Als Personalisten wurden im Heiligen Römischen Reich Reichsstände ohne Besitz einer reichsunmittelbaren Herrschaft bezeichnet.
Die Reichsstandschaft konnte bis 1653 vom Kaiser auch solchen Personen verliehen werden, die über kein Territorium verfügten. Sie besaßen Sitz und Stimme im Reichstag und in den Land- und Kreistagen. Das war vor allem bei Neuzugängen in den Reichstagskollegien der Fall. Sowohl der Kaiser als auch die Reichsfürsten versuchten, die jeweiligen Kollegien mit ihren Parteigängern zu majorisieren.
Ab Mitte des 17. Jahrhunderts war zum Erwerb der Reichsstandschaft der Besitz eines reichsunmittelbaren Territoriums, die Zustimmung des betreffenden Kollegiums und die Einwilligung des Kaisers erforderlich (Kooption und Admission).
Auch in der Reichsritterschaft gab es vergleichbare Personalisten.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."