Peter Aloysius Müller (* 25. September 1955 in Illingen) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit 1999 Ministerpräsident des Saarlandes und seit 1. November 2008 turnusgemäß Bundesratspräsident.
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Müller ist in dem Eppelborner Gemeindeteil Bubach-Calmesweiler aufgewachsen. 1974 absolvierte er das Abitur am Realgymnasium Lebach. Von 1975 bis 1983 studierte er an der Universität des Saarlandes und an der Universität Bonn Rechts- und Politikwissenschaft. Es folgte von 1983 bis 1986 ein Rechtsreferendariat. Zeitgleich war er als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht II der Universität des Saarlandes tätig. Nach seinem zweiten Juraexamen arbeitete er ab April 1986 als Richter, zuletzt am Landgericht in Saarbrücken. Des Weiteren wirkte er als Lehrbeauftragter der Universität des Saarlandes.
In den Anfangsjahren seiner politischen Tätigkeit war er zunächst in der Jungen Union tätig. Dieser trat er 1971 bei. Schnell stieg er in den Bundes- und Landesvorstand auf. Von 1983-1987 war er Landesvorsitzender der JU-Saar. Seit 1990 ist Müller Mitglied der CDU-Landtagsfraktion. In jener Legislaturperiode bekleidete er durchgehend das Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers. Am 12. April 1994 wurde er zum Fraktionsvorsitzenden der CDU-Saar gewählt.
Dem Landesvorstand gehörte er zu Beginn als Grundsatzreferent an. Dank des eindeutigen Votums seiner Partei im November 1995 wurde Müller zum Landesvorsitzenden der Saar-CDU ernannt. In diesem Amt wurde er 1997 mit 97% der Stimmen bestätigt. Seit 1998 ist er Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands.
Er steht der informellen parteiinternen Gruppe der „Jungen Wilden“ nahe und ist Mitglied des Andenpaktes. Am 17. August 2005 berief die damalige CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel Müller für das Wirtschaftsressort in ihr Kompetenzteam. Da die Union dem Ergebnis der Bundestagswahl 2005 zu Folge keine Koalition mit der FDP eingehen konnte, und das Wirtschaftsressort an Michael Glos (CSU) vergeben wurde, entschied sich Müller trotz erreichtem Mandat der Landesliste seine Arbeit als Ministerpräsident fortzusetzen. Folglich schied er am 28. November 2005 wieder aus dem Bundestag aus. Für ihn rückte Hermann Scharf nach.
Müller regiert seit dem 5. September 1999 im Saarland mit absoluter Mehrheit. Nachdem die CDU bei der Landtagswahl 1999 mit 45,5 % der Stimmen eine knappe absolute Mehrheit der Mandate erreicht hatte, wurde er am 29. September 1999 zum Ministerpräsidenten gewählt. Am 3. September 2004 erreichte die CDU bei den Landtagswahlen einen Stimmenanteil von 47,4 % und konnte damit ihren Vorsprung gegenüber der bis 1999 regierenden SPD ausbauen. Der Bundesrat hat Müller in seiner Sitzung am 10. Oktober 2008 turnusgemäß für ein Jahr mit Wirkung ab dem 1. November 2008 zu seinem neuen Präsidenten gewählt.
Peter Müller ist verheiratet. Mit seiner Frau Astrid hat er drei Kinder.
Johannes Hoffmann | Heinrich Welsch | Hubert Ney | Egon Reinert | Franz-Josef Röder | Werner Klumpp (komm.) | Werner Zeyer | Oskar Lafontaine | Reinhard Klimmt | Peter Müller
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Bundesratspräsident: Peter Müller
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Müller, Peter |
| ALTERNATIVNAMEN | Müller, Peter Aloysius |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU) |
| GEBURTSDATUM | 25. September 1955 |
| GEBURTSORT | Illingen (Saar) |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."