Das Palais Stoclet ist eine von 1905 bis 1911 im Stil der Wiener Sezession erbaute Villa in Brüssel. Der Architekt war Josef Hoffmann, der anfangs auch noch mit dem Bau des Sanatorium Purkersdorf beauftragt war.
Bauherr Adolphe Stoclet beauftragte die Wiener Werkstätte und Hoffmann als Architekten, ein sehr aufwändiges Gesamtkonzept zu entwerfen, weshalb viele Wiener Künstler an der Innenausstattung beteiligt waren. Es wurden überwiegend kostbare Materialien verwendet, wie etwa norwegischer Turilimarmor für die Außenwände oder gelbbrauner italienischer Paonazzomarmor bei den Innenwänden. Das Palais Stoclet ist heute Teil der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Es beeinflusste stilistisch unter anderem den Pariser Architekten Robert Mallet-Stevens, einen Neffen der Gattin von Adolphe Stoclet. Das Palais ist nach wie vor Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
Koordinaten: 50.83525° N, 4.41601° O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."