| Mulde | |
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Die Mulde bei Bad Düben. |
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| Lage | Deutschland |
| Länge | 124 km (290 km incl. Zwickauer Mulde) |
| Quelle | Vereinigung von Zwickauer und Freiberger Mulde bei Großbothen 51° 9′ 37″ N, 12° 47′ 53″ O |
| Mündung | bei Roßlau in die ElbeKoordinaten: 51° 52′ 8″ N, 12° 13′ 52″ O 51° 52′ 8″ N, 12° 13′ 52″ O |
| Flusssystem | Elbe |
| Einzugsgebiet | Erzgebirge, östliches Vogtland, Erzgebirgsvorland, Erzgebirgsbecken, Sächsisches Hügelland und Leipziger Tieflandsbucht |
| Mittelstädte | Grimma, Wurzen, Eilenburg, Dessau |
| Schiffbar | Nein |
Die Mulde, auch Vereinte oder Vereinigte Mulde, ist ein linkselbisch gelegener, nicht schiffbarer Nebenfluss der Elbe. Sie entsteht in Sachsen durch Vereinigung von Zwickauer Mulde und Freiberger Mulde südöstlich von Leipzig bei Großbothen.
Die Mulde gilt als der am schnellsten fließende Fluss Mitteleuropas, wobei dies sicher nur auf höhere Wasserstände zutrifft. Der Name Mulde könnte „Die Mahlende“ bedeuten und auf die Vielzahl der früher am Fluss betriebenen Mühlen hinweisen. Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst große Teile Sachsens.
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Die Vereinigte Mulde fließt durch das Sächsische Hügelland und führt an Grimma, Nerchau, Trebsen, Wurzen und Eilenburg vorbei. Hinter Bad Düben verlässt sie sächsisches und berührt sachsen-anhaltisches Gebiet. Östlich von Bitterfeld wird sie zum Muldestausee zwischen Pouch und Friedersdorf aufgestaut und fließt an Muldenstein, Jeßnitz, Raguhn und Dessau vorbei. Nördlich von Dessau und südlich von Roßlau mündet sie nach 124 km in die Elbe.
Die Mulde erlangte neben der Elbe, der Müglitz und der Weißeritz traurige Berühmtheit durch die so genannte Jahrhundertflut im August 2002.
Im Juli 2005 wurden vom Umweltbundesamt in Dessau Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahre 2004 veröffentlicht, wonach in Fischen eine bis zu 18-fach über dem Grenzwert liegende Konzentration von Beta-HCH gemessen wurde. Beta-HCH ist ein Rückstand aus der früheren, seit 1984 allerdings eingestellten Lindan-Produktion in Bitterfeld. Die genauen Ursachen konnten noch nicht ermittelt werden.
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Neue Muldebrücke (1999 errichtet) in Eilenburg |
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."