| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Börde | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Oebisfelde-Calvörde | |
| Höhe: | 68 m ü. NN | |
| Fläche: | 95,60 km² | |
| Einwohner: | 7202 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 39646 | |
| Vorwahl: | 039002 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 83 410 | |
| Stadtgliederung: | 9 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Lange Str. 12 39646 Oebisfelde |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Silke Wolf (Die Linke) | |
| Lage der Stadt Oebisfelde im Landkreis Börde | ||
|
|
||
Oebisfelde ist eine Stadt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Oebisfelde liegt unmittelbar an der hier von der Aller gebildeten Landesgrenze zu Niedersachsen und an der Übergangszone von der Altmark zur Magdeburger Börde. Östlich und nördlich von Oebisfelde befindet sich der Naturpark Drömling.
Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:
Als Wohnplätze der Stadt sind ausgewiesen:
Oebisfelde wird zwischen 1014 bis 1073 als Ysfelde erstmals urkundlich genannt. Zu dieser Zeit handelte es sich noch um ein Dorf. 1226 wird von einem Wolbertus de Ousfelde berichtet, 1263 ist die Rede von einem castrum (Burg). In dieser Zeit wird auch die planmäßige Stadtanlage vermutet.
Später hatte die Stadt unter kriegerischen Ereignissen zu leiden, 1547 wurde sie im Schmalkaldischen Krieg mehrfach verwüstet, während des Dreißigjährigen Krieges zogen sich die Bewohner häufig auf verborgene Horste ins Drömlings-Dickicht zurück. Seit 1680 war Oebisfelde als sogenannte Immediatstadt direkt dem brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg unterstellt und lag bis 1807 im Holzkreis.
Mit dem Aufkommen der Eisenbahn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs die Bedeutung Oebisfeldes, da es zum Bahnknotenpunkt wurde. Bis 1945 gab es vom Bahnhof Oebisfelde aus sieben Richtungen, in die Züge fuhren: die Lehrter Bahn nach Wolfsburg und Hannover, die Kleinbahn Wittingen-Oebisfelde nach Wittingen, die Bahnstrecke Salzwedel-Oebisfelde nach Salzwedel, die Lehrter Bahn nach Stendal und Berlin, die Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg nach (Neu-)Haldensleben und Magdeburg sowie nach Weferlingen und über Schandelah nach Braunschweig.
Gegen Endes des Zweiten Weltkrieges wurde ein Güterzug mit Häftlingen des KZ Neuengamme drei Tage lang auf einem Nebengleis des Bahnhofs Buchhorst abgestellt. In dieser Zeit verstarben mindestens 53 der Todgeweihten, wurden zunächst im Wald verscharrt, bevor sie in Einzelgräbern auf einem Ehrenfriedhof begraben wurden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden drei der vier grenzüberschreitenden Strecken stillgelegt. Die Lehrter Bahn Richtung Westen blieb für Interzonenzüge geöffnet, und Oebisfelde wurde zum Grenzbahnhof mit umfangreichem Personal. Seit September 2002 ist darüber hinaus die Strecke nach Salzwedel stillgelegt, so dass noch drei Strecken von Oebisfelde ausgehen.
Am 27. Juli 1991 kam es im Bahnhof Oebisfelde zu einem Zugunglück, als der D-Zug Dresden–Köln mit einem Güterzug kollidierte, bei dem 3 Bahnangehörige starben und 21 Reisende verletzt wurden.
Oebisfelde gehört seit dem 1. Juli 2007 zum Landkreis Börde. Bis zum 30. Juni 2007 gehörte es zum Ohrekreis, während es Jahrhunderte lang als Teil der Altmark galt. Mit der Auflösung des Kreises Klötze Mitte der 1990er Jahre wäre Oebisfelde Teil des Altmarkkreises Salzwedel geworden. Der Stadtrat entschied jedoch, dass Oebisfelde in den damaligen Ohrekreis, dessen Kreisstadt Haldensleben näher an Oebisfelde liegt, eingegliedert werden sollte.
Der Rat der Stadt Oebisfelde umfasst folgende Fraktionen:
Das Wappen wurde am 6. April 2000 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.
Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden ein natürliches Käuzchen mit um die Brust gehängtem goldenem Schild, darin zwei schwarze Rauten balkenweise.“
Das Wappen wurde von der Magdeburger Heraldikerin Erika Fiedler neu gezeichnet.
Das Wappen wurde im Zusammenhang mit der Stadterhebung durch den Grundherrn Gunter von Oberg verliehen. Das Käuzchen galt als Symbol der Wachsamkeit, der Brustschild mit den Rauten ist das Familienwappen der Obergs.
Eine Städtepartnerschaft besteht zum polnischen Lidzbark (Lautenburg).
| In diesem Abschnitt über Wirtschaft fehlen wichtige Informationen.
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst. |
2003 wurde von der Maharishi-Organisation in einer ehemaligen Kaserne der Grenztruppen ein Seminarhotel mit Meditationsmöglichkeit namens „Friedenspalast Oebisfelde“ eröffnet.
Oebisfelde liegt an der B 188 Hannover – Wolfsburg – Oebisfelde – Stendal – Rathenow.
Durch den Ort verläuft die Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin. Die Züge der Schnellfahrstrecke passieren Oebisfelde mit hoher Geschwindigkeit. Der Bahnhof Oebisfelde wird stündlich von der Regionalbahn (Rathenow –) Stendal – Oebisfelde – Wolfsburg – Braunschweig sowie mindestens im Zwei-Stunden-Takt von der Regionalbahn (Wolfsburg –) Oebisfelde – Haldensleben – Magdeburg bedient. Der nächstgelegene Fernverkehrshalt ist Wolfsburg. In Richtung Klötze – Salzwedel verkehren seit 2002 Busse.
In Oebisfelde sind die Religionsgemeinschaften der Evangelischen Kirchengemeinde (St.Katharinenkirche), der Katholischen Kirchengemeinde (Herz-Jesu-Kirche), der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) und der Neuapostolische Kirchengemeinde vertreten.
Im Sommer 1938 wurde in der Nähe von Oebisfelde mit dem Aufbau einer Sendeanlage für Kurzwellenrundfunk begonnen, die 1942 in Betrieb ging. Die Sendegeräte waren in verbunkerten Bauten untergebracht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Einwohner Oebisfeldes von den Sowjets zur Demontage abkommandiert und die Sendegebäude gesprengt. Heute sind von der Anlage nur noch die Brunnenanlagen für die Gewinnung des Kühlwassers für die Wasserkühlung der Sender, das Pumpenhaus und das Postdienstwohnhaus erhalten. Auch das Umspannwerk für die Stromübergabe zur Versorgung der Station ist noch teilweise in Betrieb.
Von den anderen Anlagenbestandteilen existieren nur noch einige überwachsene Trümmer.
Ackendorf | Alleringersleben | Altbrandsleben | Altenhausen | Am Großen Bruch | Angern | Ausleben | Barleben | Barneberg | Bartensleben | Bebertal | Beendorf | Behnsdorf | Belsdorf | Berenbrock | Bertingen | Böddensell | Born | Bornstedt | Bösdorf | Bottmersdorf | Bregenstedt | Bülstringen | Burgstall | Calvörde | Colbitz | Cröchern | Döhren | Dolle | Domersleben | Dorst | Drackenstedt | Dreileben | Druxberge | Eggenstedt | Eichenbarleben | Eickendorf | Eilsleben | Eimersleben | Emden | Erxleben | Eschenrode | Etingen | Everingen | Farsleben | Flechtingen | Glindenberg | Grauingen | Gröningen | Groß Rodensleben | Groß Santersleben | Hadmersleben | Hakenstedt | Haldensleben | Harbke | Heinrichsberg | Hermsdorf | Hillersleben | Hödingen | Hohendodeleben | Hohenwarsleben | Hornhausen | Hörsingen | Hötensleben | Irxleben | Ivenrode | Kathendorf | Klein Rodensleben | Klein Wanzleben | Klüden | Kroppenstedt | Loitsche | Mahlwinkel | Mannhausen | Marienborn | Morsleben | Neuenhofe | Niedere Börde | Niederndodeleben | Nordgermersleben | Ochtmersleben | Oebisfelde | Oschersleben (Bode) | Ostingersleben | Ovelgünne | Peseckendorf | Rätzlingen | Rogätz | Rottmersleben | Sandbeiendorf | Schackensleben | Schermcke | Schwanefeld | Seehausen | Seggerde | Siestedt | Sommersdorf | Sülzetal | Süplingen | Uhrsleben | Ummendorf | Velsdorf | Völpke | Wackersleben | Walbeck | Wanzleben | Wefensleben | Weferlingen | Wegenstedt | Wellen | Wenddorf | Wieglitz | Wolmirstedt | Wormsdorf | Wulferstedt | Zielitz | Zobbenitz
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."