Peter von Dresden (Petrus Dresdensis) (* um 1350; † 1421 oder 1426 in Regensburg) kam 1409, als die Deutschen nach dem Kuttenberger Dekret die Universität Prag verließen, als Rektor der Kreuzschule nach Dresden. Es stellte sich jedoch heraus, dass er selbst ein Anhänger der Hussiten war, und so wurde er 1412 wieder vertrieben. Daraufhin zog er mit seinen Gesellen Nikolaus und Friedrich wieder nach Prag und gründete dort im Haus zur Schwarzen Rose eine Schule für deutschsprachige hussitische Prediger. 1421 oder 1426 wurde er in Regensburg verbrannt.
In einer Liedersammlung von Peter von Dresden ist das bekannte Weihnachtslied „In dulci jubilo“ zu finden, das ihm in der älteren Forschung oft zugeschrieben worden war.
| PND: Datensatz zu Peter von Dresden bei der DNB |
| keine Einträge, 18.1.07 |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Peter von Dresden |
| ALTERNATIVNAMEN | Petrus Dresdensis |
| KURZBESCHREIBUNG | hussitischer Lehrer |
| GEBURTSDATUM | um 1350 |
| STERBEDATUM | 1421 oder 1426 |
| STERBEORT | Regensburg |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."