Nazi ist die abgekürzte Bezeichnung für einen Anhänger des Nationalsozialismus und wird zumeist abfällig gebraucht.
Inhaltsverzeichnis |
„Nazi“ war in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts eine vermutlich von der Koseform des Vornamens Ignaz abgeleitete und umgangssprachlich abwertend gebrauchte[1] Bezeichnung für Deutsch-Österreicher und Deutsch-Böhmen.[2]
Ab etwa 1930 wurde der Ausdruck in Analogie zu Sozi (Sozialist oder SPD-Anhänger) schärfer distanzierend für die Anhänger Adolf Hitlers gebraucht. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand auch die Wortschöpfung Entnazifizierung, womit in erster Linie die systematische Entfernung von Nationalsozialisten aus öffentlichen Ämtern gemeint war.
Es wird auch berichtet, dass Naso eine übliche Abkürzung für Nationalsozialist war, bis der Journalist Konrad Heiden das Wort Nazi in seinen Artikeln popularisierte, wohl wissend um seine negative Konnotation in Bayern.[3]
Abgeleitet von der pejorativen Kurzbezeichnung „Nazi“ benutzten die 21.000 Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald bei ihrer Trauerkundgebung am 19. April 1945 dieses Wort zur Kennzeichnung des NS-Regimes als „Nazismus“. Sie schworen auf dem Appellplatz: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.“
In realsozialistischen Systemen, beispielsweise der DDR, wurden die Worte „Nazi“ und „Nazismus“ gegenüber den eigentlichen Selbstbezeichnungen „Nationalsozialist“ und „Nationalsozialismus“ bevorzugt, vermutlich um die Verwendung des Begriffs „Sozialismus“ im Zusammenhang mit dem ideologischen Feind zu vermeiden.[4] Dieser Gebrauch findet sich auch noch heute im deutschen Sprachraum, nicht nur in der politisch linken Szene.
Im angelsächsischen (und internationalen) Sprachgebrauch findet sich die Kurzform Nazi wesentlich häufiger als die Herkunftswörter und wird auch zur Bezeichnung der damaligen Politik, Ideologie und Kriegsführung, teilweise auch zur Bezeichnung von Fanatikern anderer Art, gebraucht.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."