| Nemrut | ||
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Krater des Nemrut Dağı, Bild aus dem Orbit (Februar 2001) |
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| Höhe | 3.050 m | |
| Lage | Türkei | |
| Geographische Lage | 38° 37′ 10″ N, 42° 14′ 28″ O38.619444444442.24111111113050Koordinaten: 38° 37′ 10″ N, 42° 14′ 28″ O | |
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| Typ | ruhender Vulkan | |
Der Nemrut (türkisch Nemrut Dağı; armenisch Սարակն = Sarakn, kurdisch Çiyayê Nemrud) ist ein 3050 Meter hoher, letztmals 1692 aktiver, heute ruhender Vulkan in der Türkei bei Tatvan am Vansee. Die Höhenangaben schwanken je nach Quelle zwischen 2865 m und 3300 m.
Der Hauptkrater des Vulkans hat einen Durchmesser von etwa 7 km und ist in seiner westlichen Hälfte mit einem der größten Kraterseen der Erde ausgefüllt. Dieser See ist 155 m tief und hat kaltes Wasser. Ein wesentlich kleinerer, bis zu 60°C warmer See sowie Warmwasser- und Dampfquellen zeigen an, dass im Inneren des Nemrut weiterhin vulkanische Kräfte schlummern. Der Berg und sein großer See sind nach dem sagenhaften König Nimrod benannt, der sein Herrschaftsgebiet bis in diese Gegend erweitert haben soll. Der armenische Name bedeutet „Bergquell“.
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Die Stadt Tatvan liegt im Südosten des Nemrut. Sie ist ein guter Ausgangspunkt für eine Besteigung des Berges. In fünf Stunden kann man den südöstlichen Rand des Kraters von Tatvan aus zu Fuß erreichen. Vom Kraterrand aus hat man eine gute Sicht auf das Innere des Kraters, den Kratersee und auch auf den Vansee. Die beste Zeit für eine Besteigung ist von Juni bis September.
Heute werden die Hänge des Nemrut von Wanderhirten genutzt, die oft ihr Sommerlager in der Caldera aufschlagen. Im Herbst wandern sie über den Paß von Bitlis in das Tigristal (Nemrik), die Gegend von Diyarbekir oder in die Dschesireh (Habur- und Kaschkaschok-Tal)[1].
Der Nemrut Dağı war im Neolithikum und der Bronzezeit eine wichtige Quelle von Obsidian, der bis nach Nordmesopotamien und in die südliche Levante verhandelt wurde. Es können mehrere Obsidianflüsse unterschieden werden. Obsidian kommt in grösseren Mengen an der südlichen und östlichen Bergflanke vor, kleinere Vorkommen befinden sich am nordöstlichen Abhang. In der Osthälfte der Caldera befinden sich kleinere Obsidianflüsse und Rhyolitvorkommen. Die Obsidiane des Nemrut sind peralkalin. Fundorte von Nemrut-Obsidian:
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."