Die Petrologie ist die Lehre von der Entstehung, den Eigenschaften und der Nutzung der Gesteine. Sie ist ein Teilgebiet der Geowissenschaften und wird meist der Geologie zugeordnet. Die Bedeutung des griechischen Wortes πετρος (petros, lateinisch Petrus) reicht von „Stein“ bis zu „Felsen“.
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Die Petrologie gliedert sich in einen beschreibenden Teil, die Petrographie (Zusammensetzung, Gefüge und Eigenschaften der Gesteine), und in einen genetischen Teil, die Petrologie im engeren Sinn. Diese untersucht die Entstehung der Gesteine (Genese) und ihre geochemischen und geophysikalischen Bildungsbedingungen. Während die Petrographie die Gesteine benennt, systematisiert und ihren physikalisch-mineralogischen Aufbau zum Thema hat, stellt die Petrologie ihr Auftreten in ein größeres geologisches Umfeld.
Grundlage petrologischer Arbeit ist die Geländearbeit mit Lupe und geologischem Kompass. Später werden die Gesteine im Labor mit mineralogischen und geochemischen Methoden wie der Röntgenbeugung bzw. der Mikrosondenanalyse untersucht. Wichtigste dezidiert petrologische Methode ist die Polarisationsmikroskopie, mit deren Hilfe Struktur und Textur der Gesteine untersucht werden. Dabei werden z.T. Zusätze wie der Universaldrehtisch verwendet. Eine Methode zur petrologischen Interpretation geochemischer Daten ist die Geothermobarometrie, die Aussagen über Druck und Temperatur zum Zeitpunkt der Entstehung oder der Metamorphose eines Gesteins macht. Hypothesen über die Entstehung und die Entwicklung (Metamorphose, Metasomatose, Verwitterung, hydrothermale Überprägung) eines Gesteins werden durch die Simulation geologischer und mineralogischer Prozesse in Laborexperimenten überprüft. Dabei werden z.B. künstliche Magmen erzeugt und ihre Erstarrung beobachtet oder Gesteine werden mit aggressiven Lösungen in Kontakt gebracht, die auch in der Natur vorkommen.
Eine Gliederung der Petrologie nach dem Untersuchungsgegenstand ermöglicht die Unterscheidung von magmatischer, metamorpher und sedimentärer Petrologie. Eine Unterscheidung nach den Untersuchungsmethoden führt zur experimentellen, analytischen und theoretischen Petrologie. Bereiche, die sich mit der wirtschaftlichen Nutzung der Gesteine, z.B. als Dekorstein, beschäftigen, bezeichnet man als angewandte Petrologie. Den Übergangsbereich zur Geophysik, der sich insbesondere mit dem Verhalten seismischer Wellen in Gesteinen beschäftigt, bezeichnet man als Petrophysik.
Petrologische Lehrinhalte werden im Studiengang "Geowissenschaften" vermittelt.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."