| Nußhardt | ||
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| Höhe | 972 m ü. NN | |
| Lage | Bayern, Deutschland | |
| Gebirge | Fichtelgebirge | |
| Geographische Lage | 50° 3′ 33″ N, 11° 53′ 6″ OKoordinaten: 50° 3′ 33″ N, 11° 53′ 6″ O | |
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Aussichtsplattform auf dem Nußhardt mit Blick Richtung Seehaus |
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Der Nußhardt ist mit 972 m ü. NN der dritthöchste Berg im Fichtelgebirge (Nordostbayern). Er ist ein charakteristischer Felsengipfel des Fichtelgebirges (grobkörniger Kerngranit G3 und Augengneis am Südost-Ende). Der Gipfelbereich mit Blockmeer und Felsburg ist mit 5,5 ha Fläche unter Naturschutzgebiet gestellt. Ferner wurde der Nußhardt in das Geotopverzeichnis des Bayerischen Geologischen Landesamtes unter Nr. 472R013 aufgenommen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Nußhardt liegt am FGV-Hauptwanderweg Höhenweg zwischen dem FGV-Unterkunftshaus Seehaus und dem Schneeberg. Die Besteigungsanlage wird von der FGV-Ortsgruppe Vordorf betreut.
Auf dem Aussichtsfelsen befinden sich acht kleine, schüsselförmige Mulden im Granit, sogenannte Druidenschüsseln. Die Vorfahren meinten, dies seien Opferschüsseln für heidnische Kulthandlungen gewesen. Heute weiß man, dass es sich um besondere Verwitterungsformen im Granit handelt. Erwähnenswert ist außerdem die sogenannte „Nußhardtstube“, eine etwa 50 m lange Überdeckungshöhle, deren niedriger Eingang sich an der Südseite der Felsengruppe befindet.
Im Landbuch des Amtes Berneck 1536 taucht der Nußhardt als „Nusser“ auf, ebenso bei einer markgräflichen Waldbesichtigung 1536. Die Schreibweise in Urkunden und Literatur ist unterschiedlich: Nusser, Nosser, Nußhardt – an Namensdeutungen hat es bisher nicht gefehlt, die allerdings wenig befriedigen.
Bereits im Jahr 1880 wurde durch die Sektion Fichtelgebirge des Deutsch-Österreichischen Alpenvereins die ersten Treppen zum höchsten Punkt des Nußhardtfelsens errichtet „zur besseren Aussicht“ auf Schneeberg, Ochsenkopf, zum Fichtelsee, zum Frankenjura und ins Kemnather Land.
Den wohl „höchsten“ Besuch erlebte der Berggipfel durch Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1785. Am 1. Juli dieses Jahres wanderte Goethe mit seinen Begleitern von Wunsiedel aus über Leupoldsdorf und das Seehaus (damals Zechenhaus) zum Ochsenkopf. Auf der Rücktour kamen sie über den Nußhardt, bevor es über Vordorfermühle nach Wunsiedel zurückging. Reisebegleiter v. Knebel schreibt in seinem Tagebuch: „Das vortrefflichste Granitgebäude von breiten, größeren und kleineren, horizontalen Massen, mit dazwischen vorkommenden senkrechten Spaltungen zeigt sich daselbst, und mag vielleicht nur von den auf dem Rudolphstein übertroffen werden, zu dem wir uns ab nicht mehr hinzuwagten, weil heftige Gewitter die Hälfte des Himmels belagert hielten, und uns den weiten Heimweg hätten versperren können“.
Karten:
Johann Wolfgang von Goethe war auf dem Nußhardt im Fichtelgebirge
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."