Otto Gotsche (* 3. Juli 1904 in Wolferode; † 17. Dezember 1985 in Berlin) war ein deutscher Politiker und Schriftsteller.
Er war Sohn eines Bergarbeiters und erlernte den Beruf eines Klempners. Seit 1918 war er Mitglied im Spartakusbund, 1923 wurde er als KPD-Funktionär wegen Hochverrats zu Gefängnis verurteilt. Er saß ab 1933 im KZ Sonnenburg.
1945 wurde er zum 1. Vizepräsident des Bezirks Merseburg der Provinz Sachsen ernannt. Später wurde er als Landrat in Eisleben (Mansfelder Seekreis) eingesetzt. Von 1960 bis 1971 wirkte er unter Walter Ulbricht als Sekretär des Staatsrates der DDR. 1966 wurde er Mitglied des Zentralkomitees der SED. Gotsche, der mit dem Buch „Die Fahne von Kriwoi Rog" in die sozialistische Literatur einging, galt als Förderer der Bewegung schreibender Arbeiter der DDR. Für sein Werk erhielt er 1958 den Nationalpreis der DDR und 1959 den Literaturpreis der DDR.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gotsche, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 3. Juli 1904 |
| GEBURTSORT | Wolferode bei Eisleben |
| STERBEDATUM | 17. Dezember 1985 |
| STERBEORT | Berlin |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."