Die Peterskirche ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche im südlichen Zentrum von Leipzig. Der neugotische Bau wurde in den Jahren 1881 bis 1885 nach Entwürfen der Architekten August Hartel und Constantin Lipsius errichtet. Ihr Turm ist mit 88 Metern der höchste Kirchturm der Stadt.
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Die Peterskirche wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, u.a. am Hauptdach, an den Kapellen, den Fenstern und teilweise in den Innenräumen. Die Kirche verlor zudem ihre Orgel, die 1885 von Wilhelm Sauer gefertigt wurde. Das Gotteshaus musste rund zehn Jahre ohne Hauptdach bestehen, ehe es ab 1954 mit schwedischer Hilfe wiedererrichtet wurde. Der Plan, die Sauer-Orgel wieder aufzurichten, wurde 1957 aufgegeben. Erst 1995 entstanden neue Pläne, die Orgel nach dem Vorbild Aristide Cavaillé-Colls zu rekonstruieren. Diese Orgel, so wurde 2001 entschieden, soll zum 125. Jubiläum der Kirche fertig gestellt werden.
Seit mehreren Jahren wird die Sandsteinfassade der Kirche saniert. Während in den vergangenen Jahren Südseite, Westwerk und Nordseite im Vordergrund standen ist seit dem Jahre 2005 der Glockenturm im Bau. Dies war nötig, da beim Bau des Turmes vermutlich minderwertiger Sandstein verwendet wurde, der im Laufe der letzten 120 Jahre stark verwittert war. Zuerst wurde die Spitze des Turmes bis auf Höhe des Zifffernblattes abgetragen und mit einer Kombination aus altem Material (außen) und neuen Sandsteinen (innen/tragende Teile) wieder aufgebaut. Zusätzlich wurde das Innere der Spitze mit mehreren Ringankern und Stahlverstrebungen gesichert. Weihnachten 2006 war die Turmspitze vollständig wiederhergestellt.
Im ersten Halbjahr 2007 wurde der untere Teil des Turmes, der Turmschaft saniert.
In den kommenden Jahren soll nun die Ostseite der Fassade, also Chorraum und Kapellenkranz, saniert werden, sodass die Außenfassade danach vollständig wiederhergestellt sein wird.
Koordinaten: 51° 19' 50" N, 12° 22' 33" O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."