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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Westerwaldkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Ransbach-Baumbach | |
| Höhe: | 300 m ü. NN | |
| Fläche: | 6,42 km² | |
| Einwohner: | 2312 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 360 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56237 | |
| Vorwahl: | 02601 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 43 050 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Rheinstraße 50 56235 Ransbach-Baumbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Frank Herrmann (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Nauort im Westerwaldkreis | ||
Nauort ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach an.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Westerwald zwischen Koblenz und Siegen. Touristisch anziehend ist die günstige Lage mitten im Burgendreieck Sayn-Isenburg-Grenzau.
Unmittelbar mit Nauort benachbart sind die kleineren Ortsgemeinden Caan (1 km entfernt), Sessenbach (2 km) und Alsbach (2 km) sowie der Bendorfer Stadtteil Stromberg (2 km).
Der Name „Nauort“ entwickelte sich über „Naurodt“ (16. Jahrhundert) aus „Nuenrohde“ (= neue Rodung; erste Erwähnung 1279).
Im 20. Jahrhundert war neben der Landwirtschaft die einheimische Bimsindustrie ein Haupterwerbszweig der Nauorter. Auch aus der Zugehörigkeit zum Kannenbäckerland um den bedeutenden Keramikstandort Höhr-Grenzhausen hat man Nutzen gezogen.
Die zum Bistum Limburg gehörende katholische Pfarrgemeinde hat zu ihrem Kirchenpatron Johannes den Täufer.
Der Gemeinderat in Nauort besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[1]
| SPD | CDU | FWG | Gesamt | |
| 2009 | – | 9 | 7 | 16 Sitze |
| 2004 | 3 | 13 | 0 | 16 Sitze |
Die Wappenbeschreibung lautet: „Blau - Gold - Blau im Wellenschnitt schräglinks geteilt, gleichwertige Felder jeweils belegt mit zwei silbernen Wellenfäden, im goldenen Feld ein blauer Krug“.
Das Wappen begründet sich aus folgenden Gesichtspunkten:
Die im Jahre 1279 urkundlich erwähnte Gemeinde Nauort liegt im ehemaligen Engersgau und gehörte zur Herrschaft Isenburg-Grenzau. Mit dem Aussterben der Niederisenburgischen Linie fiel der Ort 1664 an Kurtrier, kam 1803 an Nassau-Weilburg, gehörte ab 1806 zum Herzogtum Nassau und ab 1866 in Preußen zur Provinz Hessen-Nassau. Landschaftlich liegt Nauort im Burgendreieck Sayn-Isenburg-Grenzau zwischen den Tälern des Saynbachs und des Brexbachs auf einem bewaldeten Hochplateau. Die Schräglinksteilung des Ortswappens durch Wellenschnitt steht mit den beiden blauen gleichwertigen Feldern, die ihrerseits jeweils mit zwei silbernen Wellenfäden belegt sind, für die beiden Täler mit dem Sayn- und dem Brexbach. Umfangreiche Bimsablagerungen aus der Vulkanzeit haben eine Bimsindustrie entstehen lassen, die lange Zeit Erwerbszweig der Nauorter Einwohner war. Der Bims mit seiner natürlich gelblichen Farbe ist im Ortswappen durch die goldene (gelbe) Farbe des mittleren gleichwertigen Feldes dargestellt. Neben der üblichen Landwirtschaft war aber auch das Gewerbe der Krugbäcker bis weit in das 19. Jahrhundert Existenzgrundlage und Broterwerb für die Nauorter. Das Handwerk der Krugbäcker dokumentiert im Ortswappen der typische Kannenbäckerkrug in blauer Tingierung. Im übrigen komplementieren sich die Feldfarben Blau und Gold zu den nassauischen Wappenfarben, zu dessen Territorium Nauort, wie eingangs erwähnt, lange Zeit gehörte. Heute ist Nauort eine Gemeinde mit guter Wohnlage und gewerblicher Entwicklung in der 1971 gebildeten Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach im Westerwaldkreis.
Das Wappen der Ortsgemeinde Nauort ist somit historisch, handwerklich und landschaftlich begründet.
Partnergemeinden sind die Gemeinden Condette in Frankreich und die Gemeinde Oundle in Großbritannien.
Alsbach | Breitnau | Caan | Deesen | Hundsdorf | Nauort | Oberhaid | Ransbach-Baumbach | Sessenbach | Wirscheid | Wittgert