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Ortenburg

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Ortenburg in Bayern. Zu anderen Bedeutungen siehe Ortenburg (Begriffsklärung).


Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Ortenburg
Ortenburg
Deutschlandkarte, Position von Ortenburg hervorgehoben
48.53333333333313.216666666667358Koordinaten: 48° 32′ N, 13° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Passau
Höhe: 358 m ü. NN
Fläche: 60,73 km²
Einwohner: 7130 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94496
Vorwahl: 08542
Kfz-Kennzeichen: PA
Gemeindeschlüssel: 09 2 75 138
Adresse der Marktverwaltung: Am Stausee 1
94496 Ortenburg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hans Halser (Überparteiliche Wählergem.)
Die evangelische Marktkirche.

Ortenburg ist ein Markt im niederbayerischen Landkreis Passau und staatlich anerkannter Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Ortenburg liegt im sogenannten Klosterwinkel sowie im Holzland südlich der Donau und nördlich der Rott in der typischen niederbayerischen Hügellandschaft. Großteile der Gemeinde befinden sich im Wolfachtal. Ortenburg selbst liegt direkt an der Wolfach, welche bei Vilshofen in die Donau mündet.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Benachbarte Gemeinden sind Haarbach, Beutelsbach, Vilshofen an der Donau, Fürstenzell, Bad Griesbach im Rottal. Etwas weiter entfernt sind die Städte Pocking und Passau.

[Bearbeiten] Ortsteile

Die Marktgemeinde hat zahlreiche Ortsteile:
Ackersberg · Afham · Aisterham · Au · Aunberg · Bärndobl · Baumgarten · Berghof · Bindering · Birka · Blasen · Blindham · Breitreut · Buch · Buchet · Butzenberg · Demmlstadl · Dobl · Dorfbach · Drittenthal · Elexenbach · Froschau · Galla · Gassenmann · Gießhübl · Göbertsham · Greil · Hacklmühle · Heimpering · Hierling · Hifering · Hilking · Hinding · Hinterhainberg · Hinterschloß · Hochhaus · Höck · Höfl · Holzkirchen · Hübing · Irgenöd · Isarhofen · Jaging · Kaiseraign · Kallöd · Kaltenöd · Kamm · Klugsöd · Knadlarn · Kollmann · Königbach · Kronöd · Kronthal · Kühhügl · Leingart · Lengfelden · Linden · Lohfeld · Lughof · Luisenthal · Maierhof · Maiersberg · Moosham · Neuhaus · Neustift · Nicklgut · Niederham · Oberhartdobl · Oberiglbach · Oberöd · Ortenburg · Ottenöd · Parschalling · Paulberg · Rammelsbach · Rauscheröd · Röhrn · Sammarei · Schalkham · Schallnöd · Schlott · Schmelzöd · Schöfbach · Schwaibach · Schwiewag · Söldenau · Spiegel · Steinbach · Steinkirchen · Thal · Unterhartdobl · Unteriglbach · Unteröd · Unterthannet · Urlmanning · Vorderhainberg · Vorderschloß · Wackersberg · Wappmannsberg · Weghof · Weinberg · Weng · Weweck · Wimberg · Wolfa · Würding · Wurmaign · Zell


[Bearbeiten] Geschichte

Der Markt Ortenburg um das Jahr 1620 nach einem Aquarell des Malergrafen Friedrich Casimir.

Der im Wolfachtal liegende Markt Ortenburg kann auf eine ca. 900-jährige Geschichte zurückblicken. Etwa 1120 lassen sich die Grafen von Ortenburg nieder. Zur selben Zeit, treten die Edelfreien von Kamm auf. Diese ziehen im Laufe des 13. Jahrhunderts nach Hals. Die Grafen von Ortenburg, welche aus dem Hause der Spanheimer entstammen, errichteten hingegen über dem Ort ihre Stammburg, welche später der Mittelpunkt ihrer reichsunmittelbaren Grafschaft Ortenburg wurde.

Die Grafen zählten von jeher zu den angesehensten und mächtigsten Geschlechtern des bayerischen Hochadels, so dass sie an Macht und Besitz mit den Wittelsbachern wetteiferten. Ihre größte Besitzausdehnung hatten sie im 12. und 13. Jahrhundert, wo sich ihre Besitzungen vom Brixental bis weit in die Oberpfalz erstreckten.

Im 13. und 14. Jahrhundert erschien die Familie der Tuschl aus Söldenau. Sie stiegen von Ministerialen der Grafen von Hals und Ortenburg bis in den Rang des Ritters auf. Im 14. Jahrhundert prägten sie den niederbayerischen Raum nachhaltig mit der Errichtung zahlreicher Burgen, wie mit dem Bau ihrer Stammburg Schloss Söldenau. Ein Mitglied der Familie, Heinrich Tuschl, galt als einer der reichsten Edelmänner seiner Zeit. Er ist ebenso der berühmte Ritter Allein in der gleichnamigen Sage. Mit dem Tod seines Sohnes Schweikers III. erlosch das Rittergeschlecht.

Ursprünglich hieß das ansässige Grafengeschlecht und der Ort Ortenberg. Im Jahre 1531 benannte der damals regierende Reichsgraf Christoph, aufgrund eines Erbstreites, seine Grafschaft und den Ort in Ortenburg um. Mit der Namensänderung wollte die gräfliche Familie ihre Erbansprüche auf die Kärntner Grafschaft Ortenburg verdeutlichen. Die Ortenburger Reichsgrafen gewannen diesen Streit jedoch nicht, da keinerlei Verwandtschaftsgrade mit dem ausgestorbenen Adelsgeschlecht vorhanden waren. Die Ortsumbenennung blieb aber bis heute bestehen.

1563 führt Graf Joachim, gestützt auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555, in Ortenburg die lutherische Lehre ein. Ortenburg wurde dadurch zu einer Enklave im katholischen Umland. 1626, während des Dreißigjährigen Krieges, siedelte Graf Friedrich Casimir Glaubensflüchtlinge aus Österreich rund um Ortenburg an, woraus die Ortsteile Vorder- und Hinterhainberg entstehen.

Die katholische Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, erbaut 1892 bis 1894.

Durch Gräfin Amalia Regina wurde 1703 die allgemeine Schulpflicht in Ortenburg eingeführt - 99 Jahre vor der Einführung in Bayern. 1805 tauschte Graf Joseph Carl die Reichsgrafschaft Ortenburg gegen das ehemalige Klosteramt Tambach. Ortenburg wurde somit bayerisch. Die Grafen leben seit dieser Zeit in Tambach bei Coburg.

1892 wurde in Ortenburg die katholische Kirche von Johann Baptist Schott in neuromanischem Stil erbaut, 1899 wurde die katholische Expositur Ortenburg zur selbständigen Pfarrei erhoben.

Durch die Gemeindegebietsreformen von 1972 bis 1978 wurde Ortenburg, zusammen mit fünf weiteren Gemeinden, zur flächenmäßig drittgrößten Gemeinde im Landkreis Passau.

[Bearbeiten] Religion

Ortenburg war ursprünglich eine evangelische Enklave im katholischen Umland. Heute existieren folgende Pfarreien im Gemeindegebiet:

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Der Marktplatz von Ortenburg
Jahr Einwohnerzahlen
1840 4.422
1900 4.859
1950 7.444
1999 7.172
31. Dezember 2003 7.300
30. Juni 2004 7.315
30. Juni 2005 7.328
30. Juni 2006 7.307
31. Dezember 2007 7.130

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Marktgemeinderat

Der Marktgemeinderat setzt sich seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:

[Bearbeiten] Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist seit der Kommunalwahl 2008 Hans Halser (Überparteiliche Wählergemeinschaft), der den von der CSU gestellten ersten Bürgermeistern Friedrich Gebessler und Reinhold Hoenicka nachfolgte. Hans Halser wurde in der Stichwahl mit 74,29 % ins Amt gewählt.

Zweiter Bürgermeister ist Stefan Lang (CSU), Dritter Bürgermeister ist Andreas Winterer (SPD).

[Bearbeiten] Verwaltung

Die Gemeindeverwaltung Ortenburg ist aufgeteilt in das Verwaltungsgebäude Unteriglbach und das Rathaus in Ortenburg.

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Auf rotem Grund ein schrägrechter silberner Wechselzinnen-Balken.“ Das heutige Wappen der Gemeinde orientiert sich am Familienwappen der ehemals in Ortenburg ansässigen Grafen von Ortenburg. Ein ehemals verwendetes Wappen, welches in der Mitte geteilt war, mit dem Wechselzinnen-Balken in der oberen Hälfte und einer Burg in der unteren, ist heute nicht mehr überliefert.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Theater

Das Theater Maskara führt die alte Tradition der Commedia dell'Arte fort und erzählt Märchen für Jung und Alt.

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Schloss Ortenburg

Schloss Ortenburg

Rapoto I., regierender Graf von ca. 1120-1186, ließ um das Jahr 1120 die Ortenburg erbauen, diese wurde aber im Jahr 1192 von Herzog Leopold von Österreich abgebrannt. Im Landshuter Erbfolgekrieg wird die Burg Ortenburg 1504 erneut zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte aber erst in den Jahren 1562 bis 1567 durch Graf Joachim. Seit 1972 ist Schloss Ortenburg in Privatbesitz. Das Schloss wurde zwischen 1972 bis 1991 aufwändig restauriert und beherbergt nun ein Schlossmuseum mit prunkvollem Renaissance-Innenhof mit Arkaden, und der berühmten Renaissance-Holzkassettendecke in der Schlosskapelle.

Ursprünglich gab es in Ortenburg noch eine zweite Burg. Diese beiden Burgen gaben den Ortsteilen Hinterschloß und Vorderschloß den Namen. Die heutige zu besichtigende Burg ist das ältere Schloss der beiden und wurde damals Alt-Ortenburg genannt. Schloss Neu-Ortenburg im Ortsteil Hinterschloß wurde während der Napoleonischen Kriege von französischen Truppen zerschossen und die Ruine Ende des 19. Jahrhunderts vollständig abgetragen. Erhalten blieb jedoch unter den Grundmauern ein weit verzweigtes Tunnelsystem, welches unter dem sogenannten "Trompetergraben" durchführt und beide Burgen miteinander verband und noch bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts als Abkürzung bzw. während der Weltkriege als Versteck und Fluchttunnel genutzt wurde. Mitte der 70er wurden die Haupteingänge jedoch verschüttet und für unbenutzbar erklärt.

Im Jahre 2004 wurde im heutigen Wildpark neben dem Schloss, dem ehemaligen Schlosspark, durch eine Grabung ein "abschlagbares Pomeranzenhaus" entdeckt. Es gehört zum seltenen Gardasee-Typus, dessen Existenz in Deutschland hier erstmals belegt wurde. Es soll nun eine Dauerausstellung über das Pomeranzenhaus und die Gartenkunst im Passauer Land eingerichtet werden. Die Rekonstruktion des Pomeranzenhauses ist geplant.

[Bearbeiten] Marktkirche

Die evangelische Marktkirche prägt von Süden her kommend bereits von Weitem das Bild des Ortes. Die Kirche gehört aufgrund ihrer eng mit der ehemaligen Reichsgrafschaft verbundenen Geschichte zu den kulturhistorisch bedeutendsten Gebäude des Ortes. Einst war sie eine ehemalige Wallfahrtskapelle Zu unseren Lieben Frauen vor dem Markt. Nach der Bestätigung der Reichsunmittelbarkeit der Grafschaft im Jahre 1573 begann die große Umgestaltung der Kirche, wodurch sie zur evangelisch-lutherischen Pfarrkirche wurde. Zwischen 1703 und 1706 erhielt sie schließlich ihre heutige gestallt. Die Kirche ist für ihre zahlreichen prunkvollen Grabdenkmäler der ehemals ansässigen Grafen bekannt.

[Bearbeiten] St. Laurentius

Die evangelische St. Laurentius-Kirche.

Die evangelische Kirche St. Laurentius im Ortsteil Steinkirchen gilt als eine der ältesten Kirchen im Wolfachtal. Sie ist durch ihren Beinamen Steinkirchen auch Namensgebend für den Ort. Bis zur Reformation in Ortenburg war sie eine der größten katholischen Pfarrkirchen des Passauer Raumes. Seit der Reformation wird sie als Friedhofskirche verwendet. Die Kirche gilt als kunsthistorisches Kleinod dank ihrer zahlreichen Grabdenkmälern und ihrem historischen Friedhof.

[Bearbeiten] Konfirmanden-Haus

Das Konfirmanden-Haus gehört zu den Wahrzeichen Ortenburgs. Nähert man sich dem Ort aus Richtung Süden, kann man schon sehr früh den imposanten roten dreigeschossigen Ziegelbau aus dem 19. Jahrhundert erkennen. Seit 1892 wurden dort evangelische Kinder aus der Diaspora Niederbayerns und der Oberpfalz auf die Konfirmation vorbereitet.

Heute ist das Konfirmanden-Haus eines der beiden modernen Internatsgebäude, die zur Evangelischen Realschule Ortenburg gehören.

[Bearbeiten] Wallfahrtskirche Sammarei

Im Ortsteil Sammarei steht eine bedeutende Wallfahrtskirche.


[Bearbeiten] Sport

Ortenburg bietet viele Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten, wie zum Beispiel das Freibad, mehrere Tennisplätze und eine Minigolfanlage in Unteriglbach, sowie diverse Fußballplätze innerhalb der Gemeinde. Diverse Vereine für Eisstockschießen, Fußball, Fechten, Leichtathletik und Turnen, runden das reichhaltige Angebot ab. Des Weiteren stehen auch Rad und Wanderwege zur Verfügung.

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

[Bearbeiten] Ritterspiele

Im zweijährigen Rhythmus finden die Ortenburger Ritterspiele statt. Zu sehen sind z.B.:

[Bearbeiten] Ortenburger Schlosskultur

Die Ortenburger Schlosskultur ist eine Veranstaltungsreihe, deren Angebote ein breites Spektrum über Konzerte, Vorträge und Ausstellungen bietet. Zusammengestellt wird dies vom Förderkreis Bereich Schloss Ortenburg. Die einzelnen Veranstaltungen sind auf der Webseite des Vereins aufgeführt.

[Bearbeiten] Ortenburger Volksfest

Das Ortenburger Volksfest Anfang August zählt zu den größten Festen des Landkreises.

[Bearbeiten] Parks

Seit Jahrzehnten bietet Ortenburg mit dem Vogelpark Irgenöd und dem Wildpark Ortenburg ein Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Beide sind vom 1. April bis 31. Oktober für Besucher geöffnet.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

Vielschichtige mittelständisch geprägte Wirtschaft mit zahlreichen, international erfolgreichen Firmen

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

[Bearbeiten] Verkehr

Der Markt Ortenburg liegt 20 km westlich von Passau, 10 km südlich von Vilshofen an der Donau, 12 km nordwestlich von Bad Griesbach und 20 km nördlich von Pocking. Über die 15 km entfernte Anschlussstelle Passau-Mitte besteht Anschluss an die Bundesautobahn 3. Die Bundesstraße 8 ist über das 10 km entfernte Vilshofen zu erreichen.

Öffentliche Busverbindungen bestehen unter anderem zu den Bahnhöfen nach Vilshofen und Passau. Das Fahrplanangebot richtet sich hauptsächlich an Schüler und Berufstätige. Es besteht nur werktags tagsüber unregelmäßig und endet bereits am frühen Abend.

Die 1908 eröffnete Eisenbahnstrecke Vilshofen-Ortenburg wurde 1962 zum Teil stillgelegt. Auf Teilen des Bahndammes wurde 2002 ein Radweg von Ortenburg nach Maierhof errichtet, welcher bis nach Vilshofen weitergeführt werden soll. Für den Güterverkehr ist die Bahnstrecke bis Maierhof weiterhin in Betrieb.

[Bearbeiten] Medien

Die lokale Zeitung ist der Vilshofener Anzeiger, welcher der Passauer Neuen Presse angehört.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

Es gibt einige öffentliche Einrichtungen in der Gemeinde. Die Verwaltung für die Bürger der Gemeinde ist im ausgelagerten Verwaltungsgebäude im Ortsteil Unteriglbach zu finden. Im historischen Rathaus im Zentrum Ortenburgs ist die Touristeninformation, sowie die Gemeindebücherei untergebracht. Weiters gibt es im Gemeindegebiet zehn Freiwillige Feuerwehren. Das Bayerische Rote Kreuz ist mit einer Rotkreuzbereitschaft, einer Wasserwacht-Ortsgruppe und einer Sozialstation vertreten. In der Fürstenzeller Straße befindet sich mit dem 2005 errichteten Inge-Gabert-Haus das neue Seniorenzentrum.

[Bearbeiten] Bildung

Die Marktgemeinde Ortenburg besitzt drei Kindergärten im Gemeindegebiet. Einen evangelischen und einen katholischen im Ort selbst, sowie einen katholischen in Neustift. Darüber hinaus gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Ganztagsbetreuung in Ortenburg, eine Grundschule in Neustift, die Evangelische Realschule Ortenburg mit Internat und die Columba-Neef-Realschule in Neustift. Des Weiteren bietet die Volkshochschule Ortenburg Fortbildungen für Erwachsene an.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten


[Bearbeiten] Sonstiges

In Ortenburg fanden Dreharbeiten der ZDF-Fernsehserie Forsthaus Falkenau für den erfundenen Ort Küblach statt.

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. Nachweise zu J.E.v.Seidel: Walter Fuchs, Johann Esaias von Seidel, geboren in Ortenburg. In: Donau-Bote 24.10.2000, S. 38; K[arl] Gutzmer: Art. Seidel, Johann Esaias von. In: Lexikon des gesamten Buchwesens (2. Aufl.), Bd. 7, Stuttgart 2007, S. 46; Artur Kreiner: Johann Esaias von Seidel. Ein Verleger von Bedeutung. In: Ders.: Bayern – Von der Vielfalt des unbekannten Bayern zwischen Donau und Main, Nürnberg 1956; Ina-Ulrike Paul: Art. Johann Esaias von Seidel. In: Karl Bosl (Hrsg.): Bosls Bayerische Biographie. 8000 Persönlichkeiten aus 15 Jahrhunderten, Regensburg 1983, S. 717; Hans Pörnbacher: Katholische Literatur. In: Walter Brandmüller (Hrsg.): Handbuch der Bayerischen Kirchengeschichte, Bd. 3 (1802-1965), St. Ottilien 1991, S. 845-862, hier: S. 852; Hans Pörnbacher: Literatur im 19. Jahrhundert. In: Bayern. Kunst und Kultur. Ausstellungskatalog, München 1972, S. 255f.; Hans Pörnbacher – Karl Pörnbacher: Die Literatur in Bayern. In: Max Spindler (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Geschichte, Bd. IV.2, München 1975, S. 1089-1115, hier: 1100f.; Alois Schmid: Geistiges Leben. Wissenschaft. In: Andreas Kraus (Hrsg.): Handbuch der Bayerischen Geschichte, Bd. III.3: Geschichte der Oberpfalz und des bayerischen Reichskreises bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts, München ³1995, S. 184-192, hier: S. 191; Karl Gerhard Steck: Kommerz und Konfession. Zum Programm des Sulzbacher Verlegers Johann Esaias von Seidel 1758-1827. In: Georg Schwaiger (Hg.): Zwischen Polemik und Irenik. Untersuchungen zum Verhältnis der Konfessionen um späten 18. und frühen 19. Jahrhundert (= Studien zur Theologie und Geistesgeschichte des 19. Jahrhunderts 31), Göttingen 1977, S. 124-147; Elisabeth Vogl: Chronik Johann Esaias von Seidel. Gesamtwerk des J. E. v. Seidel Verlages. In: Das Buch der Bücher. 1000 Bibeln aus 2200 Jahren (= Schriftenreihe des Stadtmuseums und Stadtarchivs Sulzbach-Rosenberg 13), Sulzbach-Rosenberg 1999, S. 151f. (+ S. 155-162, Kat.-Nr. 381-429); Elisabeth Vogl: Das Pantheon des Sulzbacher Verlegers Johann Esaias von Seidel. In: Festschrift 30. Bayerischer Nordgautag Sulzbach-Rosenberg. Die Oberpfalz und ihre Nachbarn aus dem ehemaligen Nordgau, Regensburg 1994, S. 83-89; Volker Wappmann: Sulzbach als Druckort im 17. Jahrhundert. In: Morgen-Glantz. Zeitschrift der Christian-Knorr-von-Rosenroth-Gesellschaft 5 (1995), S. 175-195; Volker Wappmann: Sulzbach als Druck- und Verlagsort. In: Eisenerz und Morgenglanz. Geschichte der Stadt Sulzbach-Rosenberg (= Schriftenreihe des Stadtmuseums und Stadtarchivs Sulzbach-Rosenberg 12), Amberg – Sulzbach-Rosenberg 1999, S. 658-670, zu Seidel: S. 658; 664-668; Volker Wappmann: Sulzbach als Druck- und Verlagsort. In: Festschrift 30. Bayerischer Nordgautag Sulzbach-Rosenberg. Die Oberpfalz und ihre Nachbarn aus dem ehemaligen Nordgau, Regensburg 1994, S. 78-82, zu Seidel: S. 80-82.
  2. Aufsatz von Norbert Willisch

[Bearbeiten] Weblinks

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