Der nördliche Sternhimmel ist jene Hälfte des Sternhimmels, die nördlich des Himmelsäquators liegt. Er könnte vom Nordpol zur Gänze überblickt werden.
Bei guten Sichtbedingungen umfasst er etwa 2000 freiäugig sichtbare Fixsterne, bei Verwendung eines Feldstechers etwa 20-40.000 Sterne. In Großstädten sieht man je nach Licht- und Luftverschmutzung etwa 200-500 Sterne. Die hellen Sterne sind alle größer als unsere Sonne, der hellste (Wega in der Leier) hat 4-fachen Sonnenradius, doppelte Temperatur (12.000°) und ist 25 Lichtjahre entfernt.
Der Nordhimmel zeigt etwas weniger Fixsterne als der Südhimmel, weil das Zentrum der Milchstraße etwa 20° südlich des Äquators liegt. Unter den 14 hellsten Sternen (bis Helligkeit 1,0) steht es allerdings 7:7, und das große Wintersechseck liegt großteils am Nordhimmel, der daher im Winter den schönsten Anblick bietet.
Das exakte Zentrum des Nordhimmels ist die verlängerte Erdachse, der Himmelsnordpol. Knapp 1° von ihm entfernt zieht der Polarstern seinen nächtlichen kleinen Kreis, 30-40° weiter die bekannten Sternbilder Kassiopeia und Großer Wagen. Quer über den Nordhimmel zieht sich das schwach leuchtende Band der Milchstraße - u.a. durch die Sternbilder Zwillinge, Perseus, Cassiopeia und Schwan, wo sie sich scheinbar teilt.
Am Übergang zum Südhimmel liegt nahe beim Himmelsäquator das bekannte Wintersternbild des Orion.
Während man abends am Äquator genau die Hälfte des Nordhimmels überblickt, sieht man in den mittleren Breiten Europas jeweils 70-80 Prozent, sowie über dem südlichen Horizont einen jahreszeitlich wechselnden Teil des Südhimmels.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."