Peter Gruss (* 28. Juni 1949 in Alsfeld) ist ein deutscher Zellbiologe. Er ist seit 2002 Präsident der Max-Planck-Gesellschaft MPG.
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Peter Gruss absolvierte sein Abitur 1968 an der Schwalmschule Treysa/Hessen (jetzt Schwalmstadt) im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zweig. Dem Studium der Biologie an der TH Darmstadt (ab 1968) folgte 1977 die Promotion an der Universität Heidelberg. Anschließend war er zunächst als Assistent am Institut für Virusforschung beim Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg tätig, von 1978 bis 1982 arbeitete er als Postdoktorand an den National Institutes of Health in Bethesda, Maryland, (USA) über die Transkription von Tumorviren.
1982 kam er wieder zurück nach Heidelberg, wurde dort Professor am Institut für Mikrobiologie (bis 1986) und führte dort Englisch als Seminarsprache ein. Seit 1986 ist er Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor der Abteilung "Molekulare Zellbiologie" am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und seit 1990 auch Honorarprofessor der Universität Göttingen.
Seit 14. Juni 2002 ist er Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. Er wurde am 23. November 2001 vom Senat der Max-Planck-Gesellschaft für eine Amtsperiode von 2002 bis 2008 gewählt und am 28. Juni 2007 für eine zweite Amtsperiode mit Laufzeit bis 2014 bestätigt.
Seine Forschungsgebiete sind molekulare Kontrollmechanismen der Säugerentwicklung, speziell der Entwicklung des Nervensystems. Es gelang ihm, bei Mäusen diverse Entwicklungskontrollgene zu identifizieren und jene Gene, die zur Regelung des Blutzuckerspiegels erforderlich sind. In der Folge konnten Stammzellen dazu gebracht werden, das Hormon Insulin zu produzieren.
Seit 2004 ist Gruss ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Ferner wurde er als Mitglied in die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und die Akademie deutscher Naturforscher Leopoldina aufgenommen.
| Personendaten | |
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| NAME | Gruss, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Zellbiologe |
| GEBURTSDATUM | 28. Juni 1949 |
| GEBURTSORT | Alsfeld, Hessen |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."