Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Nazca-Kultur

- Nazca-Kultur -

Nazca-Kultur :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Nazca-Kultur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Vorkolumbische Kulturen in Südamerika
Töpferei aus der Nazca-Kultur

Die Nazca-Kultur stellt eine untergegangene indianische Hochkultur in Peru dar. Benannt ist diese Kultur nach der südperuanischen Stadt Nazca (auch Nasca).

Ihre Zentren besaß die Kultur in den Flussoasen des Río Gránde in der Küstenwüste am Pazifik. Sie entwickelte sich zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr. an der Pazifikküste unter extremen klimatischen Bedingungen. In der trockensten Wüste der Erde fällt oft jahrzehntelang kein Regen. Im Winter dehnen sich die Nebelbänke des Ozeans bis ins Landesinnere aus und sorgen dort für so viel Feuchtigkeit, dass sich sogar Pflanzen entwickeln.

Die Nazca-Kultur wurde maßgeblich durch die zeitlich vorher gelegene Kultur der Paracas beeinflusst. In der Spätphase der Nazca-Kultur (7. - 8. Jahrhundert) finden sich dominierende Einflüsse der Wari.

Die Siedlungen der Nazca bestanden aus leichten Holz- und Schilfbauten. Massivere Bauten aus getrockneten Lehm-Schilfziegeln (Adobe) wurden fast ausschließlich in der untergegangenen Stadt Cahuachi im Nazcatal gefunden.

Das Volk von Nazca war kein zentral verwaltetes Reich, sondern setzte sich aus mehreren kleinen Stämmen zusammen. Sie betrieben Ackerbau und bewässerten ihre Felder über ein künstliches unterirdisches Kanalsystem. Zur Versorgung pflanzten sie Bohnen, Kartoffeln, Kürbisse, Maniok, Avocados, Erdnüsse und Chili an. Baumwolle, Schilfrohr und Binsen lieferten das Grundmaterial für das alltägliche Leben. Sie verwendeten bereits Netze für den Fischfang und jagten auch Robben. Die Nazca verstanden sich auf das Weben und stellten dünnwandige Keramikarbeiten her, die sie mit leuchtenden Farben mit Szenen aus dem Alltag verzierten.

Eine längliche Kopfform (Langschädel) galt bei den Nazca als Schönheitsideal. Bereits den Säuglingen wurden Bretter vor die Stirn gebunden, um während des Wachstums den Schädel zu deformieren. Man kannte Trepanationen, Schädeloperationen. Viele der Operierten überlebten den Eingriff relativ lange. Tote wurden in prachtvolle Tücher gewickelt und in sitzender Stellung im trockenen Wüstenboden begraben. Die extreme Trockenheit mumifizierte die Toten. Teilweise sind sie noch heute gut erhalten. Plünderer zerstörten viele dieser Gräber.

Auf der Hochebene zwischen dem Pazifik und den Anden schufen die Nazca riesige Figuren, die Nazca-Linien (auch Nasca-Linien), die sie in die Geröllwüste scharrten. Die Forscherin Maria Reiche aus Dresden entdeckte über 50 Figuren und über 1000 Linien von bis zu 20 Kilometern Länge.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Nazca Linien Karte Eine interaktive Karte mit den Geoglyphen

rencontre

Nazca-Kultur - En savoir plus

Rencontre Nazca-Kultur - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.