| Stadt
Perwomaisk
Первомайск
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Perwomaisk (russisch Первомайск) ist eine Stadt in der Oblast Nischni Nowgorod (Russland) mit 14.831 Einwohnern (Berechnung 2006).
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Die Stadt liegt etwa 190 km südlich der Oblasthauptstadt Nischni Nowgorod nahe der Grenze zu Mordwinien am Oberlauf des Flüsschens Umotsch, eines linken Nebenflusses des wenig südlich fließenden Alatyr im Flusssystem der Wolga.
Perwomaisk ist Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.
Der Ort entstand als Arbeitersiedlung im Zusammenhang mit der Errichtung einer Eisengießerei auf Grundlage lokaler Eisenerzvorkommen durch den Großgrundbesitzer Alexander Karamsin (Sohn des Historikers und Schriftstellers Nikolai Karamsin) Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Werk begann 1853 zu produzieren. Die Siedlung hieß zunächst Taschino nach der Koseform Tascha des Namens der Ehefrau des Besitzers, Natalja.
Am 18. April 1951 wurde das Stadtrecht verliehen und der Ort in Perwomaisk umbenannt (von russisch Perwoje Maja für Erster Mai).
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1959 | 13.300 * |
| 1979 | 16.400 * |
| 1989 | 16.428 ** |
| 2002 | 15.094 ** |
| 2006 | 14.831 |
Anmerkung: * Volkszählung (gerundet) ** Volkszählung
Vier Kilometer von Perwomaisk entfernt befindet sich die Karstdoline Grafinskije propasti.
Beim 25 Kilometer nördlich im Rajon Perwomaisk gelegenen, im 16. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnten Dorf Bolschoi Makatelem liegt der verwilderte Rogoschka-Park um den ehemaligen Landsitz der Familie Karamsin, der jedoch wiederhergestellt werden soll.
Wichtigstes Unternehmen ist das Werk für pneumatische Ausrüstungen (Bremsen, Kompressoren usw.) für Eisenbahnfahrzeuge Transpnewmatika, welches in den 1930er Jahren auf Grundlage der alten Gießerei entstand. Daneben gibt es Betriebe der Textil-, holzverarbeitenden und Lebensmittelindustrie.
Die Stadt ist Endpunkt einer 55 Kilometer langen Eisenbahnstrecke, die in Schatki von der Strecke Rusajewka–Arsamas–Nischni Nowgorod abzweigt.
Verwaltungszentrum: Nischni Nowgorod
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."