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Občanská demokratická aliance

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Občanská demokratická aliance (ODA), zu deutsch Demokratische Bürgerallianz war eine liberal-konservative Partei in Tschechien, die von 1989 bis 2007 bestand.

[Bearbeiten] Geschichte

Aus Kreisen der tschechoslowakischen Dissidentenbewegung der 1980er Jahre heraus erfolgte nach der Samtenen Revolution im November 1989 die Gründung der Občanská demokratická aliance.

Die ODA war mit Ministern an der Viererkoalition von Václav Klaus und im Übergangskabinett Tošovský beteiligt. Vladimír Dlouhý war von 1989 bis 1992 Wirtschaftsminister der ČSFR, und von 1992 bis 1996 tschechischer Industrie- und Handelsminister, auch sein Nachfolger Karel Kühnl, der von 1997 bis 1998 amtierte, gehörte bis 1998 der ODA an.

Ihre größten Erfolge erreichte die ODA in den 1990er Jahren. Bei der Wahl zu Nationalversammlung erhielt sie 5,9% der Stimmen und 14 Sitze. 1996 holte die Partei bei den Wahlen zur Poslanecká sněmovna (Abgeordnetenhaus) 6,4% der Stimmen und damit 13 Sitze.

Seit dem Zerbrechen der Koalitionsregierung Klaus war die ODA ab 1997 durch innerparteiliche Querelen zunehmend mit sich selbst beschäftigt und verlor ihren Einfluss. 1997 verließ der Mitbegründer Ivan Mašek die Partei. 1998 erhielt die ODA vier Sitze im Senat, bei den Wahlen von 2000 und 2004 erhielt sie jeweils ein Mandat. Bei den Wahlen zum Europaparlament trat die ODA als Mitglied der Europäischen Liberale, Demokratische und Reformpartei zusammen mit den Parteien Cesta změny, Unie svobody-Demokratická Unie und Liberální reformní strana im Wahlbündnis Unie liberálních domokratů (Union der liberalen Demokraten) an und blieb mit 1,7% der Wählerstimmen ohne Mandat.

Die Misserfolge in bei den Wahlen führten auch zur Überschuldung der ODA. Politiker wie Václav Jehlička und Vlasta Parkanová wechselten zur KDU-ČSL, Jiří Pospíšil zur ODS. 2002 kündigte die KDU-ČSL der mit 70 Millionen Tschechischen Kronen verschuldeten ODA die Zusammenarbeit auf, um einen Kurswechsel zur ČSSD hin einzuleiten.

Zuletzt war die ODA in die Bedeutungslosigkeit versunken und stellte mit Karel Schwarzenberg nur noch einen einzigen Abgeordneten im Senat. Am 1. Dezember 2007 beschloss die Partei mit Wirkung zum 31. Dezember 2007 ihre Selbstauflösung.

[Bearbeiten] Vorsitzende

[Bearbeiten] Weblinks

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