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Neuguinea-Dingo

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Dingo
Neuguinea-Dingo

Neuguinea-Dingo

Systematik
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Gattung: Canis
Art: Wolf (Canis lupus)
Unterart: Dingo
Wissenschaftlicher Name
Canis lupus hallstromi

Der New Guinea Singing Dog (Canis lupus hallstromi) wird auch als Hallstrom-Hund, Urwalddingo, Singing dog, Chien de Hallstrom oder Neuguineahund bezeichnet.

Bei diesem Hunden handelt es sich vermutlich um einen Verwandten des Dingo, vielleicht um seinen Vorläufer oder Ahnherrn. Wie er nach Neu-Guinea kam ist unbekannt. Dieser Hund kommt in den Farben salbe, rot, weiß und schwarz sowie fleischfarbenen Schlägen vor. Er wiegt 8 bis zehn Kilogramm und ist ungefähr fünf Zentimeter kleiner als sein australischer Namensvetter. Sein Lebensraum sind die Regenwälder Neuguineas wo er in der Höhe von 1000 bis 3000 Metern anzufinden ist. Auch auf den umliegenden Inseln ist er zu finden. Zwischen den Inselpopulationen gibt es kleine Unterschiede: die von den Inseln Papua-Neuguineas haben zum Beispiel einen kürzeren Schwanz.

Diese Dingos verfügen über eine ganz besonders bewegliche Wirbelsäule, die sie zu herausragenden Kletterern macht. Sie leben einzeln oder in kleinen Gemeinschaften von 2–3 Tieren.

Entdeckt wurde er in den 1950er Jahren von dem Geschäftsmann und Zoodirektor Edward Hallstrom (1886–1970). 1957 kamen die ersten zwei Exemplare in den Zoo von Sydney, 1976 gelang es einer deutschen Expidition, fünf Tiere zu fangen. Seit jeher wurden sie in Gefangenschaft vermehrt und an andere Zoos weiterverkauft. Auch gab es Versuche, sie wie Haushunde zu halten, die jedoch als gescheitert angesehen wurden. Der fortdauernde Singsang der Hunde war unerträglich, ferner war es nur unter sehr großem Aufwand möglich, sie an der Flucht zu hindern, und ihr Jagdtrieb galt als kaum zu bändigen.

Seit 2006 steht er auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Wildtierarten.

Die Dingos leben am Rande der Dörfer. Wie viele Paria- bzw. Schensihunde werden sie im Normalfall nicht gefüttert, sondern müssen sich ihre Nahrung selber suchen. Sie werden keinen Häusern zugeordnet und haben keine Besitzer oder Namen, werden aber als Rattenfänger und Abfallverwerter akzeptiert. Folgen sie den Einwohnern auf die Jagd, bekommen sie einen Anteil der Beute. Finden die Jäger nicht zurück, binden sie die Dingos an ein Seil und lassen sich nach Hause führen. Die Hunde leben wild, sind aber extrem zutraulich, weshalb sie bei der Evolution als mögliche „Zwischenstufe“ zwischen dem nicht zu domestizierenden Wolf und unserem Haushund gehandelt werden.

Das wohl auffälligste Charakteristikum dieser Hunde sind ihre Laute. Dieser Dingo bellt nicht, hat aber dafür ausgesprochen gesangstechnisches Potenzial zu bieten. Sie sind eng mit dem Telomian verwandt und gehören damit zu den ursprünglichsten Hunderassen der Welt.

In Deutschland sind Neuguinea-Dingos im Tierpark Berlin und im Tierpark Neumünster zu sehen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Quelle

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Neuguinea-Dingo – Bilder, Videos und Audiodateien
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