Peter Wilhelm Schönlein (* 16. März 1939 in Nürnberg) ist ein deutscher Pädagoge und Kommunalpolitiker (SPD). Er lebt in Nürnberg.
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Schönlein studierte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Latein, Griechisch und Geschichte, ferner Französisch an der Sorbonne. 1966 promovierte er an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Dissertation über Sittliches Bewußtsein als Handlungsmotiv bei römischen Historikern zum Dr. phil. Anschließend arbeitete er als Gymnasiallehrer zunächst am Melanchthon-Gymnasium, danach am Neuen Gymnasium Nürnberg. Er ist seit 1970 mit Claudia Zeck verheiratet und hat zwei Kinder.
Schönlein wurde 1972 erstmals in den Nürnberger Stadtrat gewählt. 1978 wurde er Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Im Herbst 1987 kandidierte er für das Amt des Nürnberger Oberbürgermeisters und gewann gegen den CSU-Politiker Günther Beckstein. 1990 wurde er wiedergewählt. Zuvor hatte er seine Amtszeit freiwillig verkürzt, um OB- und Kommunalwahl zusammenlegen zu können. Auf seine Initiative geht die Kulturmeile, nach dem Vorbild von Frankfurt/Main und Stuttgart, zurück. Sie wurde auch im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt im März 1996 thematisiert, den er - eine Überraschung in der traditionell eher SPD-nahen Stadt – gegen den CSU-Bewerber Ludwig Scholz verlor. Danach kehrte er in den Lehrberuf zurück, wurde zum Oberstudiendirektor befördert und war von 1996 bis 2002 Leiter des Nürnberger Dürer-Gymnasiums.
Peter Schönlein gehört zu den prominenten Nürnbergern, die die Aktion „Keine Sprachschlamperei. Nein zu Denglisch“ der Senioren-Initiative Nürnberg (SIN) unterstützen, [1] die zusammen mit dem Verein Deutsche Sprache auch das „Sprachbündnis Franken“ initiierte. [2]
Schönlein ist Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Mittelfranken.
| Vorgänger |
Oberbürgermeister von Nürnberg 1987 - 1996 |
Nachfolger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schönlein, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker |
| GEBURTSDATUM | 16. März 1939 |
| GEBURTSORT | Nürnberg |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."