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Niedersachswerfen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedersachswerfen
Niedersachswerfen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedersachswerfen hervorgehoben
51.55388888888910.765277777778210
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Nordhausen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hohnstein/Südharz
Höhe: 210 m ü. NN
Fläche: 11,79 km²
Einwohner:

3.241 (31. Dez. 2008)[1]

Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99762
Vorwahl: 036331
Kfz-Kennzeichen: NDH
Gemeindeschlüssel: 16 0 62 038
Adresse der Verbandsverwaltung: Ilgerstraße 23
99768 Ilfeld
Webpräsenz: www.niedersachswerfen.de
Bürgermeister: Jochen Napiralla
Lage der Gemeinde Niedersachswerfen im Landkreis Nordhausen
Thüringen Auleben Bleicherode Buchholz Ellrich Etzelsrode Friedrichsthal Görsbach Großlohra Hainrode (Hainleite) Hamma Harzungen Heringen/Helme Herrmannsacker Hohenstein Ilfeld Kehmstedt Kleinbodungen Kleinfurra Kraja Lipprechterode Neustadt/Harz Niedergebra Niedersachswerfen Nohra Nordhausen Sollstedt Urbach Uthleben Werther Windehausen Wipperdorf WolkramshausenKarte
Über dieses Bild

Niedersachswerfen ist eine Gemeinde im Landkreis Nordhausen (Thüringen) und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Niedersachswerfen liegt zwischen Nordhausen im Süden und Ilfeld im Norden, nordwestlich der Rüdigsdorfer Schweiz, einem Teil der Gipskarstlandschaft des Südharzes. Durchflossen wird es vom Helme-Zufluss Zorge.

[Bearbeiten] Geschichte

Im 16. Jahrhundert wurde der Ort von einem als „Mortbrenner“ erwähnten Brandstifter, den man im Juli 1537 auf dem Scheiterhaufen in Wernigerode verbrannte, in Schutt und Asche gelegt.

Im 20. Jahrhundert befand sich südwestlich von Niedersachswerfen das KonzentrationslagerDora-Mittelbau“, in dessen überwiegend unterirdischen Anlagen Zwangsarbeiter Waffen produzieren mussten. Im Ort selber mussten Frauen und Männer aus Polen im Gipswerk Probst und auf Baustellen am Mühlberg Zwangsarbeit verrichten. Zwischen 300-700 Zwangsarbeiter aus verschiedenen Ländern mussten für die Wissenschaftliche Forschungsgesellschaft (Wifo) und die Ammoniakwerke Merseburg Zwangsarbeit bei der Errichtung von Stollen für ein Treibstofflager der Wehrmacht leisten.[2]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 – 3.610
  • 1995 – 3.540
  • 1996 – 3.541
  • 1997 – 3.541
  • 1998 – 3.493
  • 1999 – 3.476
  • 2000 – 3.487
  • 2001 – 3.470
  • 2002 – 3.407
  • 2003 – 3.354
  • 2004 – 3.349
  • 2005 – 3.323
  • 2006 – 3.281
  • 2007 – 3.274 (17. Oktober 2007)

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Gedenkstätten

[Bearbeiten] Riesenhaupt

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

Die Wahlbeteiligung lag bei 48,1 %.

Haltepunkt der HSB

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Niedersachswerfen liegt an der Bundesstraße 4 und besitzt zwei Haltepunkte der Eisenbahn, einen an der Südharzstrecke von Nordhausen nach Ellrich (Niedersachswerfen), und einen an der Linie der Harzer Schmalspurbahnen (Niedersachswerfen Ost). Die Fahrzeit nach Nordhausen liegt mit den Zügen der HSB bei 18 Minuten (2003). Des Weiteren befinden sich entlang der HSB-Strecke noch zwei Bedarfshalte: Niedersachswerfen Herkules Markt und Niedersachswerfen Ilfelder Straße. Täglich fährt ein Dampfzug (10:25 Uhr) zum Brocken. Die Fahrzeit nach Nordhausen mit der Deutschen Bahn beträgt lediglich 6 Minuten(2006). Weiterhin verkehren täglich Regionalbahnen nach Ellrich, Northeim, Göttingen und Braunschweig.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik - Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 191f., ISBN 3-88864-343-0
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