Nynorsk (dt. Neu-Norwegisch) ist eine der beiden offiziellen Standardvarianten des Norwegischen. Als skandinavische Sprache wurde Nynorsk von dem Sprachwissenschaftler Ivar Aasen konstruiert, der den Versuch unternahm, aus einigen, vor allem westnorwegischen Dialekten eine neue Schriftsprache zu bilden. Vor 1929 wurde Nynorsk Landsmål (Landessprache/Nationssprache/Nationalsprache) genannt. Untersuchungen zum Gebrauch in Schulen, auf der Post, unter Rekruten etc. zeigen, dass etwa 10 bis 15% der norwegischen Bevölkerung Nynorsk bevorzugt.
Die andere aus der dänisch-norwegischen literarischen Tradition entwickelte Varietät, die von der Mehrheit der norwegischen Bevölkerung verwendet wird, ist das Bokmål (wörtlich: Buchsprache). Da Nynorsk und Bokmål eigentlich Schriftsprachen bezeichnen, gibt es keine Norweger, die eine dieser Varianten wirklich sprechen. Trotzdem lassen sich gewisse Mundarten besser durch Nynorsk wiedergeben, was oft zu der verwirrenden Aussage führt, es gebe Personen, die Nynorsk als gesprochene Sprache verwendeten.
Beide Varietäten werden ausführlich im Artikel über die norwegische Sprache beschrieben.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."