| Ära- them |
System | Serie | ≈ Alter (mya) |
|---|---|---|---|
| Käno- zoikum |
Quartär | Holozän | Heute–0,011784 |
| Pleistozän | 0,011784–1,8 | ||
| Neogen | Pliozän | 1,8–5,3 | |
| Miozän | 5,3–23 | ||
| Paläogen | Oligozän | 23–33,9 | |
| Eozän | 33,9–55,8 | ||
| Paläozän | 55,8–65,5 | ||
| tiefer | tiefer | tiefer | älter |
Das Oligozän ist eine chronostratigraphische Serie innerhalb des Systems des Paläogens, früher des Tertiärs. Der Beginn des Oligozäns liegt bei etwa 33,9 Millionen Jahre, das Ende wird auf vor etwa 23,03 Millionen Jahren datiert. Dem Oligozän folgte das Miozän und ging das Eozän voraus.
Inhaltsverzeichnis |
Der Name Oligozän (von Griech. ὀλίγος = "wenig, gering, schwach" und καινός = "neu, ungewöhnlich") wurde von Heinrich Ernst Beyrich 1857 vorgeschlagen. Der GSSP für die Basis des Oligozäns (und die Basis der Rupelium-Stufe) ist das Massignano-Profil in einem aufgelassenen Steinbruch auf der Ostseite der Straße von Ancona nach Sirolo an der Adriaküste nahe des Dorfes Massignano (Ancona, Italien)
Der Beginn des Oligozäns (und damit auch der Rupelium-Stufe) ist durch das Aussterben der Foraminiferen-Gattung Hantkenina definiert. Die Obergrenze (und damit die Untergrenze von Miozän und des Aquitanium) wird durch mehrere Ereignisse gut definiert. Kennzeichnend ist die Basis der Magnetischen Polaritäts-Chronozone C6Cn.2n, das Erstauftreten der Foraminiferen-Art Paragloborotalia kugleri und das Aussterben der kalkigen Nannoplankton-Art Reticulofenestra bisecta (Basis der Nannoplankton-Zone NN1).
Das Oligozän wird in zwei Stufen unterteilt:
Regional und in älteren Publikationen werden auch noch weitere Stufennamen verwendet.
In dieser Zeit begann unter anderem die Auffaltung der Alpen und der Rocky Mountains. Südamerika wurde von den anderen Kontinenten getrennt und begann eine eigene Fauna zu entwickeln. In den übrigen Erdteilen entwickelten sich die modernen Säugetier-Ordnungen.
In Deutschland reichte im Oligozän vor etwa 30 Millionen Jahren die Nordsee bis zum Niederrhein und in den Raum von Kassel (Hessen). Ostdeutschland war bis zum Harz und Leipzig (Sachsen) vom Meer überflutet. Zwischen der Nordsee und dem Meer im heutigen Alpenraum, einem Rest der Tethys, erstreckte sich eine etwa 300 Kilometer lange und maximal 40 Kilometer breite Meeresstraße. Sie verlief über Kassel über die Wetterau-Senke und den Oberrheingraben bis Basel (Schweiz). Am Nordende des Oberrheingrabens lag zwischen Odenwald, Spessart, Taunus, Hunsrück und Pfälzer Bergland ein Binnenmeer, das fast zehnmal so groß war wie der heutige Bodensee. In dieser Meeresstraße lebten Haie, Rochen und Seekühe. Bedeutendste Fundstätte von Fossilien aus dem Oligozän in Deutschland ist der Doberg in Bünde.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."