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Oebisfelde :

femme russe

Oebisfelde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Oebisfelde
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Oebisfelde hervorgehoben
52.43333333333310.98333333333368Koordinaten: 52° 26′ N, 10° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Verwaltungsge-
meinschaft:
Oebisfelde-Calvörde
Höhe: 68 m ü. NN
Fläche: 95,60 km²
Einwohner: 7202 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 75 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39646
Vorwahl: 039002
Kfz-Kennzeichen: BK
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 410
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Lange Str. 12
39646 Oebisfelde
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Silke Wolf (Die Linke)
Lage der Stadt Oebisfelde im Landkreis Börde
Hillersleben Neuenhofe Colbitz Cröchern Burgstall Dolle Born Calvörde Wieglitz Dorst Klüden Klüden Zobbenitz Berenbrock Velsdorf Mannhausen Grauingen Wegenstedt Etingen Eickendorf Kathendorf Rätzlingen Bösdorf Oebisfelde Haldensleben Hödingen Erxleben Oebisfelde Grauingen Wegenstedt Wefensleben Ummendorf Sommersdorf Eilsleben Völpke Wormsdorf Eggenstedt Barneberg Ausleben Hötensleben Wackersleben Am Großen Bruch Hornhausen Wulferstedt Altbrandsleben Ovelgünne Schermcke Seehausen Dreileben Druxberge Hakenstedt Drackenstedt Bornstedt Ochtmersleben Eichenbarleben Schackensleben Groß Santersleben Hermsdorf Hohenwarsleben Irxleben Wellen Groß Rodensleben Klein Wanzleben Klein Rodensleben Niederndodeleben Domersleben Hohendodeleben Wanzleben Bottmersdorf Peseckendorf Hadmersleben Oschersleben Kroppenstedt Gröningen Sandbeiendorf Wenddorf Mahlwinkel Bertingen Angern Rogätz Loitsche Zielitz Heinrichsberg Farsleben Glindenberg Wolmirstedt Barleben Niedere Börde Ackendorf Rottmersleben Nordgermersleben Uhrsleben Eimersleben Ostingersleben Alleringersleben Marienborn Harbke Morsleben Beendorf Bregenstedt Erxleben Bartensleben Eschenrode Weferlingen Schwanefeld Hörsingen Ivenrode Ivenrode Altenhausen Emden Bebertal Sülzetal Hödingen Walbeck Behnsdorf Süplingen Flechtingen Belsdorf Siestedt Weferlingen Döhren Seggerde Everingen Bülstringen Böddensell Landkreis Börde Sachsen-AnhaltKarte
Lange Straße (B188) in Oebisfelde vor dem Rathaus
Das Rathaus mit dem Roland
Burg Oebisfelde, Turmhöhe Bergfried: 27 m

Oebisfelde ist eine Stadt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Oebisfelde liegt unmittelbar an der hier von der Aller gebildeten Landesgrenze zu Niedersachsen und an der Übergangszone von der Altmark zur Magdeburger Börde. Östlich und nördlich von Oebisfelde befindet sich der Naturpark Drömling.

[Bearbeiten] Stadtgliederung

Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:

Als Wohnplätze der Stadt sind ausgewiesen:

[Bearbeiten] Geschichte

Oebisfelde wird zwischen 1014 bis 1073 als Ysfelde erstmals urkundlich genannt. Zu dieser Zeit handelte es sich noch um ein Dorf. 1226 wird von einem Wolbertus de Ousfelde berichtet, 1263 ist die Rede von einem castrum (Burg). In dieser Zeit wird auch die planmäßige Stadtanlage vermutet.

Später hatte die Stadt unter kriegerischen Ereignissen zu leiden, 1547 wurde sie im Schmalkaldischen Krieg mehrfach verwüstet, während des Dreißigjährigen Krieges zogen sich die Bewohner häufig auf verborgene Horste ins Drömlings-Dickicht zurück. Seit 1680 war Oebisfelde als sogenannte Immediatstadt direkt dem brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg unterstellt und lag bis 1807 im Holzkreis.

Mit dem Aufkommen der Eisenbahn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Bedeutung Oebisfeldes, da es zum Bahnknotenpunkt wurde. Bis 1945 gab es vom Bahnhof Oebisfelde aus sieben Richtungen, in die Züge fuhren: die Lehrter Bahn nach Wolfsburg und Hannover, die Kleinbahn Wittingen-Oebisfelde nach Wittingen, die Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde nach Salzwedel, die Lehrter Bahn nach Stendal und Berlin, die Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg nach (Neu-)Haldensleben und Magdeburg sowie nach Weferlingen und über Schandelah nach Braunschweig.

Gegen Endes des Zweiten Weltkrieges wurde ein Güterzug mit Häftlingen des KZ Neuengamme drei Tage lang auf einem Nebengleis des Bahnhofs Buchhorst abgestellt. In dieser Zeit verstarben mindestens 53 der Todgeweihten, wurden zunächst im Wald verscharrt, bevor sie in Einzelgräbern auf einem Ehrenfriedhof begraben wurden.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden drei der vier grenzüberschreitenden Strecken stillgelegt. Die Lehrter Bahn Richtung Westen blieb für Interzonenzüge geöffnet, und Oebisfelde wurde zum Grenzbahnhof mit umfangreichem Personal. Seit September 2002 ist darüber hinaus die Strecke nach Salzwedel stillgelegt, so dass noch drei Strecken von Oebisfelde ausgehen.

Am 27. Juli 1991 kam es im Bahnhof Oebisfelde zu einem Zugunglück, als der D-Zug Dresden–Köln mit einem Güterzug kollidierte, bei dem 3 Bahnangehörige starben und 21 Reisende verletzt wurden.

Oebisfelde gehört seit dem 1. Juli 2007 zum Landkreis Börde. Bis zum 30. Juni 2007 gehörte es zum Ohrekreis, während es Jahrhunderte lang als Teil der Altmark galt. Mit der Auflösung des Kreises Klötze Mitte der 1990er Jahre wäre Oebisfelde Teil des Altmarkkreises Salzwedel geworden. Der Stadtrat entschied jedoch, dass Oebisfelde in den damaligen Ohrekreis, dessen Kreisstadt Haldensleben näher an Oebisfelde liegt, eingegliedert werden sollte.

[Bearbeiten] Gedenkstätten

[Bearbeiten] Bürgermeister der Stadt Oebisfelde

[Bearbeiten] Politik

Der Rat der Stadt Oebisfelde umfasst folgende Fraktionen:

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 6. April 2000 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden ein natürliches Käuzchen mit um die Brust gehängtem goldenem Schild, darin zwei schwarze Rauten balkenweise.“

Das Wappen wurde von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler neu gezeichnet.

Das Wappen wurde im Zusammenhang mit der Stadterhebung durch den Grundherrn Gunter von Oberg verliehen. Das Käuzchen galt als Symbol der Wachsamkeit, der Brustschild mit den Rauten ist das Familienwappen der Obergs.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaft

Eine Städtepartnerschaft besteht zum polnischen Lidzbark (Lautenburg).

[Bearbeiten] Wirtschaft

In diesem Abschnitt über Wirtschaft fehlen wichtige Informationen.

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2003 wurde von der Maharishi-Organisation in einer ehemaligen Kaserne der Grenztruppen ein Seminarhotel mit Meditationsmöglichkeit namens „Friedenspalast Oebisfelde“ eröffnet.

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Oebisfelde liegt an der B 188 HannoverWolfsburg – Oebisfelde – StendalRathenow.

Durch den Ort verläuft die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin. Die Züge der Schnellfahrstrecke passieren Oebisfelde mit hoher Geschwindigkeit. Der Bahnhof Oebisfelde wird stündlich von der Regionalbahn (Rathenow –) Stendal – Oebisfelde – Wolfsburg – Braunschweig sowie mindestens im Zwei-Stunden-Takt von der Regionalbahn (Wolfsburg –) Oebisfelde – Haldensleben – Magdeburg bedient. Der nächstgelegene Fernverkehrshalt ist Wolfsburg. In Richtung KlötzeSalzwedel verkehren seit 2002 Busse.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Turm der Burg Oebisfelde

[Bearbeiten] Sport/Freizeit

[Bearbeiten] Religion

Herz-Jesu-Kirche
St.Katharinenkirche

In Oebisfelde sind die Religionsgemeinschaften der Evangelischen Kirchengemeinde (St.Katharinenkirche), der Katholischen Kirchengemeinde (Herz-Jesu-Kirche), der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und der Neuapostolische Kirchengemeinde vertreten.


[Bearbeiten] Sonstiges

[Bearbeiten] Einstige Sendeanlage für Kurzwelle

Im Sommer 1938 wurde in der Nähe von Oebisfelde mit dem Aufbau einer Sendeanlage für Kurzwellenrundfunk begonnen, die 1942 in Betrieb ging. Die Sendegeräte waren in verbunkerten Bauten untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Einwohner Oebisfeldes von den Sowjets zur Demontage abkommandiert und die Sendegebäude gesprengt. Heute sind von der Anlage nur noch die Brunnenanlagen für die Gewinnung des Kühlwassers für die Wasserkühlung der Sender, das Pumpenhaus und das Postdienstwohnhaus erhalten. Auch das Umspannwerk für die Stromübergabe zur Versorgung der Station ist noch teilweise in Betrieb.

Von den anderen Anlagenbestandteilen existieren nur noch einige überwachsene Trümmer.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Oebisfelde – Bilder, Videos und Audiodateien

Oebisfelde - Artikel des Tages

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