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femme russe

Oregon

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Dieser Artikel befasst sich mit dem US-Bundesstaat Oregon. Für weitere Bedeutungen siehe Oregon (Begriffsklärung).
Oregon
(Details) (Details)
Karte der USA, Oregon hervorgehoben
Liste der Bundesstaaten
Hauptstadt: Salem
Fläche: 254.805 [1] km²
Einwohner: 3.700.758 (14,5 E./km²)
Mitglied seit: 14. Februar 1859
Zeitzone: Pacific: UTC-8/-7
Mountain: UTC-7/-6
Höchster Punkt: 3.426 m (Mount Hood)
Durchsch. Höhe: 1.005 m
Tiefster Punkt: 0 m Pazifikküste
Gouverneur: Ted Kulongoski (D)
Post / Amt / ISO OR / / US-OR
Karte von Oregon
Karte von Oregon
Geographische Karte Oregons
Geographische Karte Oregons

Oregon [ˈɑːɹɪgn̩] ist ein Bundesstaat im Westen der Vereinigten Staaten von Amerika am Pazifischen Ozean. Oregon wurde im Jahr 1859 als Bundesstaat aufgenommen.

Herkunft und Bedeutung des Namens Oregon sind nicht eindeutig geklärt. Oregon hat den Beinamen "Beaver State" (Biberstaat).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Bevölkerung

Oregon hat 3.700.758 Einwohner (Stand: U.S. Census 1. Juli 2006), davon sind 86,1 % Weiße, 1,8 % Indianer, 10,2 % Hispanics, 3,7 % Asiaten, 1,7 % Schwarze und Afroamerikaner, 0,2 % Hawaiianer und von anderen Pazifikinseln.[2]

[Bearbeiten] Alters- und Geschlechterstruktur

Die Altersstruktur von Oregon setzt sich folgendermaßen zusammen:

Das Medianalter beträgt 37,6 Jahre. 49,5 % der Bevölkerung sind männlich und 50,5 % sind weiblich.

[Bearbeiten] Abstammung

Nach Census 2006 geben 832.445 Einwohner Oregons an, deutsche Vorfahren zu haben. Mit 22,5 % Anteil an der Gesamtbevölkerung stellen die Deutschstämmigen damit die mit weitem Abstand stärkste Bevölkerungsgruppe des Bundesstaates dar. Es folgen die Gruppen der Englisch- (13,9 %), Irisch- (13,1 %), Amerikanisch- (5,5 %) und Norwegischstämmigen (4,0 %).[3]

[Bearbeiten] Religion

Die mitgliederstärksten Religionsgemeinschaften im Jahre 2000 waren die verschiedenen Gruppen der Evangelikalischen Protestanten mit 390.973 Mitgliedern (stärkste Gruppe die Assemblies of God mit 49.357 Anhängern), die Katholische Kirche mit 348.239, die verschiedenen protestantischen Gruppen mit 177.697 und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit 104.312 Anhängern. Die Mehrzahl der Einwohner Oregons (2.350.112) gehörte jedoch keiner der oben angeführten Glaubensgemeinschaften an oder war atheistisch.[4]

[Bearbeiten] Größte Städte

Siehe auch: Liste der Städte in Oregon

[Bearbeiten] Geschichte

Heuhaufen-Felsen“ bei Cannon Beach

Oregon beheimatete ursprünglich eine Vielzahl von Indianerstämmen wie die Bannocks, die Chinooks, die Klamaths und die Nez Percé. James Cook entdeckte die Küste Oregons 1778 auf der Suche nach der Nordwestpassage. Die Expedition von Lewis und Clark reiste auf Weisung von Thomas Jefferson durch dieses Gebiet, um es für den Kauf von Louisiana („Louisiana Purchase“) zu erkunden. Ihre Winterlager schlugen sie an der Stelle von Fort Clatsop in der Nähe des Flusses Columbia River auf. Die Erkundung durch Lewis und Clark (1805-1806) sowie durch den britisch-kanadischen Kartographen David Thompson (1811) zeigte, dass es in dem Gebiet keinerlei Pelze oder Nerze gab. 1811 errichtete der New Yorker Investor Johann Jakob Astor das Fort Astoria an der Mündung des Flusses Columbia River, um einen Handelsposten der Pacific Fur Company zu gründen. Fort Astoria war die erste dauerhafte Ansiedlung von Weißen in Oregon. Im Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 erlangten die Briten den Besitz über sämtliche Handelsposten.

Portland mit Mount Hood im Hintergrund

In den 1820er und den 1830er Jahren wurde das Gebiet durch die Britische Hudson’s Bay Company beherrscht. John McLoughlin, der von der Company eingesetzte Prokurator der Region, errichtete Fort Vancouver im Jahr 1825.

In den Jahren 1842-1843 erreichten mehr Siedler Oregon. Es drohte ein erneuter Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien, bis die Streitigkeiten im Oregon-Kompromiss beigelegt wurden. Aus dem amerikanischen Teil wurde 1848 das Oregon-Territorium gebildet, das flächenmäßig in etwa die heutigen US-Bundesstaaten Washington, Oregon, Idaho, Wyoming sowie das westliche Montana umfasste. Wenige Jahre später gab es eine erneute Gebietsreform, nach der Oregon am 14. Februar 1859 als 33. Staat in die Union aufgenommen wurde.

In den 1880er erlebte die Region erstmals einen Aufschwung, nachdem die Eisenbahnlinien den Handel mit Holz und Weizen enorm begünstigten. Die industrielle Expansion begann erst spät mit der Errichtung des Bonneville-Staudamms 1943 zur Stauung des Flusses Columbia River.

[Bearbeiten] Geographie

Rogue River

Oregon grenzt an Kalifornien, Washington, Idaho und Nevada. Die nördliche Grenze bildet der Fluss Columbia, die östliche der Snake River. Die zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Gebirgsmassive, die Coastal Range und das Kaskadengebirge, bilden die beiden Erhebungen, die das Willamette Valley einschließen. Die höchste Erhebung ist der Mount Hood mit einer Höhe von 3.428 Metern über dem Meer.

Das westliche und nördliche Oregon ist eines der fruchtbarsten und landwirtschaftlich ertragreichsten Gebiete der Erde. Das westliche Oregon ist berüchtigt für häufigen Regen; östlich der Kaskaden ist das Klima eher arid.

[Bearbeiten] Parks

Nationalpark Lage Ansicht

Crater-Lake-Nationalpark
gegründet 22. Mai 1902
Oregon
451.322 Besucher (2003)
Bilder auf Commons

Crater-Lake-Nationalpark
Karte der Vereinigten Staaten

[Bearbeiten] National Monuments

[Bearbeiten] Gliederung

[Bearbeiten] Politik

Der Gouverneur von Oregon regiert vier Jahre. Neben einem Senat mit dreißig Sitzen besteht ein Repräsentantenhaus mit sechzig Sitzen. Oregon entsendet zwei Senatoren und fünf Abgeordnete in den Senat bzw. in das Repräsentantenhaus. Oregon ist bekannt für seine moderate politische Kultur, er wird häufig als Swing State wahrgenommen, ist aber seit 1988 dem demokratischen Lager bei Präsidentschaftswahlen treu.

[Bearbeiten] Kongress

[Bearbeiten] Gouverneure

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf (engl. per capita real GDP) lag im Jahre 2006 bei USD 37.633 (nationaler Durchschnitt der 50 US-Bundesstaaten: USD 37.714; nationaler Rangplatz: 18).[5]

Wichtige Erzeugnisse sind Douglasien, Columbia-River-Lachse, Obst und Getreide. Im Columbiaplateau ist der Ackerbau auf künstlich bewässerte Gebiete beschränkt. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind die Holzwirtschaft, Nahrungsmittel- (→ siehe auch den Artikel Weinbau in Oregon) und Aluminiumindustrie und der Tourismus.

Wie Alaska, Delaware, Montana und New Hampshire erhebt Oregon keine Umsatzsteuer.

[Bearbeiten] Bildung

Die wichtigsten staatlichen Hochschulen sind die University of Oregon, die Oregon State University und die Portland State University. Weitere Hochschulen sind in der Liste der Universitäten in Oregon verzeichnet.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.census.gov/population/www/censusdata/density.html
  2. factfinder.census.gov
  3. U.S. Census Oregon Selected Social Characteristics
  4. http://www.thearda.com/mapsReports/reports/state/41_2000.asp
  5. U.S. Bureau of Economic Analysis: Regional Economic Accounts

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Oregon – Bilder, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Oregon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

- jeweils englischsprachig -

Koordinaten: 43° 56' N, 120° 34' W

Oregon - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

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