Ostasien ist eine Subregion im Osten Asiens.
Die geographische Abgrenzung Ostasiens ist umstritten. Das „kleine“ Modell zählt hierzu denjenigen Teil Asiens, der unter dem Einfluss des außertropischen Monsuns steht. Hierzu gehören die heutigen Staaten Japan, Nordkorea, Republik China, Südkorea und die Volksrepublik China (zum größten Teil; außer Xinjiang, Innere Mongolei und Tibet). Vietnam wird zu Südostasien gerechnet, gehört jedoch kulturell zu Ostasien.
Das von Karl Ritter entwickelte „große“ Modell unterscheidet zwischen Nordostasien unter Einschluss der Mongolei und des pazifischen Küstengebiets Russlands östlich des Amur sowie Südostasien. Im Allgemeinen wird der Begriff heute auf das „kleine“ Modell bezogen, das sich auch kulturhistorisch als derjenige Teil Asiens definieren lässt, der von der chinesischen Kultur (v.a. chinesische Schriftzeichen, Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus der Mahayana-Richtung, Essstäbchen) geprägt wurde.
Die zahlenmäßig größten Völker Ostasiens sind Chinesen, Japaner, Koreaner und Vietnamesen.
Ostasien wurde auch eine russische Statthalterschaft genannt, die zwischen 1903 und 1905 bestand und russisch Dalni Wostok, d.h. Ferner Osten, hieß. Sie bestand aus dem Generalgouvernement Amur, dem Pachtgebiet Kwantung und der Mandschurei.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."