus mit einem markanten Turm und einer prächtigen Innenausstattung mit Fresken und Altären (um 1780 erfolgte der Umbau und die Vergrößerung der alten Kirche)
Pfronten besitzt ein Eisstadion mit einer Grundfläche von 1.800 m². Außerdem gibt es zahlreiche Skilifte, zum Beispiel in Röfleuten und Steinach sowie auf dem Breitenberg.
Es finden sich zahlreiche Sportvereine mit den zugehörigen Sportstätten. Unter anderem spielt hier auch der Eishockeyverein EV Pfronten.
Pfronten liegt direkt an der Außerfernbahn, einer Eisenbahnstrecke, die Kempten im Allgäu mit Reutte und weiter mit Garmisch-Partenkirchen verbindet.
Die wirtschaftliche Situation der Gemeinde Pfronten ist stark durch den Tourismus geprägt. Neben ansässiger Industrie für Feinmechanik, Maschinenbau (Deckel-Maho, Gildemeister) und Optik bildet der Fremdenverkehr die Haupteinnahmequelle.
Es stehen etwa 5.000 Betten für Übernachtungsgäste zur Verfügung. Im Jahr 2003 registrierte Pfronten 680.000 Übernachtungen von Touristen. Die Breitenbergbahn führt die Besucher auf den Breitenberg und somit auf die Pfrontener Hochalpe. Diese dient den Besuchern im Sommer als Wandergebiet und im Winter als Skigebiet.
An Bildungseinrichtungen besitzt Pfronten im Ortsteil Heitlern eine Grundschule und eine Hauptschule mit M-Zug.
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