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Pastor Bonus (lat.: Der gute Hirte) ist die derzeit gültige Apostolische Konstitution über die Römische Kurie, sie wurde am 28. Juni 1988 durch Papst Johannes Paul II. erlassen.
Im Wesentlichen wird eine Reorganisation, Umbenennung und Neuordnung der Römischen Kurie festgeschrieben. Einige Kongregationen erhalten neue Definitionen, andere werden umstrukturiert und Päpstliche Räte und Kommissionen erhalten neue Arbeitsanweisungen. Ebenfalls wird die Aufgabe der Bischöfe neu definiert, die Besuchsregelung für Bischöfe nach Rom werden geregelt und angeordnet und das Verhältnis vom Papst zur römischen Kurie klargestellt.
Als Erneuerung erlaubte die Konstitution die Aufnahme von gewählten Mitgliedern eines Pfarrgemeinderates, von Diakonen und kirchlichen Laien und gab ihnen auch ein Mitbestimmungsrecht. Die Konstitution Pastor Bonus setzte somit die Öffnung einer zentralen Regierung der Kirche fort, welche sich bereits mit dem Dekret Christus Dominus vom Zweiten Vatikanischen Konzil angekündigt hatte.
Text der Apostolischen Konstitution
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