| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Teltow-Fläming | |
| Höhe: | 51–145 m ü. NN | |
| Fläche: | 233,62 km² | |
| Einwohner: | 4360 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 19 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 15837 | |
| Vorwahl: | 033704 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TF | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 72 014 | |
| Stadtgliederung: | 12 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Ernst-Thälmann-Platz 4 15837 Baruth/Mark |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Ilk (LOB) | |
| Lage der Stadt Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming | ||
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Baruth/Mark ist eine Stadt im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Baruth/Mark umfasst Teile des Niederen Flämings und des Baruther Urstromtals. Es liegt in direkter Nachbarschaft zum Spreewald und liegt rund 40 Kilometer von der Südgrenze der Stadt Berlin entfernt an der Kreuzung der Bundesstraßen B 96 und B 115.
Baruth/Mark grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Am Mellensee, Zossen, Teupitz, Halbe, Rietzneuendorf-Staakow, Golßen, Steinreich, Dahme/Mark, Niederer Fläming, Nuthe-Urstromtal.
Die Stadt gliedert sich in folgende Ortsteile:
Baruth/Mark wurde erstmals 1234 urkundlich erwähnt und gehörte danach erst in den Besitz der Ernestinischen Herzöge von Sachsen (Sachsen-Wittenberg), ehe es an die Albertinische Linie Sachsen unter Moritz von Sachsen gelangte. Im Jahre 1537 erkaufte das Haus Solms die Herrschaft Sonnewalde (Niederlausitz) und Pouch (bei Bitterfeld), und als sich eine Erbteilung anbahnte, erkauften die Grafen von Solms 1596 die Herrschaft Baruth vom Trebbiner Amtshauptmann Hans von Buch, der sie von den Herren von Schlieben übernommen hatte. 1596 wurde Baruth von Reichsgraf Otto zu Solms-Sonnewalde erworben und 1615 zur eigenständigen Grafschaft Solms-Baruth. Seit 1616 besitzt Baruth/Mark das sogenannte Magdeburger Stadtrecht. Mit Wiener Beschluss von 1815 wurde die Stadt Preußen zugeordnet. Sie gehörte dann, von 1815 bis 1946, zum Landkreis Luckenwalde in der preußischen Provinz Brandenburg.
Glashütte entstand 1716 als Glasmachersiedlung und blieb bis heute fast unberührt. Seit 1983 steht der gesamte Gemeindeteil Glashütte unter Denkmalschutz. Hierbei wurde eine Tradition fortgesetzt - erstmals wurde eine Glashütte bei Baruth in einer Urkunde des Klosters Dobrilugk (Doberlug) 1234 erwähnt.
Die Stadtverordnetenversammlung von Baruth besteht aus 16 Stadtverordneten bei folgender Sitzverteilung:
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Am 16. Juni 2002 wurde Peter Ilk von der LOB (Listenvereinigung Ortsteile Baruth) in einer Stichwahl mit über 60% zum Bürgermeister gewählt.
Blasonierung: „Geteilt durch silbernen linken Schrägbalken von Grün über Rot, vorn eine goldene doppeltürmige spitzbedachte Kirche mit einem Tor und je zwei Fenstern in Schwarz, hinten ein goldenes Glasgefäß. Der Schrägbalken ist mit zwölf schwarzen Tannen belegt.“
Im Jahre 1716 wurde in einer bewaldeten Dünenlandschaft im Baruther Urstromtal, zwischen den Dörfern Klasdorf, Friedrichshof und Dornswalde, eine Glashütte mit dazugehöriger Glasmachersiedlung errichtet, das heute zu Baruth gehörende Dorf Glashütte. In der Glashütte wurden im 19. Jh. u.a. weiße Lampenschirme hergestellt, die auf der ersten Weltausstellung in Paris wegen ihrer gleichmäßigen Lichtstreuung Aufsehen erregten.
Die Glasproduktion wurde 1980 eingestellt. Heute ist Glashütte eine denkmalgeschützte Siedlung mit über 30 Gebäuden und ein lebendiges Museumsdorf.
Das Museum Baruther Glashütte ist ein Spezialmuseum für Industriekultur und die Geschichte des Glases. Im Baudenkmal der Hütte von 1861 findet sich eine Dauerausstellung zur Kultur- und Technikgeschichte des Glases im Allgemeinen und zur Geschichte der Baruther Glashütte im Speziellen. An einer kleinen Glaswanne erleben Besucher den Umgang mit heißem Glas. Die Burger-Ausstellung widmet sich Leben und Werk des 1866 in Glashütte geborenen Apparatebläsers Reinhold Burger. Burgers bedeutendste Erfindung ist die alltagstaugliche Thermosflasche. 1903 meldete er ein Patent auf die Abstützung des evakuierten Hohlraums zwischen Innen- und Außenzylinder an. Versehen mit einem stabilen Mantel konnte die Thermosflasche ihren Siegeszug als Konsumgut antreten.
Im Museumsdorf haben sich verschiedene Gewerbebetriebe angesiedelt, so eine Filzerei, eine Töpferei, ein Fabrikgasthof und eine Museumsherberge mit Biobadeteich.
Die erste Stadtkirche St. Sebastian in Baruth wurde 1346 geweiht. Der heutige Backsteinbau - eine spätgotische Hallenkirche - stellt einen Neubau aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts oder der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts dar. Die Kirche brannte 1595 und 1671 völlig aus.
Mit dem Wiederaufbau der Kirche wurde 1672 durch die Baruther Grafen begonnen.
Der Ausbau der Kirche setzte sich bis ins Jahr 1909 fort.
Da die Grafen und Fürsten zu Solms-Baruth sowohl evangelisch als auch katholisch heirateten, wurde auch die Kirche von St. Sebastian von beiden Konfessionen gemeinschaftlich genutzt.
In den Kirchenfenstern von St. Sebastian, auf der rechten Seite der Orgelempore, fällt ein in Glas gefasstes Rotes Kreuz ins Auge. Dieses Rote Kreuz hat nicht nur mit dem Kaiserlichen Kommissar Solms-Baruth der Freiwilligen Krankenpflege im Felde († 1920) zu tun, sondern weist außerdem auch auf das englische Königshaus hin, zu welchem die Grafen und Fürsten von Solms mehrfach in verwandtschaftlichen Beziehungen standen.
Nach einem Plan von Peter Joseph Lenné von 1838 legte die fürstlich-gräfliche Familie Solms-Baruth ihren neuen Schlossgarten-Park in Baruth im englischen Stil an.
Die Neuanlage des Parks machte sich nach dem Bau eines neuen Schlosses in den Orangeriegebäuden des alten Schlosses erforderlich. Um etwa die gleiche Zeit errichtete Solms-Baruth auch ein Schloss auf seinem Rittergut Kasel, welches äußerlich im gleichen Stil entstand.
Das Schulzentrum Baruther Urstromtal vereint die Grundschule und Gesamtschule Baruth/Mark unter einem Dach. Die Grundschule bietet zudem einen Hort an.Die Freie Oberschule Baruth wurde mit dem Schuljahr 2006/2007 gegründet und ist in das Schulzentrum der Stadt Baruth/Mark eingezogen.
Georg Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Brandenburg, Deutscher Kunstverlag 2000
Am Mellensee | Baruth/Mark | Blankenfelde-Mahlow | Dahme/Mark | Dahmetal | Großbeeren | Ihlow | Jüterbog | Luckenwalde | Ludwigsfelde | Niederer Fläming | Niedergörsdorf | Nuthe-Urstromtal | Rangsdorf | Trebbin | Zossen
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."