Das Pflugscharbein (Vomer) ist ein unpaarer, lang gestreckter Knochen der Schädelbasis. Es gehört zum Gesichtsschädel. Es zieht mittig vom Keilbein in die Nasenhöhle, wo es sich an einer Leiste (Crista nasalis) des Oberkieferknochens befestigt. Das Vomer teilt dabei bei Säugetieren die Choanenöffnung.
Die Oberseite des Vomers trägt eine Rinne (Sulcus vomeris) zur Aufnahme der knorpligen Nasenscheidewand (Septum nasi). Das Hinterende des Vomers trägt beidseitig eine flügelartige Seitenplatte (Ala vomeris), die sich mit dem Keilbein und dem Gaumenbein verbindet.
Bei Vögeln ist das Pflugscharbein häufig nur rudimentär (d. h.: verkümmert, ansatzweise) ausgebildet.
Bei den salmonidenartigen Fischen kann durch die unterschiedliche Bezahnung von Platte und Stiel des Pflugscharbeines eine genaue Artenbestimmung erfolgen.
Gesichtsschädel: Gaumenbein | Gehörknöchelchen | Jochbein | Nasenbein | Oberkiefer | Pflugscharbein | Stirnbein | Tränenbein | Unterkiefer | Zungenbein | Zwischenkieferbein
Hirnschädel: Hinterhauptsbein | Keilbein | Scheitelbein | Siebbein | Stirnbein
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."