| Republica Moldova Republik Moldau |
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| Amtssprache | Moldauisch Regional auch Russisch, Ukrainisch und Gagausisch. |
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| Hauptstadt | Chişinău (dt. Kischinau) | ||||
| Staatsform | Republik | ||||
| Staatsoberhaupt | Präsident Vladimir Voronin | ||||
| Regierungschef | Zinaida Greceanîi | ||||
| Fläche | (135.) 33.843 (inkl. Transnistrien) km² | ||||
| Einwohnerzahl | (116.) 3.300.000 (März 2008) [1] | ||||
| Bevölkerungsdichte | (56.) 98 Einwohner pro km² | ||||
| BIP - Total (Nominal) |
$ 2,897 Mrd. (141) |
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| HDI | (115.) – mittel (2005) [2] | ||||
| Währung | 1 Moldauischer Leu = 100 Bani 1 € = 15,219 MDL 100 MDL = 6,5708 € (Stand: 28. Juli 2008) |
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| Unabhängigkeit | von der Sowjetunion am 27. August 1991 |
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| Nationalhymne | Limba Noastră | ||||
| Zeitzone | OEZ (UTC+2) | ||||
| Kfz-Kennzeichen | MD | ||||
| Internet-TLD | .md | ||||
| Telefonvorwahl | + 373 | ||||
Moldawien oder Moldau (offiziell Republica Moldova, deutsch Republik Moldau[3]) ist ein Binnenstaat in Osteuropa bzw. Südosteuropa. Er grenzt im Westen an Rumänien. Im Norden, Osten und Süden wird Moldawien von der Ukraine umschlossen.
Inhaltsverzeichnis |
Moldawien erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über 350 km und west-östlich über 150 km. Das Land ist mit seiner Gesamtfläche von 33.843 km² eher klein und liegt im weltweiten Vergleich im hinteren Drittel. Das Kerngebiet liegt größtenteils zwischen den zwei größten Flüssen Dnister (mold./rum. Nistru) und Pruth (Prut) und damit in der historischen Landschaft Bessarabien. Der Norden grenzt an die Podolische Platte der Westukraine. Ein kleinerer Teil des Landes (etwa 17 % der Bevölkerung auf 12 % der Fläche) liegt östlich des Dnister und hat sich 1992 im Zuge des Transnistrien-Konflikts als Transnistrien abgespalten.
Der südlichste Punkt Moldawiens ist Giurgiuleşti, wo das Gebiet auf etwa 600 m an die Donau grenzt.
Der Pruth mündet nahe der Südgrenze Moldawiens in die Donau. Die größeren Nebenflüsse (Bîc, Reut, Botna) verlaufen großteils parallel und entwässern zum Dnister.
Die Landschaft ist flachwellig (30 bis 429 m ü. NN) und zu 80 % Kulturland, was der fruchtbaren Schwarzerde in der Steppe des Südens zu verdanken ist. Im Norden ziehen sich hügelige Ebenen mit lichten Eichenwäldern und Baumsteppen. Die höchste Erhebung Moldawiens ist der Dealul Bălăneşti. Das warme, trockene Klima ermöglicht Wein- und Obstbau in großem Maßstab. Einheimische Tiere sind beispielsweise Reh, Wildschwein, Hase, Fuchs, Wolf, Wiesel, Iltis, Luchs und Nagetiere. Der zentrale Teil, umgangssprachlich als Codrii („die Wälder“) bekannt, ist überwiegend mit Eichen- und Buchenwäldern bedeckt.
Siehe auch: Weinbau in Moldawien
Siehe auch: Liste der Städte in Moldawien
Das Land hat eine Bevölkerung von 3.300.000 (letzte offizielle Volkszählung) und eine Bevölkerungsdichte von 98 Einwohnern pro km². 70 % der Bevölkerung leben in Städten (neben der Hauptstadt Chişinău vor allem in Bălţi, Tiraspol und Tighina).
In Moldawien leben Völker unterschiedlicher ethnischer Herkunft: Die größte Gruppe machen die rumänischen Moldauer mit 64,5 % aus. Etwa gleichgroß sind die Anteile der Ukrainer (13,8 %) und der Russen (13,0 %), von denen viele in Transnistrien leben. Hinzu kommen 3,5 % Gagausen, 2 % Bulgaren, 1,5 % Juden, sowie einige andere Ethnien (Deutsche, Polen, Weißrussen, Tataren u.a.).
Sowohl im gesamten Moldawien als auch jeweils östlich sowie westlich des Dnestr machen die drei großen Volksgruppen der Moldauer, Ukrainer und Russen zusammen über 91% der Bevölkerung aus. Getrennt betrachtet ist die Verteilung jedoch unterschiedlich: Während in Transnistrien von 555.000 Einwohnern 31,9 % Moldauer sind (gegenüber 40,1 % zu Sowjetzeiten 1989), aber 30,3 % Russen und 28,9 % Ukrainer, machen im restlichen Moldawien die rumänischen Moldauer 71,1% der 2.745.500 Einwohner aus - gegenüber 10,7 % Ukrainern und 9,5 % Russen. (Hochrechnet aber auf die inzwischen auf 4,2 Mio Einwohner[4] geschätzte Gesamtbevölkerung ergäben sich für das Kernland westlich des Dnestr 69,5% Moldauer, 11,5% Ukrainer und 11,2% Russen.)
Die am stärksten vertretenen Kirchengemeinschaften sind die Moldauisch-Orthodoxe, die Orthodoxe Kirche Bessarabiens, die Ukrainisch-Orthodoxe und die Russisch-Orthodoxe Kirche. Zu den Minderheiten in der religiösen Landschaft Moldawiens gehören die Römisch-Katholische Kirche (etwa 20.000), aber auch die Zeugen Jehovas (etwa 18.000). Bei den Muslimen in Moldawien (etwa 3.000) sind besonders stark die Minderheiten der Nogaier, Tataren und Türken vertreten.
Die offizielle Amtssprache ist Moldauisch. Während die Schriftsprache mit dem Rumänischen fast identisch ist, entspricht die gesprochene Umgangssprache größtenteils dem im östlichen Teil Rumäniens, der Moldau, gesprochenen moldauischen Dialekt. Eine besondere Rolle spielt die russische Sprache, die der interethnischen Kommunikation dient und Handelssprache ist. Zu Sowjetzeiten musste die gesamte Bevölkerung Russisch, die Amtssprache der Sowjetunion, lernen.
Hauptartikel: Geschichte Moldawiens
Seit 1989 gab es Konflikte zwischen der Zentralregierung in Chişinău und den überwiegend von ethnischen Minderheiten bewohnten Gebieten Transnistrien und Gagausien, nachdem 1989 die Moldauische Sprache zur einzigen Staatssprache der MSSR erklärt wurde. Moldawien wurde 1991 eine unabhängige Republik und die Amtssprache wurde in Rumänisch umbenannt (bis 1994). Seit der Unabhängigkeit Moldawiens wurden immer wieder Verhandlungen in Richtung einer Wiedervereinigung mit Rumänien initiiert. Im Jahre 1992 eskalierte der Konflikt mit Transnistrien zu einem Krieg, der erst nach dem Einmarsch russischer Truppen beendet wurde. 1994 beruhigte sich die Situation, als die moldawische Zentralregierung den zwei abtrünnigen Gebieten einen Autonomiestatus innerhalb Moldawiens vorschlug. Gagausien akzeptierte den Vorschlag, Transnistrien hingegen nicht. Letzteres bildet seitdem einen international nicht anerkannten Staat, welcher die moldauischen Gebiete östlich des Dnestr umfasst und in dem russische Armeeeinheiten stationiert sind.
Seit 1997 ist Moldawien Mitglied der GUAM-Allianz.
Seit 30. November 2005 gibt es die EUBAM Moldawien/Ukraine, eine Grenzkontrollmission der Europäischen Union an der moldawisch-ukrainischen Grenze zur Unterbindung des Waffen-, Menschen- und Drogenschmuggels von und nach Transnistrien.
Bei den Wahlen 2001 bekam die Kommunistische Partei der Republik Moldawien (PCRM – Partidul Comuniştilor din Republica Moldova) unter Vladimir Voronin 50,1 % der Stimmen, aber aufgrund der Sperrklauseln gegen Kleinparteien (die Hürde beträgt 6 %) 71 von 101 Mandaten. Sie konnte somit an die Macht zurückkehren, Voronin wurde vom Parlament zum Präsidenten gewählt. Diesen Erfolg hatten die Kommunisten vor allem den verarmten Bevölkerungsschichten zu verdanken.
Bei den Wahlen am 6. März 2005 verlor die PCRM zwar leicht, konnte aber bei 46,1 % mit 56 Sitzen ihre absolute Mehrheit im Parlament behaupten. Zweitstärkste Partei wurde der neu gegründete Wahlblock Demokratisches Moldawien unter Führung des Bürgermeisters der Hauptstadt Chişinău, Serafim Urecheanu, mit 28,4 % der Stimmen und 34 Sitzen. Eine weitere Oppositionspartei, die Christlich-Demokratische Volkspartei unter Iurie Roşca, kam auf 9,1 % der Stimmen und 11 Sitze.
In Moldawien wird der Präsident vom Parlament gewählt und benötigt eine Mehrheit von 61 Stimmen. Am 4. April 2005 standen Präsidentschaftswahlen an. Der amtierende Präsident Vladimir Voronin konnte dabei 75 Stimmen auf sich vereinigen und eine zweite Amtszeit antreten. Trotz gegenteiliger Ankündigungen hat die christlich-demokratische Oppositionspartei PPCD nach verschiedenen Verrenkungen den Kommunisten Voronin zum Präsidenten mitgewählt und ihm so zur nötigen Mehrheit verholfen.
Eine zusätzliche Herausforderung für die Politik ist der Konflikt mit Transnistrien, das sich 1991/92 unter dem russischen Clan Igor Smirnows für unabhängig erklärt hat und ein Drittel der Industrie besitzt. Jahrelange Verhandlungen über die Bildung eines Bundesstaates scheiterten im November 2003. Grund dafür war eine politische Entscheidung in moldauischen Regierungskreisen, die das Abkommen als zu vorteilhaft für Transnistrien ansah. Seit dem Umschwung in der Ukraine unter Wiktor Juschtschenko bemüht sich auch Kiew um eine Vermittlerrolle.
Dem Konflikt wurde im August 2008 wieder neue Aufmerksamkeit geschenkt, denn die Dnjestr Republik Transnistrien fror am 12. August alle Kontakte zur Regierung in Chişinău ein, da "der klare und starke Ausdruck Moldawiens fehle, die Agression Georgiens gegenüber Südossetien und Abchasien zu verurteilen." Am 26. August warnte Russlands Präsident Dmitri Medwedew den moldawischen Staatschef Vladimir Voronin vor einer militärischen Lösung des Konflikts nach georgischem Vorbild. "Der Krieg um Südossetien sei eine Warnung an alle."
Siehe auch: Transnistrien-Konflikt
Seit 1994 ist Gagausien als autonome Republik anerkannt.
Reibungspunkte zwischen den Nachbarstaaten boten in der Vergangenheit Schulden Moldawiens gegenüber den rumänischen Elektrizitätswerken sowie die kulturelle Identität der Rumänen, die in Moldawien die Mehrheit stellen. Der größte Teil Moldawiens bildete zusammen mit der heutigen rumänischen Region Moldau das Reich Stephans des Großen (siehe Fürstentum Moldau), des gemeinsamen Nationalhelden beider Staaten, und war von 1918 bis 1940 erneut rumänisches Territorium.
Eine Bewegung zur Vereinigung von Rumänien und Moldawien kam 1990–1992 auf; ab 1993 begann Moldawien jedoch, sich wieder von Rumänien zu distanzieren. Seit dem Staatsbesuch des rumänischen Präsidenten Traian Băsescu in Chişinău im Januar 2005 sowie dem darauf folgenden Besuch des moldauischen Präsidenten Vladimir Voronin in Rumänien haben die moldauisch-rumänischen Beziehungen einen Höhepunkt erreicht und sind zurzeit so gut wie nie zuvor. Rumänien unterstützt Moldawien bei der europäischen Annäherung sowie bei der Lösung des Transnistrien-Konflikts. Rumänien plädiert für den Erhalt der territorialen Integrität des Nachbarlandes und lehnt den transnistrischen Separatismus ab.
UNO, GUAM, GUS, Europarat, OSZE, WTO, CEFTA
Das Gebiet Moldawiens wird in 5 Munizipien (Municipalităţi; Singular Municipiu) und 32 Rajons (Raioane; Raion) eingeteilt. Daneben gibt es ein autonomes und ein abtrünniges Gebiet:
| Munizipien: |
Autonome Gebiete:
| Rajons: |
Bis zum Februar 2003 war Moldawien in 3 Munizipien, 9 Kreise (Judeţe; Judeţ), ein autonomes und ein abtrünniges Gebiet geteilt:
Munizipien:
Gebiete:
| Bezirke: |
Das Eisenbahnnetz hat eine Länge von 1190 km und ist in 1520 mm Breitspur ausgeführt. Es gibt keine elektrifizierten Strecken, der Verkehr wird mit Dieseltriebfahrzeugen durchgeführt. Im Moment gibt es im internationalen Personenverkehr direkte Verbindungen u. a. nach Bukarest, Warschau, Moskau, Istanbul und Sankt Petersburg.
Im Binnenverkehr ist der Bus der wichtigste Verkehrsträger, die Eisenbahn hat untergeordnete Bedeutung. Es gibt auch Busverbindungen in zahlreiche europäische Großstädte.
Siehe auch: Fernstraßen in Moldawien
Außerdem verfügt das Land mit dem Zugang zu Dnister und Pruth über wichtige Binnenwasserstraßen. Am nur wenige hundert Meter breiten Zugang zur Donau entsteht der Hafen Giurgiuleşti.
In Chişinău gibt es einen internationalen Flughafen (IATA-Code: KIV). Direktflüge gibt es täglich nach Wien (Austrian/Air Moldova), Istanbul, Moskau, Timişoara, Budapest, Bukarest, Paris, Frankfurt am Main und Rom. Der seit Anfang 2003 andauernde Konflikt im Luftfahrtsektor konnte beigelegt werden. Eine Wiederaufnahme der Direktflüge zwischen Frankfurt am Main und Chişinău erfolgte im Juli 2005. Diese Flüge werden von Air Moldova (IATA Kürzel: (9U)) und der deutschen Cirrus Airlines (IATA Kürzel: (C9)) (Codesharing-Partner), einem Partner der Lufthansa, fast täglich durchgeführt. Mit einer direkten Flugverbindung zum Flughafen Frankfurt am Main ist Chişinău mit einem weiteren internationalen Drehkreuz verbunden, das Flüge in die gesamte Welt ermöglicht.
Für die Einreise ist für EU-Bürger seit dem 1. Januar 2007 kein Visum mehr erforderlich.[5] Bei der Ausreise über Transnistrien gibt es keine moldauische Grenzkontrolle und somit auch keinen moldauischen Ausreisestempel, was bei westlichen Reisenden zu Schwierigkeiten bei der Einreise nach Transnistrien führt. Nur nach hohen Schmiergeldzahlungen wird man dann von den transnistrischen Grenzbeamten durchgelassen.
Moldawien lebt vor allem von der Landwirtschaft sowie von der damit verbundenen Industrie. Das günstige Klima ermöglicht Obst- und Weinbau. Wein stellt neben Branntwein und Obst-/Gemüsekonserven den Hauptexportartikel, hinzu kommen Textilerzeugnisse und kleinere Elektroartikel. Mit der Tatsache, dass Moldawien kein Industriestaat ist, ist die hohe Luftqualität des Landes zu erklären [6].
Bis zu seiner Unabhängigkeit Anfang der 1990er Jahre war Moldawien eine der wohlhabendsten Sowjetrepubliken. Seither hat sich wegen des ungelösten Transnistrien-Konflikts (1992) die wirtschaftliche Lage drastisch verschlechtert. 2002 betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 1,5 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Monatslohn stieg von 30 Euro (ca. 465 Lei) im Februar 2003 auf 102 EUR (ca. 1.695 Lei) im Jahr 2006, Pensionisten bekommen 12 Euro im Monat. Um die wichtigsten Lebenskosten zu decken, waren 2003 mindestens 100 Euro nötig. In Moldawien gilt in der Regel eine Mehrwertsteuer von 20 %. Einige Lebensmittel, wie z. B. Brot oder Milch, aber auch Gas oder der Postversand, kommen in den Vorzug einer ermäßigten Steuer von 8 %.
Moldawien ist einer der ärmsten Staaten Europas; ein Viertel der Bevölkerung ist in das Ausland abgewandert. Von dort überweisen sie Geld nach Moldawien, das in der Summe mehr ausmacht als das BIP.
Das momentane Wirtschaftswachstum des Landes beträgt 6,5 Prozent.
Das Land exportiert vor allem Nahrungs- und Genussmittel (v.a. Wein), sowie Textilien und Maschinen. Die wichtigsten Zielländer sind Russland 35,8 %, Italien (13,9 %), Rumänien (10 %) und Deutschland (7,3 %). Die bedeutendsten Importpartner sind die Ukraine (24,6 %), Russland (12,2 %), Rumänien (9,3 %) und Deutschland (8,5 %).
Am 27. März 2006 hat die russische Regierung ein Verbot für den Import von moldauischen und georgischen Weinprodukten in Kraft gesetzt. Das Verbot soll nach Verstößen gegen die Gesundheitsvorschriften (zu hohe Schadstoffbelastungen) auf Bitten des Obersten Hygienearztes Gennadi Onischtschenko erfolgt sein. Der Entscheid führte zu heftiger Kritik von den betroffenen Weinproduzenten in Moldawien und Georgien. Etwa 82 % des gesamten moldauischen Weinexports werden nach Russland exportiert. Russland ist damit der wichtigste Exportpartner für den moldauischen Weinmarkt.[7][8]
Zwischen 1992 und 2000 lag der Anteil der Staatsausgaben für
| Datum | Feiertag | Kurzbeschreibung |
|---|---|---|
| 31. Dezember – 1. Januar | Neujahrstag | |
| 7. – 8. Januar | Weihnachten | Orthodoxes Weihnachtsfest |
| 14. Januar | Neujahr | Orthodoxer Neujahrstag |
| 1. März | Marţişor | Symbolisches Blümchen an der Kleidung |
| 8. März | Frauentag | Internationaler Frauentag |
| 1. – 2. Mai | Ostern | Orthodoxes Osterfest |
| 1. Mai | Tag der Arbeit | |
| 8. – 9. Mai | Tag des Gedenkens | |
| 9. Mai | Tag des Sieges | |
| 27. August | Unabhängigkeitstag | Unabhängigkeit von der Sowjetunion (27. August 1991) |
| 31. August | Limba Noastră | Tag der rumänischen Sprache |
Der 1990 neu gegründete moldauische Fußballverband hat eine solide Grundlage für den nationalen Fußball geschaffen. 2006 wurde das 10.500 Zuschauer fassende Zimbru-Stadion neu eröffnet, ein Großteil der Ressourcen des Verbandes wurde in die Ausbildung für Nachwuchstrainer gesteckt, landesweite Fußballakademien sind im Aufbau.[9] Die Moldauische Fußballnationalmannschaft belegt derzeit Platz 49 der FIFA-Weltrangliste (Stand: Mai 2008). Moldauische Sportvereine, die auch von Zeit zu Zeit in Wettbewerbe auf europäischer Ebene gelangen, sind:
Das Nationale Olympische Komitee der Republik Moldau wurde 1991 gegründet und 1993 mit dem Länderkürzel MDA vom Internationalen Olympischen Komitee aufgenommen. Seit 1996 nahm die Republik Moldau an vier Olympischen Sommerspielen teil. Zu den Spielen 2008 in China entsandte das Land 31 Athleten. Insgesamt holten die moldawischen Athleten 5 Medaillen bei olympischen Spielen.
→ Hauptartikel: Moldawische Küche
Die Küche Moldaus ist eng mit der rumänischen Küche verwandt. Man findet allerdings auch Einflüsse der griechischen und der türkischen Küche sowie einige Einflüsse aus verschiedenen Mittelmeerküchen.
Moldawien hat eine reiche Religionsgeschichte, die 500-jährige Kirchenarchitektur ist auch ein wichtiger Faktor für die Tourismusbranche. Während der Zugehörigkeit zur UdSSR haben sich Glauben und religiöse Riten neben althergebrachten Sitten und Bräuchen erhalten, darunter Familienbräuche und Feste. Auf dem Land sind Glaube und Traditionen viel ursprünglicher erhalten als beispielsweise in der Hauptstadt Chişinău, die bereits urban geprägt ist. Die russisch-orthodoxe Kirche und die rumänisch-orthodoxe Kirche dominieren, während katholische und jüdische Gemeinden eher Minderheiten bilden.
In den Jahren nach der Perestroika und seit der Unabhängigkeit sind in Moldawien viele alte Kirchen und Klöster, Felsenklöster, Kathedralen und kleine Dorfkirchen wieder eröffnet oder neu gegründet worden. Aber das geistliche und kirchliche Leben läuft nicht in ruhigen Bahnen. Historisch waren viele ortsfremde Religionen auf moldauischem Territorium aktiv und es gab Auseinandersetzungen zwischen der Bessarabischen Eparchie und dem Moskauer Patriarchat, die bis heute nicht gelöst sind. Im Jahr 2001 gab der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einer Klage der bessarabischen Eparchie gegen Moldawien wegen Einschränkung der Religionsfreiheit recht[10].
Viele Kirchen und Klosterkomplexe mit bis zu 1,5 Meter dicken Wänden auch wehrhaft angelegt um Schutz vor Feinden zu bieten.
Die Zahl der russisch-orthodoxen Kirchen ist in den ersten zwölf Jahren der Unabhängigkeit von 280 auf über 1000 sprunghaft gestiegen. Das katholische Bistum Chişinău umfasst derzeit (Stand 2006) zehn Pfarreien mit ca. 20.000 Katholiken, die überwiegend polnischer, rumänischer und deutscher Abstammung sind. Bischof des 2001 gebildeten römisch-katholischen Bistums ist Anton Koca.
Aufgrund der wechselhaften Geschichte Moldawiens und anderer Einflüsse von außen (Handelswege) gibt es vielerlei Einwirkungen auf die Gebäudestilistik. Im christlich-orthodox geprägten Moldawien, in dem sich Polen, Österreicher und Westukrainer niederließen, gibt es viele Kirchen, die nach römisch-katholischen Vorbild errichtet sind – so die Domkirche des Heiligen Nikolaus in Bălţi, wie auch die katholischen Kirchen in Camenca und in Chişinău. Der Klassizismus des 19. Jahrhunderts beeinflusste die Stile ebenso wie die Arbeiten armenischer Architekten (Kirche der Grablegung in Belgorod am Dnjestr (15. Jahrhundert), die Gottesmutter-Kirche (1803) in Chişinău und die armenischen Kirche in Bălţi (20. Jahrhundert) und Hînceşti (19. Jahrhundert)).
Unter der Herrschaft des osmanischen Imperiums vom 15. bis zum 18. Jahrhundert wurden Kirchen oft nur heimlich gebaut. Die Kirche der Gewandlegung in Căuşeni bildet ein Glanzlicht dieser Zeit. Zum Schutz vor Entdeckung gab man ihr ein unauffälliges Äußeres und hat sie halb in den Boden eingegraben. Die Kirche wurde später säkularisiert und zu einem Stall umfunktioniert.
Die intensivste Gründungsperiode in der Geschichte der moldauischen Architektur ist das letzte Viertel des 18. Jahrhunderts. In großer Zahl wurden Kirchen, Kathedralen und Klöster gebaut, was auf die Stabilisierung der politischen Situation zurückzuführen ist. Russland war im Laufe des ganzen 19. Jahrhunderts bemüht, seinen Einfluss in Bessarabien zu festigen. So war man bestrebt, den russischen Stil in der Kirchenarchitektur durchzusetzen. Das Russische Reich sparte nicht an Geld für den Kirchenbau. Angesichts der riesigen Geldsummen, die zur Verfügung standen, entstanden Perlen der Kirchenarchitektur, wie die Kapelle des Mädchengymnasiums in Chişinău und das Ensemble auf dem ehemaligen Domplatz mit dem riesigen Kirchendom, dem Glockenturm
Albanien | Andorra | Belgien | Bosnien und Herzegowina | Bulgarien | Dänemark2 | Deutschland | Estland | Finnland | Frankreich2 | Griechenland | Irland | Island | Italien2 | Kasachstan1 | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mazedonien | Moldawien | Monaco | Montenegro | Niederlande2 | Norwegen2 | Österreich | Polen | Portugal2 | Rumänien | Russland1 | San Marino | Schweden | Schweiz | Serbien | Slowakei | Slowenien | Spanien2 | Tschechien | Türkei1 | Ukraine | Ungarn | Vatikanstadt | Vereinigtes Königreich2 | Weißrussland
Andere oder umstrittene Gebiete:
Gibraltar | Guernsey | Isle of Man | Jersey | Kosovo | Transnistrien
1 Liegt größtenteils in Asien. 2 Hat zusätzliche Gebiete außerhalb Europas.
Armenien | Aserbaidschan | Kasachstan | Kirgisistan | Moldawien | Russland | Tadschikistan | Ukraine | Usbekistan | Weißrussland
assoziiertes Mitglied: Turkmenistan | Austritt angekündigt: Georgien
Albanien | Bosnien und Herzegowina | Kosovo (UNMIK) | Kroatien | Mazedonien | Moldawien | Montenegro | Serbien
Albanien | Armenien | Aserbaidschan | Bulgarien | Georgien | Griechenland | Moldawien | Rumänien | Russland | Serbien | Ukraine | Türkei
Koordinaten: 47° 15' N, 28° 31' O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."