| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Rottal-Inn | |
| Höhe: | 381 m ü. NN | |
| Fläche: | 52,33 km² | |
| Einwohner: | 11.721 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 224 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84347 | |
| Vorwahl: | 08561 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PAN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 77 138 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Stadtplatz 2 84347 Pfarrkirchen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Georg Riedl (CSU) | |
Pfarrkirchen ist die Kreisstadt des niederbayerischen Landkreises Rottal-Inn. Wahrzeichen der Stadt sind die Wallfahrtskirche Gartlberg und das Wimmer-Ross auf dem Stadtplatz, das an die lange Pferdetradition der Stadt erinnert. Die Bronze-Plastik wurde 1966 von Hans Wimmer geschaffen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt am Fluss Rott. Der Hauptort zieht sich nördlich der Rott, über die Höhen des Galgenberg und des Gartlberg bis zum Reichenberg als homogene Bebauung. Südlich der Rott schließt sich der Stadtteil Mooshof mit dem angrenzenden Gewerbe- und Industriegebiet an. Die übrigen Ortsteile liegen als Einzelorte in der Umgebung. Die Fläche ist von der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung geprägt. Pfarrkirchen liegt an der B 388, die vom 50 km entfernten Passau in die 125 km entfernte Landeshauptstadt München führt. Außerdem befindet sich die Stadt 65 km südlich von Straubing, 30 km südwestlich von Vilshofen an der Donau, 40 km westlich von Schärding, 22 km nördlich von Braunau am Inn und 80 km von Salzburg entfernt.
Reichenberg (ca. 2800) Untergrasensee (ca. 1700) Waldhof (ca. 600) Die Stadtgemeinde Pfarrkirchen hat insgesamt rund 12000, in der Agglomeration in etwa 14000 Einwohner. Agglomerativ gesehen ist Pfarrkirchen die einwohnermäßig größte Stadt im Landkreis Rottal-Inn, wenn man das zur Stadt Simbach am Inn naheliegende Kirchdorf am Inn mit beinahe 5500 Einwohnern nicht zur Agglomeration von Simbach am Inn hinzurechnet.
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Pfarrkirchen als pharrachiricha Ende des 9. Jahrhunderts und ist demnach nach seiner Kirche benannt. Der Ort kam 1262 zusammen mit der Burg Reichenberg zum Herzogtum Niederbayern, und damit in den Besitz der Wittelsbacher. 1317 wurde es von den niederbayerischen Herzögen mit Marktrechten versehen und 1862 zur Stadt erhoben. Die Burg Reichenberg war Sitz des Vitztums "an der Rott".
Durch die Eröffnung der „Rottalbahn“ von Neumarkt-Sankt Veit über Eggenfelden und Pfarrkirchen nach Pocking erhielt der Ort am 1. September 1879 Anschluss an das Eisenbahnnetz. Die Bahnverbindung (Mühldorf -) Neumarkt-Sankt Veit - Pocking (- Passau) wird heute durch die SüdostBayernBahn (Infrastruktur und Personenverkehr) sowie durch Railion (Güterverkehr) betrieben.
Seit der Gebietsreform 1972 ist Pfarrkirchen Kreisstadt des Landkreises Rottal-Inn.
Der Stadtkern ist von einer Kastanienallee umgeben, welche die Reste der zum Großteil noch erkennbaren Befestigungsanlage darstellt. Dazu gehört auch der ca. 115 Meter lange Stadtweiher, welcher den Rest des früher die Stadt umgebenden Wassergrabens darstellt. Vor allem im westlichen Teil der Ringallee ist die Stadtmauer mit Turm und Wehranlage am besten erhalten.
In Pfarrkirchen befindet sich die älteste Trabrennbahn Bayerns (1894). An Pfingsten finden regelmäßig Trabrennen aber auch Sandbahnrennen statt.
Die Stadtpfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus aus dem frühen 14. Jahrhundert prägt das Stadtbild der Altstadt. Die zunächst im romanischen Stil erbaute Kirche wurde im 15. Jahrhundert im Stil der Spätgotik umgebaut, wo sie dreischiffig wurde. Weitere Umbauten fanden 1860 und 1971 statt. Sie hat einen 67 m hohen Kirchturm. Ursprünglich war die Kirche zweitürmig, der südliche Turm brannte 1648 aus und wurde abgetragen.
Das alte Rathaus besitzt einen achteckigen Kuppelturm. Die Wohnbauten des 16. bis 18. Jahrhunderts am Stadtplatz zeigen, weitab vom eigentlichen Kerngebiet, den Inn-Salzach-Stil: Vor Grabendächern liegen horizontal abschließende Fassaden.
Die Marienwallfahrtskirche auf dem Gartlberg wurde zwischen 1661 und 1715 im barocken Stil erbaut. Von der Stadt bis zur Kirche auf dem Gartlberg führt ein 15 Stationen fassender Kreuzweg.
→ Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Pfarrkirchen
Bürgermeister ist zur Zeit Georg Riedl (CSU, 2008 mit 93,93 % wiedergewählt).
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."