| Pfäffikersee | |
|---|---|
| Daten | |
| Lage: | Kanton Zürich |
| Fläche | 3.3 km² |
| maximale Tiefe: | 36 m |
| Zuflüsse: | Chämtnerbach |
| Abfluss: | Aa |
| Höhe: | 537 m ü. M. |
| Grössere Orte am Ufer: | Pfäffikon ZH |
| Karte | |
Der Pfäffikersee ist ein 3.3 km² großer See im Zürcher Oberland, Schweiz, mit einem Einzugsgebiet von 40 km². Er liegt in einer Talniederung am Westrand des Hügelgebietes im Zürcher Oberland. Der See erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen Pfäffikon ZH und Wetzikon mit einer Länge von 2.5 km und einer mittleren Breite von 1.3 km. Der mittlere Seespiegel liegt auf 537 m ü. M.; der tiefste Punkt des Seebodens erreicht 501 m ü. M., was einer maximalen Tiefe von 36 m entspricht; die mittlere Seetiefe beträgt 18.5 m. Die Distanz des ZAW Wanderweges um den Pfäffikersee misst 9 km [1].
Einziger nennenswerter Zufluss ist der Kemptnerbach (im Dialekt auch Chämtnerbach genannt), der im westlichen Tössbergland zwischen Bäretswil und Fischenthal unterhalb des Allmen entspringt und nach rund 9,5 km Lauf aus Südosten in den Pfäffikersee mündet. Die Ustermer Aa verlässt den See wieder nach Süden und fliesst zum Greifensee. Das Seeufer ist auf allen Seiten ausser im Westen sehr flach.
Seeanteil haben das namengebende Pfäffikon, dessen alter Ortskern nahe dem Nordufer liegt, das Bauerndorf Seegräben im Südwesten sowie die Stadt Wetzikon im Süden. Das Gebiet um den Pfäffikersee war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie zahlreiche Funde von ur- und frühgeschichtlichen Siedlungsresten (Pfahlbauten) bewiesen.
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Der Pfäffikersee entstand im Laufe der letzten Eiszeit, als der Linthgletscher im Molasseuntergrund eine übertiefte Wanne zurückliess, die sich nach Rückzug des Eises mit Wasser füllte. Durch eine Endmoräne am Nordwest- und Nordufer wird der See gestaut, so dass sein Abfluss nicht nach Nordwesten in Richtung Winterthur erfolgen kann. Mit der Zeit schritt die Verlandung voran. Es bildete sich fast rund um den See ein Schilf- und Sumpfgürtel, der im Süden im Robenhuser Riet eine Breite von etwa 1 km erreicht. Vom Anfang des 18. Jahrhunderts bis etwa 1950 wurde hier Torf gestochen.
Der Pfäffikersee leidet an einer starken Überdüngung durch Pflanzennährstoffe. Bereits in den 1950er-Jahren wurde auf Privatinitiative des Seilbahningenieurs Gerhard Müller eine von ihm konstruierte, interne Belüftungsanlage mit einer an Bojen aufgehängten Röhre installiert[2]. Heute wird die Sauerstoffzirkulation mittels Pressluft angeregt.
Bei länger anhaltender, sehr kalter Witterung kann der Pfäffikersee im Winter zufrieren. Dazu braucht es im Mittel eine Kältesumme von 120 Grad (im Vergleich: für den Zürichsee sind 320, für den Bodensee 370 Grad notwendig). Für die offizielle Freigabe der Eisfläche ist eine Eisdicke von 12 Zentimetern erforderlich.
Letztmals freigegeben wurde das Eis vom 26. Januar bis zum 8. Februar und vom 10. bis zum 14. Februar 2006. Die gefrorene Seefläche wurde von Zehntausenden von Menschen aus der näheren und ferneren Umgebung begangen und zum Eislaufen genutzt. Die vorletzte Seegfrörni war im Jahr 2002.
Der See mit seinem Schilfgürtel ist ein beliebtes Natur- und Erholungsgebiet im Kanton Zürich. Er steht unter Naturschutz und gehört zu den Landschaften von nationaler Bedeutung. In den geschützten und nicht zugänglichen Rietbereichen findet man eine einzigartige Flora mit typischen Hochmoor- und Flachmoor-Pflanzengesellschaften.
Schweizer Seen mit einer Fläche von über 1 km² (ohne Speicherseen):
Ägerisee | Baldeggersee | Bielersee (Lac de Bienne) | Bodensee | Brienzersee | Genfersee (Lac Léman) | Greifensee | Hallwilersee | Langensee (Lago Maggiore) | Lauerzersee | Luganersee (Lago di Lugano) | Murtensee (Lac de Morat) | Neuenburgersee (Lac de Neuchâtel) | Oeschinensee | Pfäffikersee | Sarnersee | Sempachersee | Silsersee (Lej da Segl) | Silvaplanersee (Lej da Silvaplauna) | Thunersee | Vierwaldstättersee | Walensee | Zugersee | Zürichsee
Koordinaten: 47° 21' N, 8° 46' O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."